Rien ne va plus - nichts geht mehr: Playoff Teilnahme schier unmöglich

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Zum fünften Mal in dieser Meisterrunde verloren die

Heilbronner Falken ein Spiel mit nur einem Tor Unterschied.

Nachdem das erste Drittel komplett verschlafen wurde

mussten sich die Heilbronner dem BSchC Preussen mit 3:4 geschlagen geben.

Beide Mannschaften schienen sich zu Beginn erst einmal

abtasten zu wollen. Auf beiden Seiten kamen kaum

Chancen zustande und falls doch waren beide Goalies

zur Stelle. Nach diesen kurzen Minuten im Schongang

legte Berlin los. Dennis Meyer schoss die Preussen in

Führung. Diese allerdings hielt nicht lange an. Als

Lars Hoffmann wegen eines Stockchecks in die Kühlbox

musste, bediente Marc St. Jean Philipp Schlager, der

problemlos den Ausgleich herstellen konnte. Das Spiel

gewann nun an Härte und immer wieder musste sich ein

Akteur eine Zwangspause gönnen. Auch war die

Heilbronner Verteidigung noch etwas zu langsam und

hatte einige Probleme sich von dem Druck der Berliner

zu befreien. Und so kam es wie es kommen musste. Eine

Unaufmerksamkeit in der Abwehr und Scott Matzka

überwand David Belitski zur erneuten Führung für die

Hauptstädter. Berlin war jetzt die überlegenere

Mannschaft und es schien, als ob sich die Falken nur

noch durch Fouls zu helfen wussten. In weniger als 30

Sekunden wanderten sowohl Marco Schütz als auch Ronny

Martin auf die Strafbank. Gerade als Ronny Martins

Strafzeit abgelaufen war, konnte Yvon Corriveau David

Belitski erneut überwinden.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Überraschung. Im

Gehäuse der Falken stand nicht mehr David Belitski

sondern Danny aus den Birken. Auch hatte Rico Rossi

die Reihen komplett umgestellt. Man wollte alles

versuchen, die drohende Niederlage abzuwenden. Doch

weder diese Umstellung noch der eingewechselte Danny

aus den Birken konnten das 4:1 abwenden. Scott Matzka

hatte den Heilbronner Verteidiger Heiko Vogler eiskalt

stehen lassen und auch Danny aus den Birken hatte

keine Möglichkeit zu retten. Was dann passierte war

wohl eine reine Frustreaktion. Sämtliche auf dem Eis

befindlichen Akteure tauschten sprachliche und

körperliche Nettigkeiten aus. Daraus resultierte, dass

der Berliner Markus Witting und der Falke John Kachur

frühzeitig duschen gehen durften. Den Preußen schienen

die Freundlichkeiten aufs Gemüt geschlagen zu haben,

immer wieder handelten sie sich Strafzeiten ein und

ermöglichten so den Falken öfter gefährlich vor Marko

Suvelo aufzutauchen. Auf die Käthchenstädter schien

die Schlägerei allerdings eine positive Wirkung gehabt

zu haben. Langsam kamen sie in ihren Spielfluss

zurück, natürlich auch begünstigt durch das häufige

Überzahlspiel. Und genau dieses war letztlich auch von

Erfolg gekrönt. Ronny Martins Schuss von der blauen

Linie schlug hinter Marko Suvelo ein und verkürzte

damit den Abstand auf 4:2. Nun keimte noch einmal

Hoffnung auf. Berlin leistete sich weiterhin munter

Strafzeiten und auch bei fünf gegen fünf waren die

Falken jetzt drückend überlegen.

Diese Drangphase legte sich im Schlussabschnitt

wieder. Das Spiel dümpelte vor sich hin. Zwar

versuchten die Falken immer wieder ins Drittel der

Hauptstädter einzudringen, doch es gelang einfach

nicht. Umso kurioser dann der Anschlusstreffer. Igor

Dorochin spielte sich in das Berliner Drittel, wurde

von links gefoult und schoss im Fallen auf das Tor.

Marko Suvelo hatte keine Chance als der Puck im

Kreuzeck einschlug. Jetzt sahen die Heilbronner ihre

Chance gekommen. Sie drückten auf den Ausgleich, kamen

auch durch Fabian Krull und Marc St. Jean zu

Großchancen, die Marko Suvelo jedoch entschärfen

konnten. Knapp eine Minute vor dem Schlussspfiff

verließ Danny aus den Birken sein Tor. Doch wieder

einmal fehlte den Falken zum Schluss das Glück. 4:3

hieß es an diesem Abend und der Traum von den

Play-offs ist für die Falken mit großer

Wahrscheinlichkeit geplatzt. Neun Punkte trennen die

Unterländer nun von einem Platz, der für die Teilnahme

an den Playoffs berechtigt. Neun Punkte sind maximal

in dieser Meisterrunde noch zu holen. Die Chancen

stehen also mehr als schlecht. Enttäuscht muss man

deswegen nicht sein, darf man auch nicht sein, denn

mit dem ersten Platz in der Hauptrunde und dem

Erreichen der Meisterrunde wurde schon mehr als eine

Erwartung erfüllt. (FG82)

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