Revierlöwen: Auftaktniederlage fordert das Team gegen Bayreuth

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Das Auftaktspiel zum Start in die Oberligasaison verlief für die Revier Löwen Oberhausen alles andere als geplant. Der SC Mittelrhein-Neuwied schickte den Aufsteiger mit 8:3 (5:1, 3:1, 0:1) zurück in die Heimat, so dass am Sonntag im ersten Heimspiel gegen den ESV Bayreuth schon eine Steigerung vonnöten sein wird, um zu verhindern, sich nach dem ersten Wochenende mit null Punkten in unteren Tabellenregionen wiederzufinden. Vor ca. 1000 Zuschauern im Icehouse Neuwied konnten sich die Löwen ohne den mit einer Innenbandverletzung fehlenden Denis Nimako zwar in der 10. Spielminute über das 1:0 in Unterzahl durch Lars Gerike freuen, doch noch im ersten Drittel klingelte es noch fünf Mal im Kasten von Torsten Schmitt, so dass die Partie nach 20 Minuten praktisch entschieden war. Einzig der im Sturm aushelfende Dominik Lumare erzielte noch zwei Tore zum 2:7 (34.) und 3:8-Endstand (53.) aus Sicht der Löwen, bei denen Backup Daniel Kramer im letzten Drittel zwischen den Pfosten stand und dort eine tadellose Leistung ablieferte. Hingegen fing sich die erste Sturmformation mit Torsten Kunz, Sergej Hatkevitch und Milan Vanek sieben der acht Gegentore, was niemanden zufrieden stimmen konnte. Auch das Unterzahlspiel läuft nicht so wie erwünscht meint Trainer Markus Scheffold: "Gegen teils gestandene ehemalige DEL-Spieler bestehen wie im Penaltykilling nicht wie in der Regionalliga. Auch hier wird in den kommenden Wochen eine Steigerung zu erwarten sein." Nach der schwierigen Vorbereitungsphase benötigt die Mannschaft offenbar noch Zeit, um sich an das Oberliganiveau heranzutasten: "Wir treten mit der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt an, die im letzten Jahr in die Oberliga aufgestiegen ist. Um die für diese Liga nötige Spielstärke zu erreichen, brauchen wir noch weitere sechs bis acht Wochen und auch die Geduld und Unterstützung der Fans, wenn es mal nicht wie gewünscht läuft. Unabhängig davon bin ich aber fest davon überzeugt, dass wir morgen gegen Bayreuth gewinnen werden." Um 19.30h eröffnet Schiedsrichter Franz die Partie mit dem ersten Bully, wobei der Gegner gestern im letzten Testspiel gegen EHC Klostersee mit einem 4:2-Erfolg noch einmal Selbstvertrauen tanken konnte, was dem Löwenrudel angesichts der einprasselnden Fankritik schwinden könnte. Etwas verwundert zeigt sich der Coach angesichts der Stimmen, dass er nichts mehr zu melden hätte: "Die Aufgabenverteilung ist klar geregelt. Sven Schneider kümmert sich als sportlicher Leiter um Spielerverpflichtungen und -verträge, Material etc., während ich als Coach für Training, Aufstellung und Anweisungen während des Spiels zuständig bin. Unsere Zusammenarbeit verläuft optimal, da wir alle Entscheidungen zu 100% miteinander absprechen." (mr)


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