Revier Löwen vor Kurzzeit-Comeback

Revier Löwen vor Kurzzeit-Comeback Revier Löwen vor Kurzzeit-Comeback
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Dies ermöglicht eine Kooperation mit dem Oberligisten Ratinger Ice Aliens. Die früheren Ratinger Löwen waren der Ursprung der damaligen Revier Löwen vor deren Umzug nach Oberhausen. In der Ratinger Halle am Sandbach heißt der Gegner in einem Freundschaftsspiel zur Saisoneröffnung 2011/2012 nun „RLO“.

Rückblende: Am 31. März 2006 fand das letzte Spiel der Revier Löwen Oberhausen statt. Alle Versuche für eine Fortsetzung des Spielbetriebs scheiterten, da es weder „vor Ort“ noch in der Umgebung eine geeignete bzw. finanzierbare Spielstätte gab. Dennoch sind die Revier Löwen nie ganz aus den Herzen der Fans verschwunden.

So kam es Ende 2010 zu der Idee, die Löwen für einen Tag zurück aufs Eis zu bringen. Ein Gegner war mit den Aliens aus Ratingen schnell gefunden. Mike Krüger, Vorstandsvorsitzender der Ice Aliens, unterstützt das Kurzzeit-Comeback nach Kräften. „Wir würden das Spiel natürlich gerne in Oberhausen durchführen. Aber wo? Ratingen ist daher die attraktivste Alternative", so Maik Zimkeit, einer der Hauptorganisatoren im „RLO-Revival“-Planungsteam.

Die Kufen-Cracks werden überwiegend aus Spielern bestehen, die zu Regional- und Oberligazeiten das Trikot mit dem Löwenkopf getragen haben. Außerdem setzen die Löwenfans alle Hebel in Bewegung, namhafte Spieler aus DEL-Zeiten für dieses Event nach Ratingen zu holen. Feste Zusagen liegen bis jetzt von Daniel Henze, Lukas Heise, Denis Nimako und Christoph Jahns vor.

Doch wie ist dieses Ereignis zu stemmen? Als oberstes Organisationsorgan konnte der Ratinger Dachverband gewonnen werden, aus dem sich ein „RLO-Revival“-Organisationsteam gebildet hat. Finanziell verhält es sich wie folgt: Nach vorläufigen Kalkulationen, die die Trikotherstellung, einen eventuellen Busshuttle, und - am wichtigsten - die Aufwandsentschädigungen für die Spieler des Tages mit einbezieht, liegen die Kosten zur Realisierung bei etwa 5000 Euro. „Grundsätzlich soll sich die Veranstaltung selbst finanzieren. Allerdings machen wir uns nichts vor: Da die Einnahmen aus dem Spiel komplett den Aliens zufließen, steht und fällt die Attraktivität der Veranstaltung mit Spenden und Sponsorengeldern – zum Beispiel von Firmen und Fans, die den Löwen in der Zeit des Oberhausener Eishockeys verbunden waren oder heute die Chance nutzen möchten, sich dem Publikum zu präsentieren.“

Zu diesem Zweck wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wenn gewünscht, wird der Spender namentlich auf der Homepage des Revivals genannt. „Wir wissen selbst, wie es heutzutage mit den Finanzen aussieht. Aber Hand aufs Herz: Wie viele hunderte Euro hätte man wohl für Eishockey in Oberhausen ausgegeben, wenn es die Löwen noch gäbe? Fünf Euro oder mehr sollten da keinem weh tun“, blickt das Orga-Team optimistisch in die Zukunft und appelliert an das schwarz-grün-rote Herz aller Löwenfreunde. Eventuelle Überschüsse auf Seiten der Oberhausener kommen übrigens gänzlich der Erich-Kühnhackl-Stiftung zugute, die sich bundesweit für die Förderung der deutschen Eishockeyjugend einsetzt.

Weiter Infos gibt's im Internet (www.revierloewenfans.de oder www.revierlöwen.de).

Spendenkonto: Stadtsparkasse Oberhausen (BLZ 365 50 000), Konto 16 087 207, Inhaberin: Jennifer Bügers, Stichwort: RLO-Revival.

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