Revanchegelüste und Spitzenspiel gegen Bad Tölz

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„Das ist schon fast ein Sechs-Punkte-Spiel“, urteilt Angreifer Martin Sekera über die Bedeutung des bevorstehenden Matches. Die aktuell siebtplatzierten Niederbayern haben drei Punkte mehr auf dem Konto. Mit einem Sieg könnte Selb gleichziehen, den Kontrahenten nicht weiter davon ziehen lassen. Folglich bliebe es wohl bei einem irre spannenden Dreikampf zwischen Deggendorf, Selb und dem mit zwei Punkten hinter den Wölfen stehenden EV Regensburg, der am Dienstag im Nachholspiel gegen Landsberg trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung am Ende mit 4:5 nach Penaltyschießen unterlegen war.

Gegen Deggendorf brennt das Wolfsrudel nicht nur auf einen Sieg. Revanchegelüste machen sich breit. Zu sehr hat die 4:8-Heimniederlage vor ein paar Wochen und der damit verbundene Start einer Niederlagenserie geschmerzt. Die 0:6-Niederlage des Gegners vergangenen Sonntag im Derby bei den Passau Black Hawks mag über die wahre Leistungsstärke hinwegtäuschen. Nach einem schwachen Saisonstart zeigte die Leistungskurve nach oben. Gerade gegen Spitzenteams wie Bad Tölz und Riessersee konnte das Team von Trainer Norbert Weber auftrumpfen und sich Punkte erkämpfen. Hauptverantwortlich für die erzielten Treffer ist da allen voran Stefan Ortolf, der mit 40 Scorerpunkten klar die interne Wertung anführt. Doch auch die beiden Kanadier Mike Sullivan und Joe Rand gilt es in Schach zu halten. Deggendorf will sich natürlich ebenso kräftig ins Zeug legen. Die Einstellung sei wichtig. „Wir müssen es schaffen, wieder ab der ersten Minute bei der Sache zu sein, damit wir nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen“, meint der Trainer. Er aber weiß, dass seine Jungs nach dem Sieg in Selb auch diesmal fest daran glauben und die Zähler im eigenen Stadion behalten wollen.

Ein wahres Spitzenspiel steht den Anhängern am Sonntag ins Haus. Um 18 Uhr ist der aktuelle Tabellenführer EC Bad Tölz in der Autowelt König Arena zu Gast. Die jungen Löwen bezwangen Selb in bislang allen drei Partien. Vor allem in deren heimischen Hacker Pschorr Arena zeigte die Mannschaft von Coach Florian Funk dem Selber Team mit flotten Kombinationen zeitweise die Grenzen auf. Tore kann nahezu jeder schießen, nicht nur Routinier Yanick Dubé, der bislang 45 Scorerpunkte verbuchen konnte. Für die Wölfe gilt vollste Konzentration an den Tag zu legen. Dann wäre es durchaus möglich, dem laufstarken Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Cory Holden kann nahezu alle Kräfte einsetzen. Der langzeitverletzte Yann Jeschke stieg erstmals wieder ins Training ein, wird allerdings wohl noch einige Zeit benötigen, um wieder voll eingreifen und die Defensive unterstützen zu können. Fehlen wird Angreifer Jan Michalek, der derzeit „aus persönlichen Gründen“ aussetzt. Zudem muss am Freitag auf Jiri Ryzuk verzichtet werden. Der Verteidiger muss aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe ein Spiel aussetzen.

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