Ravensburg nicht zu stoppen

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim verloren am Sonntagabend vor 1544 Zuschauern gegen den EV Ravensburg mit 1:4.

Nachdem die Starbulls in den letzten drei Duellen mit den Ravensburgern jeweils die Oberhand behielten, mussten sie sich diesmal geschlagen geben. Während für die Rosenheimer damit der Play-off-Zug endgültig abgefahren ist, war es für die Oberschwaben der elfte Sieg in Folge, der gleichzeitig den vierten Platz sicherte.

In einer eher langweiligen Partie, in der beide Teams mit vier Sturmreihen antraten, gingen die Gäste in der fünften Minute durch ein Break von Petri Kujala in Führung. Ein Knaller von Janne Kujala aus spitzem Winkel in der zehnten Minute brachte den Ausgleich für die Starbulls. Die Freude auf den Rängen währte aber nur drei Minuten, dann schlug der EVR in Überzahl zu. Die Starbulls hatten eine Strafzeit kassiert, da sie zu sechst auf dem Eis standen, Ravensburg ließ die Scheibe laufen und Peter Campbell traf nach einem Schuss von der blauen Linie. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte Thomas Weiszdorn in der 19. Minute bei einem Konter in Unterzahl, scheiterte jedoch an Leo Conti im Gästetor.

Die Vorentscheidung fiel bereits in der 22. Minute. Janne Kujala saß auf der Strafbank und Dion Del Monte netzte auf Zuspiel von Philipp Haug und Petri Kujala zum 1:3 ein. Die Hausherren hatten zwar bis zur zweiten Drittelpause vier Überzahlminuten, konnten diese allerdings nicht zu Zählbarem nutzen. In der Folge verhinderte SBR-Keeper Danijel Kovacic noch Schlimmeres, als er Chancen von Del Monte (33.) und Derek Switzer (36.) parierte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts machten die Oberschwaben alles klar. In der 43. Minute fuhren Switzer, Josef Eckmair und Markus Schütz auf Kovacic zu, die beiden mitgelaufenen Rosenheimer Verteidiger griffen nicht energisch genug ein und Schütz beendete den Angriff mit dem vierten Treffer. Eine schöne Einlage lieferte allerdings noch Ryan Smith in der 57. Minute, aber er konnte sein Solo – nachdem er drei Ravensburger ausspielte – nicht erfolgreich abschließen.

Trainerstimmen:

Georg Holzmann (EV Ravensburg): Wir wollten vieles besser machen als beim letzten Mal in Rosenheim. Das Spiel war erfreulich schnell und fair. Wir haben das Spiel über 60 Minuten dominiert und kontrolliert.

Markus Berwanger (SBR): Das war das schlechteste Spiel meiner Mannschaft im Jahr 2007. Wir waren bemüht, uns fehlte aber das Feuer, das uns zuletzt ausgezeichnet hat. Ohne dieses Feuer können wir allerdings gegen einen solchen Gegner nicht bestehen. Wir hätten wahrscheinlich noch drei Drittel spielen können und hätten Ravensburg nicht in Verlegenheit bringen können.

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