Ratinger Ice Aliens planen ab sofort für die Oberliga

Sponsorenschießen der Ratinger Ice AliensSponsorenschießen der Ratinger Ice Aliens
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Am vergangenen Samstag wurde bei der Tagung der ESBG über die Frage diskutiert, wie die Oberliga in der kommenden Saison ausgetragen werden soll. Man hat sich darauf geeinigt, dass bei einer Mindestanzahl von 21 teilnehmenden Vereinen eine zweigleisige Oberliga geschaffen wird. Bei weniger teilnehmenden Vereinen soll die Oberliga eingleisig ausgespielt werden. Ab sofort sollen sich alle interessierten Vereine bei der ESBG für eine Teilnahme an der Oberliga bewerben. Die Ratinger Ice Aliens haben nach diesem Beschluss unmittelbar reagiert und Kontakt mit Helmut Bauer, dem Geschäftsführer der ESBG, aufgenommen und deutlich gemacht, dass die konkreten Planungen nun mit dem Ziel aufgenommen werden, in der kommenden Saison in einer zweigeteilten Oberliga anzutreten. Jochen Giertz macht in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender und Schatzmeister auf die Probleme aufmerksam, die auf die Ice Aliens zukommen: "Für die Oberliga benötigen wir einen Etat von mindestens 400.000 Euro, der vor allem durch Sponsoren-Gelder abgedeckt werden muss. Wir sind deshalb darauf angewiesen, dass uns die Sponsoren bei unseren Planungen unterstützen und wollen dazu möglichst zeitnah mit unseren jetzigen und natürlich auch mit potenziellen neuen Sponsoren in Kontakt treten, um ein mögliches Engagement für die nächste Saison zu sichern." Aliens-Präsident Benedikt Odenthal freut sich über das Signal der ESBG: "Wir werden nun einen großen Schritt nach vorn machen und die Verhandlungen mit Sponsoren und Spielern aufnehmen, um das Grundgerüst für die kommende Saison zu sichern. Unser Ziel ist es, in der kommenden Saison in einer zweigeteilten Oberliga zu spielen und damit den Ratinger Eishockeysport auch weiterhin attraktiv und interessant zu gestalten. Das ist wichtig für den Verein, für die Sponsoren und für die Fans in unserer Stadt." Die Ice Aliens sind nicht der einzige Verein, der in der kommenden Saison höherklassiges Eishockey präsentieren möchte. Die Revier Löwen Oberhausen und die Eisbären Berlin Juniors haben bereits vor einigen Wochen deutlich gemacht, dass sie in jedem Fall an der Oberliga teilnehmen wollen. Auch die Mannschaften aus Herne und Wilhelmshaven haben deutliches Interesse an einer Teilnahme bekundet. Bei der Tagung der Ligenleiter aus Nord, Ost und West am letzten Dienstag haben die Vereine aus Wilhelmshaven und Berlin bereits eine Zusicherung erhalten, nach der Saison auf Wunsch eine sofortige Freigabe für die Oberliga zu bekommen. Allerdings wurde für die Clubs aus dem Westen keine konkrete Aussage getroffen. "Wir hoffen auf die Kooperation des Landesverbandes. Es kann nicht Sinn und Zweck sein, die Vereine aus teilweise egoistischen Gründen so lange wie möglich in der Regionalliga festzuhalten und sie damit vor die Hunde gehen zu lassen", so Benedikt Odenthal.