Provinzposse in Kempten - Kommentar zur Stadionsituation

Berichte aus der Frauen-BundesligaBerichte aus der Frauen-Bundesliga
Lesedauer: ca. 1 Minute

Vor Monaten schoss man von Seiten des Kemptner Managements noch aus allen Rohren gegen den Stadionbetreiber Stadion KG und die Stadt Kempten (Hockeyweb berichtete), schloss gar kategorisch aus, in der kommenden Saison noch im maroden Kemptner Stadion zu spielen und kündigte vollmundig an, die Heimspiele künftig in einem modernen Stadion in der Nähe austragen zu wollen.

Nun rudert man volle Kraft zurück, berichtet von sehr sachlichen Treffen aller Beteiligten und beschließt, doch wieder in Kempten zu spielen. Auch die Stadion KG ist plötzlich zu Eingeständnissen bereit, beschließt die komplette Decke zu sanieren und die sanitären Anlagen zu erneuern.

Was war geschehen? Ist die österliche Einsicht über die beteiligten Parteien gekommen? Oder hatte man die Macht der Fans unterschätzt?

Wohl letzteres, denn von Anfang an machten die Fans deutlich, dass die Mehrheit nicht bereit sei, 30 oder 40 Kilometer zu den Heimspielen zu fahren. In Kempten hingegen, würden die Anhänger die Ränge des Stadion wieder füllen. Zumal die Mannschaft durch die Art und Weise wie der Klassenerhalt erreicht wurde, erheblichen Kredit bei der Anhängerschaft gewonnen hatte. Trainer Holzmann hat den Kampfgeist und Teamspirit in die Mannschaft zurückgebracht und die Fans honorierten dies.

Die Verantwortlichen beider Parteien wählten also den sprichwörtlich sauren Apfel, sprich das marode Stadion. So kann die Stadion KG die Auslastung der Halle für sich verbuchen und die Eisbären müssen nicht in Sonthofen oder Oberstdorf vor leeren Rängen spielen.

Und so hat die ganze Geschichte neben ein paar angekratzten Egos (und einem zurückgetretenen Teammanager Jaksch) auch einen richtigen Gewinner: Die Anhänger der Eisbären, die auch in der nächsten Saison wieder an alter Stätte die Ergebnisse ihres Team beweinen oder bejubeln werden. Und das ist gut so.

(Walter Nägele)

Spielpraxis für Talente
Memminger Indians kooperieren weiterhin mit Augsburg

​Die Kooperation zwischen Memmingen und Augsburg geht in die nächste Runde und wird auch in der kommenden Saison fortgeführt. Zahlreiche Talente sollen so wertvolle ...

22-jähriger Kanadier bleibt
EV Füssen kann auf Topscorer Samuel Payeur bauen

​Wichtige Verpflichtung für den Angriff des EV Füssen: Der 22-jährige Kanadier Samuel Payeur wird wie auch schon in den letzten beiden Spielzeiten die Kontingentstel...

Deutsch-Amerikaner kommt vom SC Riessersee
Sean Morgan verstärkt die Rostock Piranhas

​Sean Morgan wechselt vom SC Riessersee zu den Rostock Piranhas und wird die Verteidigung des REC verstärken. ...

Sofiene Bräuner verlässt die Islanders
Stürmer Damian Schneider wechselt zu den EV Lindau Islanders

​Nach dem ersten Neuzugang in der vergangenen Woche haben die EV Lindau Islanders erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und präsentieren ihre nächste Verpflichtu...

Maximilian Otte geht nach Selb
Daniel Tratz bleibt beim Höchstadter EC

Seit 2009 gehört Daniel Tratz zum Höchstadter EC, mittlerweile sogar in Doppelfunktion: Als Spieler und als Teammanager verbindet er Mannschaft und Vorstandschaft de...

Tests der Kontaktpersonen sind negativ
Entwarnung beim Deggendorfer SC in Sachen Corona

​Aufatmen beim Deggendorfer SC. Nachdem in der vergangenen Woche ein Corona-Fall im nahen Umfeld des Vereins aufgetreten war, kann jetzt Entwarnung gegeben werden. D...

Auch Maximilian Meier verlängert
Torhüter-Trio des EV Füssen bleibt komplett

​Andreas Jorde, Benedikt Hötzinger und nun auch Maximilian Meier: Der EV Füssen kann erneut auf sein starkes Torhüterteam vertrauen, das bereits in den letzten drei ...

Offensivabteilung des SC Riessersee wächst
Alexander Eckl kommt von den Füchsen Duisburg

​Der SC Riessersee hat einen weiteren Stürmer unter Vertrag genommen. Alexander Eckl kommt aus der Oberliga Nord von den Füchsen Duisburg, die sich freiwillig in die...