Preussen mit holprigen Beginn

Preussen haben die LizenzPreussen haben die Lizenz
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Endlich flitzt die kleine Hartgummischeibe wieder über das Eis in der Deutschlandhalle. Fans und Spieler haben Sie den Start der Spielzeit 2004/2005 lange herbeigesehnt. Auch wenn die sportlichen Highlights des Jahres 2004, die Fußball-EM, die Olympischen Spiele und der World Cup of Hockey schon längst in den Annalen stehen, der Eishockeyfan wartete ungeduldig auf den Punktspielstart. Freitag und Sonntag steht das fiebern um "ihre" Mannschaft auf den Tagesplan. Die Spiele mögen beginnen.

Vor 1604 Zuschauern fand man sich zum ersten Punktspiel der Saison in der Dresdener Eissporthalle ein. Bis auf Scott Matzka und Olaf Wilson, sie fehlten krankheitsbedingt, konnte Trainer Brockmann auf alle Spieler zurückgreifen. Der Neuoberligist fieberte mit den 250 mitgereisten Preussenfans den Spiel entgegen. Die Berliner Eishockeyanhänger machten schon vor den Spiel lautstark auf sich aufmerksam.

Die Löwen sollten das Spiel verdient mit 4:2 am Ende in einer Partie gewinnen, die allen aufzeigte wie wichtig es, ist ein ausgeglichen starkes Team auf den Eis zu haben. Am Ende des Spiels wurden von beiden Mannschaften die Torhüter als bester Spieler des Abends gewählt, da sie mit ihren starken Auftreten zu einen sehenswerten Spiel beitrugen.

Am Sonntag gaben die Sharks aus Haßfurt ihre Visitenkarte in der Berliner Deutschlandhalle ab. Die 1817 BSC-Fans sahen auch gleich einen stürmischen Beginn der Partie, in der Haßfurts Goalie Markus Nachtmann Tor sich mit hervorragenden Paraden Bestnoten verdiente. Gleich reihenweise scheiterten die Berliner an ihm. Er hielt seine Sharks im Spiel, die zeitweise nicht aus dem eigenen Drittel herauskamen. Erst Patrick Czaika konnte ihn in der 19. Minute überwinden.

Im zweiten Drittel präsentierten sich die Haßfurter stark verbessert und boten den Berlinen Paroli. So war der Ausgleich von Dennis Almagro auch verdient. Die Berliner hielten gegen und erspielten sich Chance um Chance, aber oftmals agierten die BSC-Stürmer zu überhastet und ungenau. Daher wunderte es nicht, das der 2:1-Siegtreffer erst spät durch eine Einzelaktion von Scott Matzka fiel.

Dennoch, ein Jammern über fehlende Eiszeiten und deren Folgen sollte nach den gestrigen Spiel nicht zu oft geübt werden. Mit mehr Konzentration und schnelleren Abschluss der Spielzüge sollte der BSC in der Lage sein den Fans noch sehr viel Freude bereiten.

Apropos Fans: Auf die Fans kann sich der Schlittschuhclub verlassen. 1817 Zuschauer gegen Haßfurt und in Dresden gar 250 mitgereisten Clubfans. An dieser Stelle ein besonderes Lob, sie sorgten wieder ob im Heimspiel und in Dresden für Riesenstimmung.

Am kommenden Wochenende steht zuerst die Auswärtspartie in Neuwied gegen den SC Mittelrhein an, ehe am Sonntag um 16 Uhr die Fanfreundschaft mit den Hannover Indians Fans gefeiert wird.

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