Pokalfinale!

Pokalfinale!Pokalfinale!
Lesedauer: ca. 1 Minute

Es scheint wie eine Ironie des Schicksals zu klingen, aber tatsächlich treffen im Finale jene beiden Mannschaften aufeinander, die vor zwei Jahren das Meisterschaftsfinale in der Regionalliga bestritten haben. Bekanntermaßen gewannen damals die Preussen die Serie mit 2:1 Spielen. Zeit also für eine Revanche, die Vorzeichen stehen für die Black Dragons dieses Mal deutlich besser. Sollte es nach zwei Vergleichen noch keinen Sieger geben, findet das dritte und entscheidende Spiel in Erfurt statt. Folgende Spieltermine stehen für die Serie an:

Freitag, 25.03.201, 20:00 Uhr, Erfurter Eishalle
Sonntag, 27.03.201, 15:00 Uhr, Hangar 3 Tempelhof
Freitag, 01.04.2011, 20:00 Uhr, Erfurter Eishalle (wenn nötig)

Der ECC Preussen Juniors hat nach einer wenig überzeugenden Vorrunde die Chance genutzt und sich gegen die vorher höher eingeschätzten Jonsdorfer Falken und Schönheider Wölfe in der Pokalrundengruppe B durchgesetzt. Dabei konnten sie alle Spiele gewinnen, ein Umstand, der höchste Beachtung verdient. Erst im Pokal zeigten die Hurbanek, Reuter, Verelst, Berger und Co., welches Potential in dieser Mannschaft steckt. Vor allem kämpferisch konnten die Berliner dabei überzeugen, ein Umstand, dem Drachentrainer Zbynek Marak bei der Vorbereitung  garantiert Beachtung schenken wird. Auch wenn Preussen sämtlicheVergleiche mit den Black Dragons in der Meisterschaft verloren hat, ist davon auszugehen, dass es im Finale keinen Favoriten gibt. Gerade auswärts haben die Preussen mit Siegen in Schönheide und Jonsdorf bewiesen, dass sie unberechenbar sind und sich auf den Punkt auf die vor ihnen liegenden Spiele konzentrieren können. Sicher auch ein Verdienst von Ex-DEL Spieler Stefan Mann, der nach dem Abgang von Karel Slanina die Position als spielender Trainer eingenommen hat.

Für die Black Dragons also eine sehr schwere Aufgabe, treffen sie doch auf ein Team, das mit einer ganz anderen Spielphilosophie antritt als man es in den Meisterschaftsspielen gewohnt war. Aus einer sicheren Abwehr heraus fahren die Berliner pfeilschnelle Konter und sind dabei im Pokal extrem effektiv geworden. Da kann man sich Unachtsamkeiten wie in den ersten drei Minuten des Spiels gegen FASS nicht erlauben. Im Laufe der Woche wird sich zeigen, welche Spieler den Black Dragons im Finale zur Verfügung stehen. Aber die Männer um Kapitän Marcel Weise sind so heiß, dass wohl mit der Bestbesetzung zu rechnen ist. Falls möglich, will man schon an diesem Wochenende den Pokal in die thüringische Landeshauptstadt holen und nicht das Wagnis eines  dritten Spiels eingehen.