Play-offs: Rote Teufel führen 2:0

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Mit 6:2 (5:1, 0:1, 1:0) gewannen die Roten Teufel Bad Nauheim auch das zweite Play-off-Halbfinalspiel bei den Rostock Piranhas. Beide Teams konnten wie am Freitag antreten. Einzig im Tor der Gastgeber gab es einen Wechsel, denn mit Tobias John hütete der Backup-Goalie nach seiner guten Leistung vom Freitag von Beginn an das Piranhas-Tor. Wer erwartet hatte, dass die Gastgeber Vollgas geben würden, der sah sich sehr zum Wohlwollen der rund 70 mitgereisten Hessen getäuscht. Das Match begann optimal für die Hessen: mit dem ersten Schuss überwand Eade den Goalie zum frühen 1:0. Der EC war ähnlich wie am Freitag spielbestimmend und stets gedanklich schneller. Durch einen Doppelschlag von Gare erhöhten die Kurstädter auf 3:0, von den Hausherren war bis dahin immer noch nichts zu sehen. Dies nutzten die Gäste und machten weiter Druck. Jan Barta erhöhte mit einem Hammer auf 4:0, das einzige Gegentor im ersten Abschnitt kassierte man in Unterzahl, als Richardson abstaubte. Bad Nauheim gab aber die richtige Antwort, als Hare nachsetzte und das 5:1 markierte. Bei den Gegentoren vier und fünf stand da bei Rostock bereits wieder Christian Krüger im Tor, der aber auch nichts ausrichten konnte.

Im zweiten Abschnitt kamen die Piranhas erwartungsgemäß besser auf und zu Chancen durch Blank, Gottwald und Hördler. In dieser Phase kristallisierte sich Daniel Wrobel aber als absolut sicherer Rückhalt heraus. Er hielt seinem Team, das nun zu passiv agierte, den Vorsprung. Rostock hatte mehr vom Spiel, ohne aber so dominant zu sein, wie es die Gäste im ersten Drittel waren. Dennoch trafen sie durch Hördler in Überzahl zum 5:2, anschließend verteidigten die Hessen clever und brachten das Resultat in die zweite Pause.

Im letzten Drittel mobilisierten die Gastgeber noch einmal alles, aber Daniel Wrobel konnte sich immer wieder auszeichnen. Die Erlösung brachte Patrik Gogulla in der 50. Minute mit einem satten Schlagschuss, was die Vorentscheidung war. Am Ende kam bei den Hausherren ein wenig Frust auf, was in einer Matchstrafe von Rostocks Schneider mündete. Somit legen die Roten Teufel auf 2:0 in der Serie vor und können am Dienstag im Heimspiel (Beginn 20 Uhr) den Finaleinzug klar machen.

Tore: 1:0 (0:58) Eade, 2:0 (6:43) Gare (Schwab), 3:0 (8:59) Gare (Hooks, Barta), 4:0 (12:36) Barta (Gare, Schwab), 4:1 (15:17) Richardson (Bartanus, Hördler), 5:1 (17:27) Hare (Baldys), 5:2 (29:27) Hördler (Koubenski, Richardson), 6:2 (49:11) Gogulla (Gare). Strafen: Rostock 14 + 10 (Hördler) + Matchstrafe (Schneider), Bad Nauheim 12 + 10 (Gare) + 10 (Hooks). Zuschauer: 1181.


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