Platzt nun der Oberliga-Knoten?

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Mit 7:3 (3:2, 2:0, 2:1) besiegten die Roten Teufel Bad Nauheim am Freitagabend den TEV Miesbach im Kellerduell der Oberliga, was den ersten Heimsieg der aktuellen Saison bedeutet und wie ein Befreiungsschlag in den Gesichtern der Spieler und Verantwortlichen wirkte. Nach einem holprigen Start fanden die Hausherren immer besser in die Partie und ließen den keinesfalls enttäuschenden Gästen am Ende keine Chance, so dass das Ergebnis auch in dieser Höhe verdient war.

Die Bayern kamen mit einer über einstündigen Verspätung ins Colonel-Knight-Stadion, nachdem sie gleich in mehreren Staus standen und somit quasi direkt vom Bus auf das Eis mussten. Dies tat den Akteuren jedoch keinen Abbruch, denn eine frühe Führung der Roten Teufel durch Brett Hammond im Powerplay nach nur 52 Sekunden konnte Cousins postwendend ausgleichen. Es war ein zunächst zerfahrenes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, so dass sich einige Torchancen hüben wie drüben ergaben. Nach den erneuten Ausfällen von Villeneuve, Cardona und Saulite hatte Michael Eckert seine zweite Formation umgebaut und Anton Bauer zu Mathias Baldys sowie Karl Jasik beordert. In der dritten Reihe kam Mario Willkom neben Jan Barta und Sebastian Lehmann zum Einsatz. Es blieb jedoch der erste Block um Jason Deleurme, der für die meiste Torgefahr sowie für die Treffer sorgte. Zunächst stand Golby nach einem langen Pass von Oliver Bernhardt genau richtig und verlud Theurer im Tor der Miesbacher, und nur 33 Sekunden später überwand Deleurme den Goalie mit einem Rückhandschuss zur beruhigenden 3:1-Führung. Die Gäste blieben aber stets gefährlich und kamen so im Powerplay durch Di Ubaldo in der 13. Minute zum 3:2-Anschlusstreffer.

Im zweiten Abschnitt stand die Partie lange auf der Schneide. Die Hausherren wollten keinen Fehler machen, während die Miesbacher den Ausgleich suchten. Ab der zweiten Hälfte nahmen die Teufel das Heft aber vollends in die Hand und münzten dies in Tore um. Erneut Deleurme übernahm Verantwortung in der 31. Minute, nachdem Hammond bereits selber den Treffer hätte markieren können, stattdessen aber auf seinen Mitspieler legte, der dann schließlich das 4:2 markierte. Bei Miesbach schien es, dass die Kräfte nachlassen würden, was Bad Nauheim in Torszenen deutlich machte. Zunächst verpasste Golby in Unterzahl völlig frei stehend (33.), dann war es Brett Hammond, der mit einem Vorhandschuss an Theurer scheiterte (35.). Noch vor der Pause war es dann Karl Jasik, der nach einem Pass in den Rückraum von Mathias Baldys abzog und aus dem Halbfeld das vorentscheidende 5:2 erzielte (40.).

Spätestens mit dem 6:2 durch Hammond in der 44. Minute war die Partie endgültig gelaufen, und auch wenn der quirlige Andrew Schembri noch den dritten Miesbacher Treffer markieren konnte. Das letzte Tor der Partie blieb Anton Bauer vorbehalten, der einen Rebound nach einem Baldys-Schuss zum 7:2 ins leere Gehäuse setzen konnte. Unter dem Strich war dieses Resultat für die Hessen ein wichtiger Sieg, der nun im Auswärtsspiel in Passau bestätigt werden muss. Sollte auch hier etwas Zählbares bei herauskommen, so lässt sich darauf für die Zukunft aufbauen, zumal sich eventuell in Richtung Personalien nicht nur aufgrund des deutschen Passes für Dennis Cardona noch etwas tun wird.

Tore: 1:0 (0:52) Hammond (Bernhardt, Jasik/5-4), 1:1 (2:16) Cousins (Di Ubaldo/6-5), 2:1 (5:14) Golby (Bernhardt), 3:1 (5:47) Deleurme (Hammond), 3:2 (12:03) Di Ubaldo (Schembri, Cousins/5-4), 4:2 (30:20) Deleurme (Hammond), 5:2 (39:30) Jasik (Baldys), 6:2 (43:52) Hammond (Deleurme), 6:3 (45:34) Schembri (Tisdale), 7:3 (48:30) Bauer (Baldys). Strafen: Bad Nauheim 26 + 10 (Bernhardt), Miesbach TEV 22. Zuschauer: 966.

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Rostock Piranhas Rostock
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Black Dragons Erfurt Erfurt
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Herforder EV Herford
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Rostock Piranhas Rostock
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HC Landsberg Riverkings Landsberg
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb
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