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Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Mit 3:0 gewannen die Starbulls Rosenheim am Freitagabend vor 1704 Zuschauern gegen die Leopards des EV Füssen. 20 Minuten konnten die Königswinkler den Starbulls - bei denen erstmals in der Punkterunde Gabriel Krüger wieder mitwirken konnte - Paroli bieten, ab dem zweiten Drittel spielten allerdings nur noch die Gastgeber. Gerade zwischen der 17. und 20. Minute hatten die Allgäuer beste Möglichkeiten in Überzahl, nachdem Patrick Senger, Christian Gegenfurtner und Andreas Paderhuber zeitgleich auf der Strafbank Platz nehmen mussten.

In den ersten zehn Minuten boten sich den Fans im Kathrein-Stadion nur zwei nennenswerte Chancen. So vergab Andrej Naumann in der siebten Minute für Füssen, in der zehnten Minute hatte Todd Wetzel die Rosenheimer Führung auf der Kelle. Eine Strafzeit gegen Simon Demmler (nach Foul an Matthias Bergmann) brachte die Grün-Weißen in numerische Überlegenheit, die sie in der 14. Minute zum 1:0 nutzten. Christian Gegenfurtner bediente den vor dem Gehäuse lauernden Mondi Hilger, der nur noch ins leere Tor einschieben musste, da EVF-Keeper Andre Irrgang nicht richtig postiert war. In den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts fiel so etwas wie eine Vorentscheidung, obwohl es beim 1:0 blieb. Die Gäste befanden sich vier Minuten im Powerplay, spielten dabei zwei Minuten sogar im doppelten Überzahl. Chancen hatten die Schützlinge von Franz-Josef Baader genug, scheiterten aber immer wieder an sich selbst oder an SBR-Goalie Olli Häusler, der in dieser Phase mehrmals eingreifen musste.

Zu Beginn des Mittelabschnitts bekamen die Starbulls zwei Überzahlgelegenheiten. Während die ersten zwei Minuten noch ohne Torerfolg blieben, klappte es im zweiten Versuch. In der 25. Minute zog Matthias Bergmann ab, den Abpraller versenkte Jeremy Stasiuk zum 2:0. Die Entscheidung gelang den Hausherren in der 32. Minute durch Routinier Hilger, der von Youngster Maxi Huff in Szene gesetzt wurde. Direkt vor Irrgang kam „St.Mondi“ - wie er neuerdings von den SBR-Fans genannt wird - zum Schuss, Irrgang konnte die Scheibe nicht festhalten und Hilger traf im Nachsetzen.

Im letzten Drittel verwalteten die Starbulls den Vorsprung, ohne dabei viel Kraft zu lassen. Trainer Ron Chyzowski stellte dabei (gezwungenermaßen) die Reihen um, denn Wetzel blieb mit muskulären Problemen - die ihn jedoch nicht länger ausfallen lassen - in der Kabine. Füssen bekam nur Chancen, wenn die Rosenheimer unkonzentriert spielten, wie zum Beispiel in der 53. Minute, als Naumann allein vor Häusler stand. Derselbe Spieler vergab in Minute 57 bei einem Alleingang, als sein Team in Unterzahl agierte.

Trainerstimmen:

Franz-Josef Baader: Vom Ergebnis bin ich natürlich enttäuscht. Wir haben im ersten Drittel gut begonnen, wir hatten genügend Chancen, die Rosenheimer Führung war glücklich. Ein unglückliches Unterzahltor führte dann zum 0:2, das 0:3 brach uns das Genick. Nikolai Varionov spielte aus disziplinarischen Gründen nicht, da er letzte Woche zweimal im Training fehlte, obwohl nur ein Mal besprochen war.

Ron Chyzowski: Wir haben die beiden Niederlagen vom letzten Wochenende weggesteckt und mit einem Sieg geantwortet. Knackpunkt des Spiels war sicherlich das überstandene 3-5-Unterzahl im ersten Drittel und die genutzten Powerplaychancen. Jetzt fahren wir als Außenseiter nach Landsberg.

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