Peiting: Wedl und Kößl kommen aus Landsberg - Verteidigung komplett

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Zwei Spieler vom SC Riessersee (Simon Maier und Anton Saal) hat der EC

Peiting für die kommende Saison bereits verpflichtet. Jetzt hat der ECP

auch beim anderen Nachbarn, dem EV Landsberg, zweimal zugeschlagen. Mit

Alex Wedl kommt ein überaus erfahrener Crack an die Peitnach. "Alex

spielt bei uns eine tragende Rolle", meint Trainer Hans Schmaußer zu

dem noch nicht ganz 37-jährigen Verteidiger. "Er uns sicher

weiterhelfen", ergänzt der Peitinger Coach über den routinierten Wedl,

der zum Durchmarsch der Landsberger in die 2. Liga in der abgelaufenen

Saison 12 Tore und 30 Assists beisteuerte. Der andere Spieler der vom

EVL wechselt, ist in Peiting ein alter Bekannter. Werner Kößl trug vor

zwei Jahren bereits für zwei Spielzeiten das Trikot des ECP, ehe er

nach Landsberg wechselte und dort zweimal einen Aufstieg feiern durfte.

Ein für ihn alter Bekannter, Thomas Zeck, bleibt den Peitingern darüber

hinaus erhalten. Der 25-jährige Verteidiger beginnt zwar mit der

Meisterschule und wird dem Team dadurch mehrmals fehlen. Nachdem die

letzte Saison für ihn aber nicht ganz nach Wunsch gelaufen ist, will er

sich noch einmal richtig reinhängen. Die Verteidigung der Peitinger ist

damit komplett.


"Wir haben in der kommenden Saison bestimmt ein starkes Team zur

Verfügung", ist ECP-Chef Peter Gast überzeugt. In der Offensive sind

dagegen noch einige Stellen offen. Da die Peitinger nicht mehr mit dem

Top-Scorer der letzten beiden Spielzeiten Kyle Doyle planen. Auch

Robert Balzarek wird den ECP verlassen. Wohin es den 28-Jährigen

Vertediger hinzieht ist wie bei Doyle noch offen. Bleiben wird dafür

Dominic Krabbat. Der junge Stürmer, der in der letzten Saison in 33

Spielen drei Tore und vier Assists sammelte, verlängerte sein

Engagement beim ECP. Auch in Sachen Lizenz haben die Peitinger eine

gute Nachricht erhalten. Die ESBG erteilte sie ihnen im Gegensatz zu

vielen anderen Vereinen ohne jegliche Auflage. "Wir wurden sogar

ausdrücklich für unsere Unterlagen gelobt", freute sich Gast.