Peiting: "In der Mannschaft steckt Potenzial"

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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"Man hat gesehen, dass Potenzial in der Mannschaft steckt", urteilte Peitings Trainer Hans Schmaußer nach dem ersten Testspiel gegen SKA St. Petersburg.

Nach den zuletzt harten Trainingseinheiten waren die Beine zwar noch schwer, dennoch reichte es für den ECP zu einem klaren 7:2 Sieg. "Mit etwas mehr Konsequenz im letzten Drittel wäre auch noch ein höheres Ergebnis möglich gewesen", ergänzte Schmaußer. Die Russen verlangten den Peitingern zwar nicht alles ab, dennoch gingen die Hausherren überaus engagiert zu Werke. "Die Spieler kämpfen um einen Stammplatz", so Schmaußer, der zudem einiges ausprobierte. Einen guten Eindruck hinterließen die vier kanadischen Neuzugänge Jeremy Schreiber und Alexandré Pagé in der Abwehr sowie Ty Morris und Ryan Huddy im Sturm. Huddy erzielte auch gleich einen Treffer. Ein besonderes Lob vom Trainer gab es für die jungen Spieler im Trikot des ECP:"Sie haben gut mitgespielt". Einer davon, Dominik Krabbat, machte gleich mit zwei Toren nachdrücklich auf sich aufmerksam. Die restlichen Treffer für die Peitinger erzielten Rainer Hain, Markus Keppeler, Simon Maier und Anton Saal.

Nachdem sich die Hausherren gegen die Russen zahlreiche Strafzeiten erlaubten. "Da fehlte es noch am Timing", meinte Schmaußer, hatte er dadurch reichlich Gelegenheit das Unterzahlspiel zu üben. Am morgigen Mittwoch (19.30 Uhr) testet der ECP erneut. Beim Zweitligaufsteiger EV Landsberg 2000 werden die Peitinger vermutlich deutlich mehr gefordert. Am Freitag folgt das Gastspiel der Schmaußer-Truppe beim Bayernligisten Memmingen. Der Auftritt von Ligenkonkurrent Rosenheim in Peiting beschließt am Sonntag (18 Uhr) das zweite Vorbereitungswochenende.