Peiting: Fünf Punkte als Weihnachtsgeschenk

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Fünf Punkte hat sich der EC Peiting selbst zu Weihnachten geschenkt und zum sechsten fehlten ganze zwei Sekunden. Beim 6:5 Sieg beim Angstgegner EHC Klostersee retteten sich die Hausherren in letzter Sekunde noch in die Verlängerung. Die blieb torlos. Dafür trafen die Peitinger zweimal im Penalty-Schießen, so dass sie zwei verdiente Zähler aus Grafing mitnahmen. Zwei Tage zuvor fertigten die Peitinger mit dem EV Füssen einen weiteren Konkurrenten um Platz zehn ab. Beim 11:2 revanchierte sich der ECP zudem für die deutliche Hinspielschlappe.

Im Grafinger halboffenen Stadion, das einem Gefrierschrank glich, brauchten die Peitinger das erste Drittel um warm zu werden. Die Hausherren bestimmten das Spiel und legten durch Flori Saller (5.) und Beranek (6.) auch gleich eine Zwei-Tore Führung vor. Den Anschlusstreffer von Daniel Jonsson (8.) beantwortete der EHC postwendend mit dem dritten Treffer durch Sicorschi (10.). Danach überstand der ECP ein 3:5 Unterzahl unbeschadet. Wieder komplett erzielte Rob Brown (18.) den neuerlichen Anschluss. „Das war der Knackpunkt“, bekannte EHC-Coach Kopecky. In der Folge nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Mit diszipliniertem Spiel bremsten sie die heimstarken Klosterseer aus. Dazu erarbeiteten sich die Peitinger zahlreiche Chancen. Aber nur Rainer Hain (30.), der danach auch noch einen Pfostenschuss verzeichnete, brachte den Puck zum 3:3 unter. Zu Beginn des letzten Durchgangs gelang Kyle Doyle (42.) in Überzahl erstmals die Peitinger Führung. Den glücklichen Ausgleich der Grafinger durch Zajonc (52.) mitten in der Drangperiode der Gäste hatte Thomas Maier (54.) mit dem fünften ECP-Tor jedoch gleich ausgebügelt. Der knappe Vorsprung hielt auch bis kurz vor der Sirene. Flori Saller bescherte den Hausherren dann aber noch mit viel Glück das Unentschieden. Im Penalty-Schießen machten die Treffer von Jonsson und Markus Keppeler den Peitinger Sieg aber komplett. „Drei Punkte wären mir natürlich lieber gewesen, aber mit zwei bin ich auch zufrieden“, meinte ECP-Trainer Hans Schmaußer hinterher. Auch gegen Füssen starteten die Peitinger zunächst schwach. Die Allgäuer waren in der Anfangsphase wesentlich näher an der Führung. Ein vermeintlicher Treffer wurde ihnen jedoch nicht anerkannt. „Wir zeigten Schwächen in der Defensive und hatten Glück nicht in Rückstand zu geraten“, gestand Schmaußer. Nach dem 1:0 durch den neuen Kapitän Markus Keppeler (13.), der insgesamt dreimal traf, ging es aber Schlag auf Schlag. Bis zum ersten Wechsel klingelte es noch weitere vier Mal im Tor des indisponierten Andre Irrgang. Keppeler (15.), Doyle (17.), McKinnon (18.) und Forslund (20.) netzten ein. Die Füssener wirkten daraufhin konsterniert. Die Peitinger schalteten dagegen im Mittelabschnitt einen Gang zurück. Nur Robert Balzarek (24.) und Jonsson (37.) trafen für die Hausherren, während Heilman (35.) den ersten seiner beiden Ehrentreffer (52.) markierte. Im Schlussdurchgang tat der ECP schließlich noch etwas für das angeschlagene Selbstvertrauen. Mario Kögler (42.) mit seinem Debüttreffer, Keppeler (56.) sowie Klaus Müller (56.) und Thomas Maier (58.) stellten am Ende den höchsten Saisonsieg sicher. „Der vielleicht das eine oder andere Tor zu hoch ausfiel“, meinte Schmaußer. „Die beiden Siege geben Auftrieb für die nächsten Spiele,“ ergänzte der ECP-Coach. Am Freitag (20 Uhr) kommt der TEV Miesbach nach Peiting und am Montag (26.12., 18 Uhr) folgt das Gastspiel von Rosenheim.

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