Optimalstart mit sechs Punkten perfekt

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die Starbulls Rosenheim gewannen am Sonntagabend vor 1890 Zuschauern das erste Heimspiel der neuen Oberligasaison mit 3:1 und machten nach dem 5:1-Sieg in Kaufbeuren das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt.

Es war ein härteres Stück Arbeit als die meisten Fans der Starbulls vermuteten, denn nicht nur die Mannschaft von der Mangfall wurde mit elf neuen Spielern verstärkt, auch der Passauer Kader wurde gegenüber der Vorsaison verändert. SBR-Vorstand Wilhelm Graue begrüßte vor dem Match Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die auch zum Eröffnungsbully bat. Und die Oberbürgermeisterin sollte den Starbulls – die ohne Stürmer Anton Saal auskommen mussten - Glück bringen, auch wenn sie sich lange sehr schwer taten. So hatte Mathias Hart in der sechsten Minute die erste gute Chance, nachdem zuvor ein Powerplay erfolglos blieb. In der Folge hatten allerdings die Gäste zwei gute Einschussmöglichkeiten, SBR-Goalie Olli Häusler verhinderte aber den Rückstand. 13 Sekunden vor der ersten Pause gingen die Hausherren durch einen Treffer von Simon Wenzel in Führung, wodurch der Pausentee sicherlich etwas besser schmeckte.

Zu Beginn des Mittelabschnitts waren die Niederbayern hellwach und hatten durch Andreas Kruck die beste Ausgleichschance. In der 27. Minute kassierten der Ex-Rosenheimer Daniel Bucheli und Nikolaus Maier zeitgleich zwei Strafminuten, 20 Sekunden später folgte ihnen Miroslav Dvorak, dessen Strafzeit jedoch erst 33 Sekunden später auf der Anzeigetafel zu laufen begann. Dies war nämlich der Moment, als ein Schuss von Ryan Fairbarn im Kasten von Blackhawks-Keeper Sandro Agricola zum 2:0 einschlug. Und es kam noch besser: In Minute 29 erhöhte Martin Reichel nach einem geduldigen Powerplay auf 3:0 und Passau, das damit wieder komplett war, nahm eine Auszeit. In der 33. Minute musste Peter Meier auf die Strafbank und just in dem Moment, als er wieder aufs Eis durfte, erzielte Nikolaus Maier aus dem Slot den ersten Treffer für die Gäste. An diesem Ergebnis änderte sich bis Spielende nichts mehr, dazu fehlten aber auch die zwingenden Torchancen.

Trainerstimmen:

Klaus Feistl (Trainer Passau): Es war ein hochklassiges und taktisch gutes Spiel mit zwei starken Torhütern. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen. Spielentscheidend war sicherlich im zweiten Drittel das Überzahlspiel für die Rosenheimer, die zwei Tore erzielten. Normalerweise darf so etwas nicht passieren, dass bei einer angezeigten Strafe noch ein Spieler eine Strafzeit macht. Aber es war ein junger Spieler, der nicht gesehen hatte, dass der Schiedsrichter bereits den Arm oben hatte. Beim Blick auf den Spielplan habe ich auf 1 bis 2 Punkte gehofft, da wir mit Füssen und Rosenheim zwei starke Gegner hatten. Dieses Ziel haben wir erreicht. Viel wichtiger ist für mich allerdings, dass wir das Tempo mitgehen können und wir wollen uns im Laufe der Saison im Mittelfeld der Tabelle festsetzen.

Franz Steer (Trainer SBR): Für das Kaufbeuren-Spiel habe ich nicht genau gewusst, wo wir stehen, weil wir in der Vorbereitung nur gegen höherklassigere Vereine gespielt haben. Wir standen allerdings sehr gut in der Defensive und haben fast keine Schüsse aus dem Slot zugelassen. Wir haben uns darauf eingestellt, dass uns die Passauer auskontern wollen, obwohl sie nicht mit der Mannschaft der letzten Saison zu vergleichen sind. Das werden aber noch mehrere Gegner in dieser Saison versuchen. Dann ist es wichtig, dass die Verteidiger hinten bleiben. Ich habe mit unseren Torhütern ausgemacht, dass wir in der ersten Saisonhälfte von Spiel zu Spiel wechseln. Wir haben in der Vorbereitung hart trainiert und ich war mir nicht sicher, wie spritzig die Jungs sind. Ingesamt gesehen könnten sie noch ein bisschen spritziger sein. Wir haben jedoch 62 Spiele zu bestreiten, jetzt sind es nur noch 60. Aber außer uns war niemand gegen diesen Modus.


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