OL-Play-offs: Entscheidung vertagt

Die Spieler der Tölzer Löwen bejubeln neben Grafings Goalie Martin Fous das 2:1 durch Thomas Merl. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Die Spieler der Tölzer Löwen bejubeln neben Grafings Goalie Martin Fous das 2:1 durch Thomas Merl. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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In der Serie steht es nun 2:2. Sollte das Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes – dem Vernehmen nach am Montag – dem Tölzer Protest gegen die Umstände des Spielabbruchs am Freitag stattgeben, stünden die Löwen als Finalgegner des SC Riessersee (ab Gründonnerstag) fest. Andernfalls fällt die Entscheidung am kommenden Dienstag um 20 Uhr in Grafing, wo die beiden Teams zum sechsten und letzten Mal im Halbfinale aufeinandertreffen.

Mehr als 2800 Zuschauer hatte das Sonntagspiel in die Hacker-Pschorr-Arena gelockt. Die Fans bekamen einen Eishockey-Krimi serviert, in dem die Gastgeber zunächst Pech, am Ende aber gehöriges Glück hatten. Pech war, dass nach dem frühen Führungstreffer durch Pascal Sternkopf schon in der vierten Minute zwei weitere Löwen-Tore keine Anerkennung fanden. Glück war, dass die immer stärker werdenden Klosterseer im Schlussdrittel nach dem 1:1-Ausgleich durch Max Kaltenhauser (49.) entweder das Visier zu schlecht eingestellt hatten oder am wieder einmal überragenden Löwen-Torwart Andreas Jenike scheiterten. Stattdessen gelangen Bad Tölz in den letzten 38 Sekunden noch zwei Treffer. Thomas Merl erzwang mit einer Einzelaktion das 2:1 – die Entscheidung. Hannes Sedlmayr setzte in letzter Sekunde ein Empty-Net-Goal drauf. „Wir hätten ein besseres Ergebnis verdient gehabt“, fand EHC-Coach Doug Irwin hinterher. Florian Funk mochte nicht widersprechen: „Wir haben Glück gehabt“, gab der Löwen-Trainer freimütig zu, „in der zweiten Hälfte des Spiels waren wir nicht mehr Herr im eigenen Haus. Ich glaube, wir waren nicht einmal ebenbürtig.“

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