Oberligisten beklagen fehlende AbstimmungDurchführungsbestimmungen

(Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)(Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Als die Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) vor wenigen Tagen die Durchführungsbestimmungen für die kommende Saison bekannt gegeben hatte, war schon klar, dass diese nicht nur auf Gegenliebe stoßen. Denn bereits zuvor war durchgesickert, dass die für die Oberligen zuständigen Verbände alles andere als begeistert waren, dass die Regelungen zu Auf- und Abstieg nicht abgesprochen waren. Denn: Auf- und Abstiegsregelungen müssen satzungsgemäß vor Saisonbeginn in allen Ligen festgelegt werden. So hatte die ESBG ein Relegationsspiel „vorgeschlagen“, dass der Verlierer der Play-down-Runde der 2. Bundesliga gegen den Vizemeister der Oberliga bestreiten soll. Das wird es wohl nicht geben, weil diese Regelung nicht rechtzeitig umgesetzt werden kann. Da bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass die Zweitligisten an den regelmäßigen Treffen der Vertreter der vier Oberliga-Staffeln teilnehmen, um künftig Ideen – und seien sie noch so gut – mit den Oberligen abzustimmen. Gerechtfertigt ist der Wunsch der 2. Bundesliga, auf 14 Vereine zu kommen, statt einen „krummen“ Spielplan zu haben allemal: Nur auf dem Weg dorthin, sollte man mit allen Beteiligten reden. Und nicht nur, weil es die Spielordnungen und Satzungen zwingend vorschreiben. Den Aufstieg des Oberliga-Meisters wie in den letzten Jahren wird es freilich geben – der ist in beiden Durchführungsbestimmungen verankert.

Hier eine gemeinsame Erklärung der Ligenleiter der Oberligen Nord, West und Ost im Wortlaut:

„Mit großer Verwunderung haben wir die in den letzten Tagen veröffentlichten Durchführungsbestimmungen der 2. BL durch die ESBG wahrgenommen. Hier müssen dringend einige Punkte klargestellt werden.

1.   Es hat zu keinem Zeitpunkt eine Absprache zwischen der ESBG und den durch die LEVs geführten Oberligen gegeben! Anderslautende Meldungen sind schlichtweg falsch bzw. frei erfunden! Insofern ist Herr Jäger als Geschäftsführer der ESBG eindeutig satzungsbrüchig geworden. Eine gem. Art. 22 SpO zwingend  einvernehmliche zu vereinbarende Auf- und Abstiegsregelung, die gem. Art. 22 SpO vor Beginn des Meisterschaftsspielbetriebs zu treffen ist, gibt es nicht! Von Seiten der ESBG wurde auch zu keinem Zeitpunkt versucht, eine solche einvernehmliche Regelung herbeizuführen.

2.   Höchst vorsorglich hat der LEV NRW in seinen Durchführungsbestimmungen eine Aufstiegsregelung aufgenommen, die an die Regelungen der vorangegangenen Wettkampf-Saison anknüpft. Diese sind nicht nur mit dem DEB, sondern auch mit den Ligenleitern der OL Ost, Süd und Nord einvernehmlich festgelegt worden.

3.   Nach Rücksprache mit dem Deutschen Eishockeybund wird es Relegationsspiele zwischen der ESBG und den Oberligen nicht geben. Somit ist die Ziff. 4.2.4 der ESBG - Durchführungsbestimmungen für uns, d.h. für alle Oberligen bedeutungslos.

4.   In Punkt 1.9.3 führt die ESBG eine unverhältnismäßig große Anzahl an Nachrückern auf, sollte die 2. BL unter der einseitig von der ESBG festgelegten Sollzahl von 14 Vereinen bleiben. Dies verstößt gegen  Art 18 Ziff. 3 SpO, aber auch gegen den Gesellschaftsvertrag der ESBG selbst!! Nahezu all diesen angeblichen Nachrückern fehlt die sportliche Qualifikation. Wie abenteuerlich dieser „Unsinn“ ist, beweist z.B., dass sogar auch ein Verein, der überhaupt nicht an den Oberliga-Play-Offs teilgenommen hat, zum möglichen Nachrücker hochgestuft wird.

Fazit:

Die Landeseissportverbände Niedersachsen, Berlin und NRW als federführende LEVs der Oberligen im Norden, Osten und Westen  werden sich – wie in der Vergangenheit auch – strikt an die Satzung sowie die Ordnungen und getroffene Absprachen – vor allem im Interesse ihrer Vereine - halten und diese Interessen ggf. entsprechend durchsetzen.“

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