Oberliga: Zwischen Aufstiegs- und Abstiegskampf

Spielt der EV Regensburg mit Philipp Weinzierl (oben; hier im Zweikampf mit Deggendorfs Stephan Hackl) in den Play-offs oder geht es in den Kampf um den Klassenerhalt? (Foto: Ed Cornejo - www.stock4press.de)Spielt der EV Regensburg mit Philipp Weinzierl (oben; hier im Zweikampf mit Deggendorfs Stephan Hackl) in den Play-offs oder geht es in den Kampf um den Klassenerhalt? (Foto: Ed Cornejo - www.stock4press.de)
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Die acht besten Mannschaften der aus West, Nord und Ost spielen in zwei Vierergruppen insgesamt vier Teilnehmer an den Aufstiegs-Play-offs zur 2. Bundesliga aus. In der Gruppe A stehen sich ab dem 4. März der EHC Dortmund, die Moskitos Essen, die Rostock Piranhas und die Wild Boys Chemnitz gegenüber. Die Gruppe B steht aus dem EV Duisburg, dem EC Bad Nauheim, dem MEC Halle 04 und dem EHC Timmendorfer Strand. Die beiden Gruppensieger und die beiden Zweiten erreichen die Play-offs.

Im Süden wird eine Play-off-Vorrrunde gespielt. Die ersten Acht dieser Staffel ermitteln auf diesem Weg die vier Mannschaften, die gegen die vier Teams der nördlichen Zwischenrunde antreten.

Die übrigen Oberligisten spielen – freilich innerhalb ihrer jeweiligen Staffeln – um den Klassenerhalt. Im Westen kommen zu den fünf verbliebenenen Oberligisten auch die drei besten Teams der Regionalliga West hinzu: Die Löwen Frankfurt, der EHC Troisdorf und der EHC Netphen. Hier bilden nun der Herner EV, Neusser EV, Königsborner JEC und der EHC Troisdorf die Gruppe A sowie die Ratinger Ice Aliens, Lippe-Hockey Hamm, die Löwen Frankfurt und der EHC Netphen die Gruppe B. Im Anschluss an die Gruppenspiele stehen Platzierungsspiele der in den Parallelgruppen gleichplatzierten Mannschaften an.

Auch in der Oberliga Nord werden die verbliebenen Mannschaften in zwei Vierer-Gruppen aufgeteilt. So treffen in der Gruppe A die Hannover Braves, der Adendorfer EC, die Wedemark Scorpions und der Hamburger SV sowie in der Gruppe B die Harzer Wölfe, die Weser Stars Bremen, die Crocodiles Hamburg und die Salzgitter Icefighters aufeinander. Hier spielen zum Abschluss die beiden Gruppenletzten den sportlichen Absteiger in die Regionalliga Nord aus.

Aufgrund der speziellen Situation um das Freiluftstadion verzichtet der ELV Niesky auf eine Teilnahme an der abschließenden Runde, was in dieser Saison wohl noch keinen Nachteil mit sich bringt, dass es für die verbliebenen Mannschaften der Oberliga Ost um den „Oberliga-Ost-Pokal“ geht und damit auch um einen Startplatz im DEB-Pokal der kommenden Saison. Erst in der neuen Spielzeit soll diese Runde mit Beteiligung der besten Mannschaften der Sachsenliga als Relegationsrunde ausgetragen werden. So gibt es hier zwei Dreier-Gruppen mit mit den Black Dragons Erfurt, FASS Berlin und die Icefighters Leipzig in der Gruppe A sowie mit dem EHV Schönheide 09, dem EHC Jonsdorfer Falken und dem ECC Preussen Juniors Berlin in der Gruppe B. Die beiden Gruppensieger ermitteln in einem Best-of-Three-Finale den Ost-Pokalsieger.

In der Oberliga Süd treffen der Neunte und Zehnte in einer Play-down-Runde im Best-of-Five-Modus aufienander. Der Verlierer der Serie ist sportlich abgestiegen. Sicher ist vor dem abschließenden Wochenende, dass der EV Landsberg in die Relegation muss - dort geht es entweder gegen den VER Selb oder den EV Regensburg. Die Tölzer Löwen, der SC Riessersee, der EV Füssen, der EC Peiting, die Black Hawks Passau, der EHC Klostersee und der Deggendorfer SC stehen bereits als Teilnehmer der südlichen Vor-Play-off-Runde fest.