Oberliga: Heilbronn ist Südmeister nach Sieg in Ravensburg

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Hätte man zum Start der Saison davon geredet, dass die Heilbronner Falken die Hauptrunde mit dem ersten Tabellenplatz beenden, wäre man wohl schwach belächelt oder für verrückt erklärt worden. Ein Punkt hätte den Käthchenstädtern gereicht, um sich den Meistertitel der Südgruppe zu sichern. Durch die Niederlage des EHC München gegen Rosenheim sind es nun sogar sechs Punkte, die die Falken von dem Zweitplatzierten trennen.

Nach Ravensburg reisten die Heilbronner ohne die Verletzen Marek Sebek und

Marc Bruns, Sachar Blank war von den Mannheimer Adlern angefordert worden.

Gleich zu Beginn des Spiels deutete sich eine spannende Partie an. Der

EVR schien nicht gewillt den Falken die Partie zu erleichtern.

Ravensburg spielte sicher und kam ein ums andere Mal mit sehr guten

Chancen vor das Falkengehäuse. Lediglich David Belitski konnte die Fehler

seiner Verteidigung mit überragenden Glanzparaden ausbügeln. Jedoch rächt

sich oftmals das Auslassen zu vieler Möglichkeiten. So geschehen in der 4.

Minute, als Marc St. Jean von der blauen Linie den Puck ins Ravensburger

Netz hämmerte. Allerdings hatte diese Führung nur kurze Zeit Bestand.



Wiederum im Powerplay, dieses Mal für Ravensburg, überwand Todd Wetzel David Belitski zum Ausgleich. Im weiteren Drittelverlauf sollten keine Tore mehr fallen. Was, angesichts der Torchancen des EVR, einzig David Belitski zu verdanken war. Auch im zweiten Abschnitt zeigten sich die Oberländer überlegen. Die Falken ließen sich im eigenen Drittel einschnüren. Umso erstaunlicher war es als erneut Marc St. Jean von der blauen Linie traf. Doch auch diese Führung glich Ravensburg durch Alan Reader aus. Zuvor hatte die Heilbronner Abwehr den Puck einfach nicht aus dem Drittel bekommen.

Mitte der Spielzeit wechselte der EVR den Torhüter. Für Markus Hätinen kam

Waldemar Quapp.



Auf den Rängen waren nun deutlich immer nervöser werdende Falkenfans zu

sehen. Der notwendige Zähler wäre mit dem 2:2 erreicht gewesen. Im

Schlussabschnitt kamen nun auch die Falken zu einigen Großchancen.

Waldemar Quapp hielt seinen Kasten allerdings noch sauber. Man hatte sich

schon fast damit abgefunden, dass dieses Spiel in die Verlängerung gehen

würde, als Alexander Dexheimer erneut für die Heilbronner Führung sorgte.

Er hatte den knapp vor der Torlinie liegenden Puck kurzerhand über die Linie gestochert. Es war Dexheimers erstes Saisontor und sogleich das Game-

winning-Goal. In den letzten zehn Minuten war die Spannung im Stadion fast

greifbar. Ravensburg zog noch einmal an und drückte massiv auf den

Ausgleich. Doch es sollte nicht sein.



Um 20 Uhr 10 war die Partie beendet und Heilbronn der Süddeutsche Meister 2005. Damit bekam David Belitski, der an diesem Tag seinen 28. Geburtstag feierte, ein besonderes Geschenk. Die Falkenfans feierten ihre Mannschaft noch eine Stunde nach dem Spiel ausgiebig und empfing jeden einzelnen Spieler mit großem Jubel am Mannschaftsbus. Natürlich wurde auch der Falken -Coach Rico Rossi ausgiebig gefeiert und besungen. Dieser hatte auf der Pressekonferenz wahre Worte gesprochen: "Alles was jetzt kommt ist der Bonus." Angesichts der Expertenprognose vor der Saison, die Falken waren auf Platz 7 eingestuft worden, kann man Rossi nur zustimmen. Auch der Matchwinner Alexander Dexheimer fand die richtigen Worte: "Wir haben mit unserer jungen Mannschaft bewiesen, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen und das werden wir auch in Zukunft nicht tun!" Beweisen können es die Falken am kommenden Wochenende. Am Freitag kommt der Tabellenzweite der Nordgruppe, Berlin SC Preussen, nach Heilbronn. Am Sonntag reisen die Käthchenstädter zum Tabellenvierten SC Mittelrhein – Neuwied. Zwei völlig neue Kontrahenten, aber die Falken haben diese Saison gezeigt, dass mit Herz, Spaß und Siegeswillen alles möglich ist. (FG82)

Tore:

0:1 HNFA 03:12 St. Jean

1:1 EVRA 05:08 Wetzel

1:2 HNFA 23:28 St. Jean

2:2 EVRA 31:27 Reader

2:3 HNFA 50:00 Dexheimer

Strafminuten: Heilbronner EC: 28 - EV Ravensburg: 18

HSR Sicorschi, UlpiLSR Adam; Timmermanns

Zuschauer 2900

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Saale Bulls Halle Halle
- : -
Hammer Eisbären Hamm
Mittwoch 20.01.2021
Icefighters Leipzig Leipzig
- : -
Crocodiles Hamburg Hamburg
Herforder EV Herford
- : -
Black Dragons Erfurt Erfurt
Freitag 22.01.2021
Hannover Indians Indians
- : -
Krefelder EV Krefeld
Rostock Piranhas Rostock
- : -
Hammer Eisbären Hamm
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Icefighters Leipzig Leipzig
Herforder EV Herford
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Tilburg Trappers Trappers
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EC Peiting Peiting
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Blue Devils Weiden Weiden
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SC Riessersee Riessersee
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EV Lindau Lindau
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Eisbären Regensburg Regensburg
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Sonntag 24.01.2021
Höchstadter EC Höchstadt
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Selber Wölfe Selb
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Eisbären Regensburg Regensburg
ECDC Memmingen Memmingen
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HC Landsberg Riverkings Landsberg
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EC Peiting Peiting
EV Lindau Lindau
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