Oberliga: Bremerhaven gegen Essen - Finale der Superlative

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Finale der Superlative - REV hat Aufstieg geschafft und will nun auch das Finale gewinnen


Nachdem die „Fischtown Pinguins“ mit den beiden Siegen im Halbfinale gegen den EHC München den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen konnten, wollen die Schützlinge von Trainer Peter Draisaitl nun auch noch die Oberliga Meisterschaft an die Unterweser holen. Hier jedoch wollen die Stechmücken vom Essener Westbahnhof ein gehöriges Wörtchen mit reden. Auch im Ruhrgebiet hat man die Parole Meisterschaft ausgegeben und so dürfen sich die Fans beider Lager in den an diesem Wochenende stattfindenden Finalspielen auf einen würdigen Saisonabschluss freuen. Eishockey „at ist best“ wollen beide Mannschaften ihren Fans bieten und beide Teams werden alles daran setzen, um am Ende den Siegerpokal in Händen zu halten.


Auch Essen hat das Saisonziel erreicht

Neben den Fischtown Pinguins hat keine Mannschaft der Liga von Beginn dieser Saison an seine Aufstiegsambitionen so offen zur Schau getragen wie die Moskitos aus Essen. Wie auch beim REV, so galt auch am Westbahnhof in dieser Saison nur ein Ziel: Aufstieg. Konnte man in den Saisonplanungen davon ausgehen, Essen und Bremerhaven würden bereits im Laufe der Vorrunde die Schläger kreuzen, so wurde diese Annahme durch die Ligeneinteilung schnell entkräftet. Erst in der Meisterrunde trafen beide Mannschaften aufeinander und hier dominierten die Moskitos, wie der REV, nach anfänglichen Startschwierigkeiten ihre Gegner. Obwohl beide Teams am Ende der Meisterrunde Kopf an Kopf an der Spitze der Tabelle lagen, die direkten Vergleiche gingen in den bisherigen beiden Partien stets an die Moskitos aus Essen. Das soll sich nun, geht es nach Trainer Peter Draisaitl, gehörig ändern. Obwohl nach den Verletzungen von J.F. Caudron und nun auch Patryk Pysz (verletzte sich gestern im Training am Knie) die Vorteile klar auf Seiten der Westdeutschen liegen, in Bremerhaven glaubt man fest daran, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Meisterschaft in den Norden holen zu können. 


Topbesetzung

Top besetzt sind die Westdeutschen sportlich gesehen. Wenn deren Präsident Schiemann forderte: "Wir wollen uns für höhere Aufgaben qualifizieren," kann sich dieser nun mehr oder minder zufrieden zurück lehnen, da der am Westbahnhof zusammengestellte Kader die Ziele des Präsidenten eindrucksvoll in die Tat umgesetzt hat. Der hochkarätig besetzte Profikader ist auf allen Positionen gleich stark besetzt. Erst 28 Jahre und dennoch erfahren haben die Stechmücken mit Dominic Lonscher einen Torhüter zwischen den Pfosten, der auf umfangreiche Bundesligaerfahrung zurückblicken kann. Namen wie Mike Muller, Chris Peyton oder Toni Raubal flößen jeder

Sturmreihe Respekt ein und auch im Angriff brauchen sich die heutigen Gegner nicht zu verstecken. Hier wollen wir stellvertretend nur die Namen Wikström, Popiesch, Anneck oder Strauch in die Waagschale werfen. Hinzukommen natürlich auch zwei alte Bekannte, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Michael Fendt und Tray Tuomie. Der ehemalige Kapitän der Pinguins hatte nach einem zwischenzeitlichen Intermezzo bei den Eisbären in Berlin am Westbahnhof seine neue Heimat gefunden und brennt natürlich besonders darauf, gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber noch einmal zu brillieren.


REV braucht und wird sich nicht verstecken

Dennoch, verstecken braucht und wird sich der REV auch in den Finalspielen nicht. Geht es nach dem Willen der Mannschaft, dann werden nach den Partien die Moskitos mit hängenden Köpfen das Eis verlassen. Nach wie vor wurmen den REV´lern die vom Ergebnis her doch deutlichen Niederlagen gegen die „Westbahnhöfler“. All denen, die diese mit Sicherheit hochkarätigen sportlichen Spektakel nicht versäumen wollen sei der Rat ans Herz gelegt, sich wenn möglich noch im Vorverkauf Tickets zu sichern.


Genügend Karten in Essen vorrätig

Apropos Tickets- wie Bernd Werner, Pressesprecher der Moskitos heute mitteilte, werden in Essen keine telefonischen Reservierungen mehr angenommen. Gleichzeitig ermuntert der sympathische Funktionär aber die Fans aus der Seestadt zur Reise ins Ruhrgebiet: „Wir freuen uns, dass wir gegen den REV Bremerhaven im Finale stehen und ich kann versichern, dass wir aufgrund unserer Stadionkapazität für alle Fans Karten vorrätig haben werden. Aus technischen Gründen können wir aber nicht alle telefonischen Reservierungen bearbeiten.“ So werden am morgigen Gründonnerstag mit Sicherheit mehrere hundert Fans der Pinguine dafür sorgen, dass die heimischen Fans am Essener Westbahnhof das von ihnen so sehnlich erwünschte Heimrecht nicht für sich alleine in Anspruch nehmen können.


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