Nur noch ein Punkt fehlt

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Bei neun Punkten Vorsprung vor den in finanzielle Turbulenzen geratenen Essener Moskitos als direkter Verfolger benötigt das Team von Frank Gentges noch einen Punkt aus den letzten drei Spielen der Hauptrunde um die Oberliga-West-Meisterschaft zu feiern. Dies steht für den kommenden Freitag auf dem Programm, wenn der Neusser EV ab 20 Uhr an der Strobelallee gastiert.

Von Beginn an zeigten sich beide Teams hoch motiviert und es entwickelte sich eine schnelle und kämpferisch geprägte Partie. Eine frühe Strafzeit gegen die Elche führte zum ersten druckvollen Powerplay der Gäste, aber der EHC überstand dies schadlos. Die erste Dortmunder Chance hatten Andrew Schembri und Kevin Lavallee dann in der fünften Spielminute. Zwei Minuten später zog EHC-Verteidiger Manuel Neumann trocken von der blauen Linie ab, sein Schuss landete in der rechten Ecke zum 1:0. Die Freude über die Führung hielt ganze 18 Sekunden an, dann konnte Dennis Cardona den Puck rechts oben in den Winkel zum 1:1-Ausgleich versenken. Immer noch in der achten Minute gab es dann zwei Situationen, die für Gesprächsstoff sorgen sollten. Zuerst traf Dennis Cardona mit einem hohen Stock das Gesicht von Damian Martin und verletzte ihn dabei. Die Folge war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Nauheimer Stürmer. Nur zwölf Sekunden später wurde dann Nauheims Patrick Gruber nach einer unübersichtlichen Situation ebenfalls im Gesicht verletzt. Hier blieb eine Strafe aus, da keiner der Schiedsrichter die Aktion gesehen hatte. Der EHC nutzte die fünfminütige Überzahl zu sehr viel Druck im Powerplay und Markus Keller im Tor der Roten Teufel hatte Schwerstarbeit zu leisten. In der zwölften Minute war er aber machtlos, als Martin Schweiger von der linken Seite das 2:1 markieren konnte. Die Elche setzten nun nach, machten weiterhin viel Druck, aber ein beruhigender Ausbau der Führung sollte nicht gelingen. Stattdessen konnten die Gäste in der 19. Minute erneut ausgleichen. Manuel Weibler konnte einen Schuss von Nauheims Kapitän Alexander Baum geschickt verlängern.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Spannung erhalten. Zuerst waren es wieder die Westfalen Elche, die bereits in der 21. Minute erneut durch Martin Schweiger zum dritten Mal in Führung gehen konnten. Vier Minuten später hatte Christoph Ziolkowski frei vor dem Gästetor den vierten EHC-Treffer auf dem Schläger, sein Schuss ging allerdings knapp vorbei. Stattdessen konnten die Roten Teufel in der 27. Minute zum dritten Mal ausgleichen. Damit war die Partie weiterhin offen. Das 4:3 für die Elche fiel in der 35. Minute, als Kapitän Stephan Kreuzmann von der blauen Linie abzog und sein verdeckter Schuss den Weg ins Nauheimer Tor fand.

Als David Hördler in der 42. Minute einen tollen Pass von Andrew Schembri zum 5:3 verwerten konnte, schien sich eine Vorentscheidung anzubahnen. Aber mit dem 5:4 durch Kyle Piwowarczyk in der 47. Minute brachten sich die Hessen wieder ins Spiel. EHC-Coach Frank Gentges schickte sein Team weiter in die Offensive um Druck aufzubauen und hatte damit Erfolg. Bad Nauheim konnte den Umschwung nicht mehr herbeiführen, lediglich in der Schlussminute gerieten die Elche noch einmal unter Druck. Der Sieg konnte aber festgehalten werden und so konnten Trainer und Mannschaft gemeinsam mit den Fans den dritten Sieg in Folge gegen die Roten Teufel ausgiebig feiern.

Tore: 1:0 (6:45) Manuel Neumann (Martin Schweiger, Martin Höveler), 1:1 (7:03) Dennis Cardona (Tobias Schwab, Alexander Baum), 2:1 (11:07) Martin Schweiger (Stephan Kreuzmann, Sven Breiter/5-4), 2:2 (18:41) Manuel Weibler (Alexander Baum, Tobias Schwab/5-4), 3:2 (21:00) Martin Schweiger (Manuel Neumann, Christoph Ziolkowski/5-4), 3:3 (26:26) Igor Filobok (Marius Pöpel, Jan Barta), 4:3 (34:23) Stephan Kreuzmann (Martin Schweiger, David Hördler), 5:3 (41:55) David Hördler (Andrew Schembri, Kevin Thau), 5:4 (46:24) Kyle Piwowarczyk (Tobias Schwab, Alexander Althenn/5-4). Strafen: Dortmund 14 + 10 (Thomas Ziolkowski), Bad Nauheim 12 + 10 (Marvin Bauscher) + 5 + Spieldauer (Dennis Cardona). Zuschauer: 1087.

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