Zweistellig trotz SchlendrianFüchse besiegen Erfurt mit 10:2

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Konzentration. Das ist so eine Sache – gerade wenn es gegen Underdogs geht. Zehn Minuten lang machten die Füchse ihre Sache gut, führten gegen die Black Dragons Erfurt, die darum kämpfen, die Abstiegsrunde der Oberliga Nord zu vermeiden, mit 3:0. Und dann? Dann ging die Konzentration im zweiten Drittel flöten – am Ende stand dennoch ein deutlicher 10:2 (3:0, 1:2, 6:0)-Erfolg für den EV Duisburg. 

Die nötigen Umbauarbeiten an Reihe eins sorgten dafür, dass Mike Mieszkowski an der Seite von André Huebscher und Lars Grözinger spielte – im Wechsel mit Marvin Tepper. Diese Variante zahlte sich beim 2:0 aus, als die Duisburger eine 5:3-Überzahl nach nur 16 Sekunden mit dem 2:0 abschlossen. Tepper scheiterte noch an Erfurts Goalie Max Gimbel, den Rebound verwandelte Huebscher. Zuvor hatte Daniel Kunce zum 1:0 getroffen, nachdem Verteidiger Manuel Neumann die Scheibe hinter dem Gästetor behauptet hatte und für den jungen Stürmer aufgelegt hatte. Das 3:0 fiel offenbar schon allzu einfach: Dominik Meisinger wurde nicht attackiert und traf vergleichsweise entspannt.

Spätestens im zweiten Drittel  war der Schlendrian auf Duisburger Kufen unterwegs. Nachdem in der 27. Minute zunächst noch ein Treffer der Gäste von David Wiesnet aufgrund von Torraumabseits nicht gezählt hatte, war Ex-Fuchs und Erfurts Urgestein Christian Grosch mit dem 1:3 zur Stelle. In der 29. Minute verhinderten Torhüter Sebastian Stefaniszin und Stürmer Dominik Meisinger im Duell den Anschluss; Stefaniszin klärten in Manuel-Neuer-Manier weit vor dem eigenen Tor, den Abpraller konnte Maximilian Dimitrovici nicht verwerten. Den Ärger darüber, dass es im Duisburger Spiel in dieser Phase überhaupt nicht lief, war Kapitän Markus Schmidt beim 4:1 in der 30. Minute anzumerken, als er den Puck in Überzahl ins Tor hämmerte. Doch zwei Minuten später ließen die Füchse Mathias Vostarek unbehelligt, sodass Erfurt auf 2:4 verkürzte.

In Gefahr geriet der „Dreier“ freilich nicht. In der 42. Minute rückte Neumann die Verhältnisse wieder zurecht, als er – ebenfalls per Schlagschuss von der blauen Linie – zum 5:2 erfolgreich war. Schick war Treffer Nummer sechs: Grözinger sah den vor dem Tor frei stehenden Tepper, der Gimbel keine Abwehrchance ließ.  Ging aber noch hübscher: Beim 7:2 tanzte Huebscher die gesamte Erfurter Abwehr samt Goalie aus und legte die Scheibe elegant im Tor ab. Kurz darauf verwertete Dominik Meisinger einen Puckverlust der Dragons zum 8:2. Sekunden später – beim folgenden Mittelbully – übersah Schiri Ramon Sterkens aus einem  gefühlten Meter Distanz ein Foul an Daniel Kunce. Das war gegen einbrechende Thüringer freilich nicht mehr relevant für den Spielausgang. Im Gegenteil: Erst fälschte Meisinger einen Schuss von Yannis Walch ab; dann machte es Mike Mieszkowski zweistellig.

Tore: 1:0 (4:57) Kunce (Neumann), 2:0 (6:59) Huebscher (Tepper, Grözinger/5-3), 3:0 (8:46) Meisinger (Neumüller, Kunce), 3:1 (26:40) Grosch (Vostarek, Vazan), 4:1 (29:32) Schmidt (Neumann, Tepper/5-4), 4:2 (31:43) Vostarek, 5:2 (41:28) Neumann (Ziolkwoski, Mike Schmitz/4-4), 6:2 (46:32) Tepper (Grözinger, Huebscher), 7:2 (49:48) Huebscher (Neumüller, Walkowiak), 8:2 (50:46) Meisinger (Bauermeister), 9:2 (52:16) Meisinger (Walch, Beck/5-4), 10:2 (52:50) Mieszkowski (Bettahar). Strafen: Duisburg 6, Erfurt 12. Zuschauer: 1047.

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