Zum Abschluss der Hauptrunde: Zweimal Scorpions und dann Trappers Herner EV vor dem Ende der Punktspiele

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„Es ist noch viel drin“, meinte der HEV-Coach nach dem Derby-Sieg gegen den EV Duisburg am letzten Sonntag. „Wir gucken von Spiel zu Spiel. Vielleicht ist sogar noch der vierte Platz möglich.“ Um dieses Ziel zu erreichen, müsste allerdings alles optimal laufen, denn der momentane Vierte, die Saale Bulls Halle, liegt mit dem besseren Torverhältnis drei Punkte vor dem HEV und muss noch zweimal gegen Tilburg und zum Abschluss gegen die Harzer Falken antreten. Die Grün-Weiß-Roten liegen momentan auf Platz fünf, zwei Punkte vor den Essenern. Die Moskitos spielen noch zweimal gegen die Rostock Piranhas, die ihren siebten Platz und das Pre-Play-off-Duell mit Erfurt verteidigen wollen. Am letzten Spieltag muss das Team vom Westbahnhof dann gegen die Hannover Scorpions antreten.

Der Showdown um die besten Plätze beginnt für den HEV am Mittwochabend in der heimischen Hannibal-Arena. Dann gastiert ab 20 Uhr der Tabellenzweite, die Hannover Scorpions, am Gysenberg. Am Freitag muss das Albrecht-Team dann in der Wedemark bei den Scorpions antreten (20 Uhr). Am Sonntag kommt zum letzten Spiel der Punkterunde der bereits feststehende Nordmeister, die Tilburg Trappers, nach Herne. Spielbeginn ist dann wie immer sonntags um 18.30 Uhr in der Hannibal-Arena. Anspruchsvoller hätte dieses Finale also nicht sein können, aber gegen diese Gegner können auch Kräfte freigesetzt werden. Mut macht sicherlich auch die bisherige Bilanz gegen die Scorpions, denn von den letzten vier Heimspielen gegen das Team von der Wedemark konnte der HEV drei gewinnen und auswärts gab es sogar zuletzt vier Siege in Folge. Beim Abschlussgegner Tilburg denkt man gerne an das letzte Heimspiel Mitte Dezember letzten Jahres in der Hannibal-Arena zurück. Damals lag der HEV zwar nach 26 Minuten schon 1:4 zurück, startete dann aber eine furiose Aufholjagd, glich noch im zweiten Abschnitt zum 4:4 aus und gut zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch einmal zum 5:5. In der Overtime belohnte das 6:5 durch Patrick Asselin die Mannschaft für den unermüdlichen Kampf. Kampf, Leidenschaft, Emotion und natürlich auch Konzentration und taktische Disziplin sind nun auch jeweils zu 100 Prozent in diesen entscheidenden Tagen gefragt.

Für das Heimspiel am Mittwoch gegen die Scorpions bieten sich Trainer Danny Albrecht wahrscheinlich gute personelle Perspektiven. Zwar sind die Einsätze von Tom Schmitz und Julius Bauermeister wegen ihrer Augen-Virus-Erkrankung fraglich, aber dafür kann er wohl auf die Förderlizenzspieler Mike Schmitz, Philipp Kuhnekath, Nico Kolb und Nicolas Geitner zurückgreifen. Wie es dann mit diesen Spielern am Wochenende aussieht wird wie immer erst kurzfristig mit den Kooperationspartnern geklärt.

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