Wohnbau Moskitos erreichen das Viertelfinale2:1-Sieg bringt glatten 3:0-Serienerfolg gegen Leipzig

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Ähnlich wie schon beim Spiel am vergangenen Sonntag in Leipzig begannen die Moskitos das Spiel etwas verhaltener als noch im ersten Heimspiel am letzten Freitag. Und die Gäste wussten um ihre letzte Chance in der Serie und suchten ihr Heil im Angriff. Und das sollte zum Entsetzen der 1444 Zuschauer auch schnell Früchte tragen: Ian Farrell hatte im Drittel der Moskitos viel zu viel Platz, schnappte sich hinter dem Tor von Sebastian Staudt die Scheibe, kurvte von der Seite vor das Tor und als ihn immer noch keiner angreifen wollte, schoss er flach und trocken zwischen linken Pfosten und Staudts Schoner ein. Die Moskitos erhöhten den Druck, versuchten den Ausgleich zu erzielen und hatten am Ende des Abschnitts bereits ein Schussverhältnis von 18:8. Auf ein Tor mussten die Fans am Westbahnhof aber weiterhin warten.

Auch der zweite Abschnitt begann ähnlich, die Moskitos drängten auf den Ausgleich, wollten sich die erneute Reise nach Taucha am kommenden Freitag sparen. Die Icefighters ihrerseits blieben über die komplette Spielzeit stets brandgefährlich und hatten dabei durchaus beste Torchancen. Ein ums andere Mal musste Sebastian Staudt Kopf und Kragen riskieren, um sein Team im Spiel zu halten, denn mit einem ein 0:2 in dieser Phase des Spiels wäre es für das Team vom Westbahnhof sicherlich schwer geworden. Das spürten auch die Fans und gaben wieder einmal alles, feuerten ihr Team an und wollten auch den Ausgleich sehen. Ein Überzahlspiel half dann dabei, der Puck lief flüssig durch die Reihen der Moskitos, bis Oliver Granz abzog und es hinter Cerveny einschlug. Der Westbahnhof tobte und als Dennis Thielsch kurz darauf bei einem Break den Pfosten traf, fiel fast der Führungstreffer.

Beide Teams gaben auch im letzten Abschnitt noch einmal alles, doch beide Torhüter bewahrten ihr Team vor erneutem Schaden. Sowohl Patrick Cerveny im Tor der Gäste, doch auch erneut Sebastian Staudt im Tor der Moskitos hatten wieder einen ganz starken Tag erwischt und brachten die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Gut zehn Minuten vor dem Ende die große Chance für die Wohnbau Moskitos, für 34 Sekunden hatten die Stechmücken eine 5:3 Überzahl, konnten Cerveny aber nicht bezwingen. Der Schuss ins Viertelfinale blieb dann Andrej Bires vorbehalten. Wie Slalomstangen ließ er mehrere Leipziger Gegenspieler einfach stehen, vor dem Tor zog er den Puck auch noch an Cerveny vorbei und schob an dem am Boden liegen Keeper vorbei ins leere Tor.

Noch gut fünf Minuten waren zu diesem Zeitpunkt zu spielen, und diese sollten noch einmal an den Nerven zerren, denn Leipzig machte starken Druck, nahm kurz vor dem Ende den Keeper vom Eis, doch es passierte nichts mehr. Der Schuss von Andrej Bires entschied am Ende die Serie und brachte die Wohnbau Moskitos eine Runde weiter. Beide Trainer lobten in der Pressekonferenz diese Serie, die sehr stark und ausgeglichen war, Sven Gerike hätte gerne ein weiteres Spiel erzwungen. Frank Gentges war sichtlich froh, Gegner Leipzig bezwungen zu haben und nahm die Glückwünsche letztlich als verdienter Sieger an.

Tore: 0:1 (3:28) Farrell (Miethke), 1:1 (35:48) Granz (Lautenschlager, Velecky, PP1), 2:1 (54:26) Bires (Velecky, Granz). Strafen: Essen 6, Leipzig 16. Zuschauer: 1444.

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