Wieder 0:1! Leipzig gewinnt erneutEVD liegt 0:2 hinten

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120 Minuten sind im Achtelfinale gegen die Icefighters Leipzig gespielt. Und der EVD hat kein einziges Tor erzielt. Nach der 0:1-Niederlage am Freitag daheim  verloren die Duisburger nun auch in Taucha mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) und stehen in der Best-of-Five-Serie mit dem Rücken zur Wand. Beim Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr, Scania-Arena) müssen die Schwarz-Roten unbedingt gewinnen, sonst ist die Serie vorbei und der EVD in der Sommerpause. Der Weg ins Viertelfinale führt nun nur noch über drei Siege in Folge.

„Wir brauchen nicht an drei Siege in Folge zu denken, sondern nur an Dienstag. Das ist, was zählt“, sagte EVD-Teamchef Lance Nethery. „Wir haben heute schon besser gespielt als am Freitag, aber unsere Chance nicht genutzt.“ Wie schon am Freitag konnte der schwer grippeerkankte Grözinger nicht mitwirken. Raphael Joly, der am Freitag nicht an der Seite Huebschers gespielt hatte und sich kurz vor Ende eine „Frust-Spieldauer“ nach einem harten Check gegen einen Leipziger eingehandelt hatte, fehlte aufgrund der automatischen Sperre. So spielte Huebscher an der Seite von Dominik Meisinger und Marvin Tepper. Chad Niddery bildete die zweite Formation mit Christoph Ziolkowski und Mike Mieszkowski; außerdem formierten Lukas Koziol, Viktor Beck und Noureddine Bettahar ein Trio; außerdem waren noch Julius Bauermeister und Daniel Kunce als Stürmer mit von der Partie.

Auch vor eigenem Publikum blieb Leipzigs Trainer Sven Gerike seiner strikten Defensivtaktik treu –  das verbunden mit hoher Laufbereitschaft hatte die Füchse ja schon am Freitag in Duisburg vor große Probleme gestellt. Brenzlig wurde es erstmals in der 48. Minute, als die Scheibe im Duisburger Tor lag und Schiedsrichter Daniel Hedwig zunächst auf Treffer für Leipzig entschied. Doch in der Entstehung hatten sich zwei Leipziger mit EVD-Verteidiger Kevin Neumüller angelegt. Nach Rücksprache mit seinen Linienrichtern nahm Hedwig das Tor zurück. Weiter 0:0. Nochmal Glück gehabt. Kurz darauf spielte Duisburg in Überzahl, doch weder Dominik Meisinger, noch Markus Schmidt, noch Marvin Tepper trafen. Gut vier Minuten vor Ende entschied Brad Snetsinger die Partie für Leipzig.

Tor: 1:0 (55:51) Snetsinger (Miethke, Albrecht). Strafen: Leipzig 14, Duisburg 16. Zuschauer: 1487.

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