Wie im Verfolgerfeld der Tour de FranceOberliga Nord kompakt

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Halle konnte sich getrost auf der Couch zurücklehnen, Platz zwei blieb, obwohl spielfrei, gewahrt. Die Hannover Scorpions gewannen überraschend 3:2 nach Verlängerung in  Leipzig und haben nunmehr  fünf Punkte Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Dieses Feld wird angeführt von den Duisburger Füchsen, obwohl diese am Wochenende mal wieder zwei Niederlagen kassierten. Die Leipziger Icefighters hätten den Rückstand auf die Scorpions auf einen Punkt verkürzen können, kassierten aber eine Niederlage und haben jetzt auf den Konkurrenten fünf Punkte Rückstand. Die Hannover Indians gewannen gegen Duisburg und da Essen zu Hause gegen Tilburg unterlag, liegen die Niedersachsen wieder auf Rang sechs, ebenfalls, wie Leipzig und Duisburg, mit 67 Punkten. Essen hat augenblicklich 64, ist also noch längst nicht aus dem Rennen.

Meisterrunde

Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V.

Die Icefighters bestimmten das Spiel aber eine starke Defensive der Scorpions sowie die bekannte Torgefährlichkeit sorgte am Ende für zwei Punkte der Hannoveraner. Sachar Blank (18.), Dennis Schütt (42.) und Patrick Schmid (62.) trafen für die Scorpions, für die Icefighters Patrik Fischer (26.) und Hannes Albrecht (60.).

Moskitos Essen – Tilburg Trappers 5:7 (0:2, 2:3, 3:2)

Den Niederländern ist es endlich gelungen, den Angstgegner aus Essen zu besiegen und das auch noch auswärts. Die Tore der siegreichen Tilburger schossen Alexei Loginov(9.),  Kevin Bruijsten (14.,23.,39.), Jordy van Oorschot (37.), Brock Montgomery (50.) und Mitch Bruijsten (60.). Für die kampfkräftigen Moskitos waren vor 1400 Zuschauern Andrej Bires (22.,58.), Dennis Thielsch (29.), Julien Pelletier (41.) und Kyle DeCoste (58.) erfolgreich.

Hannover Indians – Füchse Duisburg 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)

Ein hochdramatisches, aber immer er faires Spiel bekamen die 1914 Zuschauer am ehrwürdigen hannöverschen Pferdeturm zu sehen. Die Füchse begannen äußerst engagiert, mussten dann aber zwei schnelle Gegentore durch Roman Pfennings (4.) und Nicolas Turnwald (10.) hinnehmen. Überraschend war, dass die Moral der Füchse noch vorhanden war und dass sie, mit etwas Glück, noch im gleichen Drittel zum Ausgleich kamen. Die Tore erzielten Markus Habermann (13.) und Raphael Joly (19.). Das zweite Drittelbegann zunächst mit einem verschossenen  Penalty von Duisburgs Joly und wurde fortgesetzt mit dem 3:2 von Hannovers Uusivirta, nur eine Minute später.  Danach gab es 30 Minuten verteiltes Spiel, ehe die Füchse zur Endoffensive bliesen, die jedoch erfolglos blieb. Im Gegenteil,  einer der Indians-Konter landete zum 4:2 im Duisburger Tor, erzielt von Hannovers Arnold.

Qualifikationsrunde

Black Dragons Erfurt – Herner EV 4:5 (1:1, 2:2, 1:1, 0:1) n.V.

Der erste Punktverlust für den Qualifikations-Tabellenführer aus Herne. Verantwortlich waren dafür die Erfurter Black Dragons, die vor wiederum nur 352 Zuschauern einen heroischen Kampf lieferten. Die Tore der tapferen Thüringer erzielten Michel Maaßen (15.), Michal Vazan (21.,52.) und Reto Schüpping (27.). Die Herner Torschützen hießen Danny Albrecht (11.,28.), Stephan Kreuzmann (25.) und Vladimir Vasikovsky (50.).

EHC Timmendorfer Strand –Crocodiles Hamburg 2:8 (0:3, 0:2, 2:3)

Ohne jede Chance waren diesmal die Timmendorfer im Heimspiel gegen die Hamburger Crocodiles. Obwohl die Gastgeber im ersten Drittel durchaus ebenbürtig waren, zeigten sich die Crocodiles als eiskalte Torchancenverwerter. Josh Mitchell (7.), Brad McGowan (13.) und Christos Stambolidis (17.) brachten die Hamburger bereits im ersten Drittel mit 3:0 in Führung Im zweiten Drittel erhöhten Josh Mitchell (30.) und Fabian Calovi (31.) auf 5:0 und entschieden damit die Partie. Im Abschlussdrittel folgten noch drei weitere Hamburger Tore, in diesem Fall von Anton Zimmer (46.,55.) und Daniel Reichert (56.). Die Tore für die glücklosen Timmendorfer markierten Tim Dreschmann (50.) und Kevin Schnabel (52.). Anzumerken ist noch, dass die Timmendorfer ohne ihren Kanadier Daniel Clairmont antraten. Dieser wechselte während der Woche nach Dänemark zum dortigen Erstligisten Herlev.

Rostock Piranhas – Harzer Falken 5:3 (1:0, 1:3, 3:0)

In einem überraschend ausgeglichenen Spiel mussten die Rostocker Piranhas ziemlich schwer kämpfen, ehe die drei Punkte gegen den Tabellenletzten festgemacht waren. Dabei war der Start phänomenal. Gerade sieben Sekunden (!) waren gespielt, da hieß es bereits 1:0. Alexander Spister hatte eine Vorlage von Teljukin zur Führung genutzt. Danach spielten die Braunlager aber putzmunter mit, so dass es am Ende der ersten zwanzig Minuten immer noch 1:0 stand. Auch das zweite Drittel stand unter dem Eindruck schneller Torschützen. Artyom Kostyrev glich bereits in der 22. Minute aus aber Constantin Koopmann brachte bereits zwei Minuten später seine Farben wieder in Führung. Dramatisch wurde es ab der 30. Minute, denn kurz zuvor hatten, in einem  Doppelschlag Alexander Engel (29.) und Patrik Dzemla (30.) die Falken mit 3:2 in Front geschossen. Diese Führung hielt bis zur 43.Minute, dann gelang dem Kontingentspieler Der Piranhas, Greg Classen der Ausgleich und nur 150 Sekunden später brachte Topscorer Michal Bezouska die Ostseestädter zum 4:3 wieder in Führung. Dieser Spielstand hatte bis zur 60. Minute Bestand, dann nahm Trainer Bernd Wohlmann seinen Leihkeeper  Leon Hungerecker aus dem Kasten und wurde für diese Option mit dem 5:3, erzielt von Tomas Kurka bestraft.

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