Weiterhin ein spannendes Rennen in der Oberliga NordOberliga Nord kompakt

Das Ruhrderby zwischen dem EV Duisburg und den Moskitos Essen endete mit einem 6:4-Sieg für die Füchse. (Foto: Roland Christ)Das Ruhrderby zwischen dem EV Duisburg und den Moskitos Essen endete mit einem 6:4-Sieg für die Füchse. (Foto: Roland Christ)
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Jetzt belegen die Indians Rang sechs, die Scorpions Rang vier. Die Hallenser Saale Bulls hatten die Heimniederlage gegen die Indians am Freitag gut verdaut, gewannen in Leipzig bei den Icefighters nach Verlängerung und zogen wieder auf Rang zwei, während die Leipziger jetzt Platz drei einnehmen. Der Sieg der Füchse Duisburg war dringend notwendig, ansonsten hätte Platz sechs auf die Wedauer gewartet. Durch den Erfolg gegen Essen konnte wenigstens Platz fünf erhalten bleiben, während die Essener nach ihrer Niederlage und dem Wochenendhoch der Indians auf diese nunmehr vier Punkte Rückstand haben.

Hannover Indians – Hannover Scorpions  5:4 (2:0, 1:2, 1:2, 1:0) n.P.

In einem hochdramatischen Spiel konnten die gastgebenden Hannover Indians den Rückstand zum Lokalrivalen erneut um einen Punkt verkürzen. Allerdings war es wie im Hinspiel in Mellendorf (4:3) eine äußerst knappe Gelegenheit. Dabei war der Start für die Indians vielversprechend. Branislav Pohanka (7.) und Lukas Valasek (9.) schossen ein scheinbar sicheres 2:0 bis zur Pause heraus. Richtig spannend wurde es dann ab der 30. Spielminute, als Björn Bombis die Gäste auf 1:2 heranbrachte. Der zuerst unauffällig agierende, später deutlich stärker auftretende neue Spieler der Scorpions, Brian Gibbons erzielte in der 37. Minute dann auch den Ausgleich. Dieser Spielstand hatte aber nur 55 Sekunden Bestand, dann führten die Gastgeber wieder mit 3:2 nach einem Tor von Lasse Uusivirta (38.). Im dritten Drittel zauberte Thomas Pape die Scheibe per Rückhand zum 3:3 in die Maschen und wieder gelang den Spielern vom Pferdeturm mit dem 4:3, erzielt von Roman Pfennings (54.), die Führung. Die diesmal im Powerplay äußerst starken Scorpions trafen schließlich in Überzahl um 4:4 durch Brian Gibbons (57.). Da in der Verlängerung nicht mehr viel passierte, musste das Penaltyschießen entscheiden und da hatten die Indians mit ihren Schützen Schwab und Hein, die beide trafen, im Gegensatz zu Lehmann und Gibbons, das bessere Ende für sich.

Icefighters Leipzig – Saale Bulls Halle 3:4 (1:0, 0:1, 2:2, 0:1) n.V.

Der Start war für die Leipziger ideal, gingen sie doch bereits nach 96 Sekunden durch ihren Finnen Antti Paavilainen in Führung. Danach verteiltes Spiel bis zur Spielmitte mit leichten optischen Vorteilen für die Gastgeber. Ganz unverdient war dann der Ausgleich für Halle nicht. Maximilian Spöttel (32.) glich zum 1:1 aus. Im dritten Drittel gingen die Bulls in der 46. Minute durch Nathan Burns in Front, erhöhten 120 Sekunden später durch Kacper Guzik gar auf 3:1. Die Leipziger kämpften sich jedoch ins Spiel mit zwei Toren bis zur sechzigsten Minute zurück. Antti Paavilainen verkürzte in der 56. Minute auf 2:3 und 40 Sekunden vor Spielende glich Hannes Albrecht zur Freude der 1500 Zuschauer, soweit es Leipziger waren, zum 3:3 aus. In der anschließenden Verlängerung fiel das 4:3 für die Hallenser in der 63. Minute, als Kacper Guzik ein Zuspiel von Burns verwerten konnte.

Füchse Duisburg – Wohnbau Moskitos Essen 6:4 (1:0, 4:2, 1:2)

Endlich haben die Füchse ihre dramatische Niederlagenserie beenden können. Ausgerechnet der Tilburg-Verhexer, der Lokalrivale aus Essen, musste bei dem Erfolg dran glauben. Die 1822 Zuschauer sahen dabei eine Füchse-Vertretung, die eine Viertelstunde brauchte, um richtig in Fahrt zu kommen. Erster Nutznießer war nach seiner Sperre Raphael Joly, der in der 18. Minute das 1:0 erzielte. Ein Doppelschlag in der 21. und 22. Minute, die Tore erzielten Björn Barta (22.) und noch einmal Raphael Joly (23.), brachte die Füchse schnell mit 3:0 in Front. Als Armands Berzins (31.) sogar auf 4:0 erhöhte, schien die Partie endgültig entschieden. Die kampfstarken Essener kamen jedoch zurück, trafen bis zur zweiten Pause zweimal durch Lautenschlager (37.) und Bires (38.). Zwischen den beiden Treffern hatte Mike Schmitz (38.) mit dem 5:1 die eigenen Fans kurzfristig beruhigen können. Als Essens Dennis Thielsch in der 42. Minute auf 3:5 verkürzte, wurde die Spannung in der Duisburger Eisarena noch einmal förmlich spürbar. Erst Markus Habermann beendete in der 55. Minute mit dem 6:3 alle Diskussionen. Zwar konnte Bires in der 60. Minute noch einmal kurz verkürzen, aber das 4:6 war nur noch statistisch interessant.

Qualifikation

EHC Timmendorfer Strand – ECC Preussen Berlin 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)

Auch ohne den zu den Scorpions abgegebenen Gibbons zeigten die Preussen an der Ostsee eine ansprechende Partie, hatten jedoch keinen, der die Chancen ausnutzte. Marvin Krüger traf in der neunten Minute für die Preußen, für den Ausgleich sorgte Adam Suchomer in der 17. Minute. Auch in der 24. Minute war Marvin Krüger für das 2:1 der Preussen verantwortlich aber die Timmendorfer antworteten postwendend mit dem 2:2 Ausgleich durch Kevin Schnabel. In der 29. Minute brachte Petr Gulda die Timmendorfer erstmals in Führung. Der kanadische Verteidiger der Preussen, Chris Lijdsman, machte die Begegnung mit seinem Ausgleichstor in der 37. Minute wieder richtig spannend. Zur Freude der anwesenden 414 Zuschauer traf Patrick Saggau in der 39. Minute zum 4:3. Im letzten Drittel brachte Cedric Montminy seine Farben bereits in der 43. Minute mit dem 5:3 nach vorn und in der 57. Minute deckelte noch einmal Saggau mit dem 6:3 endgültig den Sieg.

Harzer Falken – Herner EV  0:6 (0:5, 0:0, 0:1)

Nach dem ersten Drittel war das Spiel bereits gelaufen, denn die Harzer hatten gegen stark aufspielende Herner einfach keine Chance. Philip Kuhnekath traf bereits mit dem ersten Angriff nach 25 Sekunden und im Laufe des Drittels erhöhten McLeod (9., 10., 18.) und noch einmal Kuhnekath (17.) auf 5:0. Danach ließen die Herner die Gastgeber auch ein bisschen mitspielen ohne die Spielkontrolle abzugeben. So fiel nur noch ein Tor, erzielt von Sören Hauptig (51.), zum 6:0 für Herne.

Rostock Piranhas – Crocodiles Hamburg 1:5 (0:1, 1:1, 0:3)

Das Trio Gerartz, Mitchell und McGowan ist wieder auf dem Eis und schon läuft es bei den Elbestädtern. Lediglich im ersten Drittel hatten die Crocodiles Glück, dass die Überlegenheit der Rostocker verpuffte. Nach 38 Sekunden traf Mitchell zum 1:0, danach bestimmte Rostock das Spiel, traf aber nicht. Das holte der „Mann des Tages“ Bradley McGowan in der 22. Minute für die Hamburger nach. In der 34. Minute verkürzte Rostocks Kanadier Greg Classen zum 1:2, mehr ließ die Croco-Defensive mit Keeper Kai Kristian an der Spitze nicht mehr zu. Auch im dritten Drittel gelang den Hamburgern ein Blitzstart. McGowan brauchte bis zum 3:1 nur 89 Sekunden und erhöhte in der 55. Minute auch noch auf 4:1. Für das letzte Tor des Tages war Tobias Bruns zuständig, der in der 60. Minute das 5:1 für die Hamburger markierte.

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