Verdienter Füchse-Sieg gegen die ScorpionsSchiri rang Joly nieder

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Am Ende war es ein Geduldsspiel – allerdings eines, das der EV Duisburg nicht verlieren konnte. Von Beginn an dominierte der Oberligist das Testspiel gegen die Hannover Scorpions, nachdem die Füchse schon das erste Aufeinandertreffen zwei Tage zuvor in Langenhagen mit 4:3 für sich entschieden hatten. Am Sonntagabend folgte an der Wedau ein verdienter 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)-Sieg für den EVD.

Nach fünf Minuten lagen die Füchse schon vorne. Raphael Joly, ohnehin bereits in starker Frühform, leitete den Angriff über die linke Seite an, sah Christoph Ziolkowski in der Mitte völlig freistehen, der dann auch keine Mühe hatte, den Pass zum 1:0 zu verwerten. Auch danach waren die Duisburger die klar bessere Mannschaft, münzten das aber nicht in Tore um. Chad Niddery aus der Drehung (7.) sowie Raphael Joly nach Doppelpass mit Noureddine Bettahar (14.) hatten die besten Gelegenheiten, das Ergebnis dem Spielverlauf anzugleichen. Das gelang nicht, war aber auch nicht so wild, da die Scorpions in den ersten 20 Minuten weitgehend ungefährlich blieben. Danach spielten die Langenhagener besser mit, hatten auch ihre Gelegenheiten – doch im Tor der Füchse behielt Sebastian Stefaniszin seine Eisesruhe und kassierte im zweiten Abschnitt Szenenapplaus. Dabei hat er nicht einmal spektakuläre Paraden nötig, sondern treibt den Gegner mit stoischem Stellungsspiel zu Weißglut.

Ein Beispiel? Die 24. Minute: Igor Bacek bricht alleine durch, läuft auf das Duisburger Tor zu – und Stefaniszin bleibt stehen, bleibt weiter sehen – und hat die Scheibe. Doch auch wenn es hektischer wird, ist der Goalie zur Stelle. Wie in der 28. Minute, als die Füchse in Unterzahl spielten, Florian Spelleken von der blauen Linie abzog und der Schoner des EVD-Torhüters rausschnellte und auch diese Chance zunichtemacht. Die technische Überlegenheit zeigte sich fünf Minuten vor der zweiten Pause: André Huebscher kurvte mit dem Puck ins Angriffsdrittel, dann wieder raus, dann wieder rein, düpierte die Hannoveraner Abwehr und scheiterte erst an Goalie Jimmy Hertel. Kurz darauf erhöhte Julius Bauermeister mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0 (38.).

Dennoch machten auch die Scorpions ihre Sache nicht schlecht. Die Gäste standen weitgehend kompakt und machten den Füchsen das Toreschießen damit schwer, wenn es sein musste auch mit Mann  und Maus. So warfen sich die Gäste dazwischen, als André Huebschers Pass zwar Danny Albrecht fand, der aber nicht mehr wirklich zum Abschluss kam (56.). Handfest wurde es dann in der 57. Minute: Nach einem harten Check von Raphael Joly, spielte sich Yannik Mund als Rächer auf, verlor aber auch den Zweikampf. Joly war so aufgebracht, dass Linienrichter Denis Nimako den Holland-Kanadier niederringen musste (!).  Auf der Strafbank mussten schließlich Ordner die Streithähne Joly und Markus Schmidt beim EVD sowie Mund und Daniel Lupzig trennen, um einen weiteren „Gedankenaustausch“ zu verhindern.

Damit nähert sich die Testspielphase ihrem Ende. Am kommenden Wochenende steht noch der Doppelvergleich mit Zweitliga-Zwangsabsteiger EV Landshut auf dem Plan, ehe die Oberliga-Saison für den EVD am Freitag, 25. September, mit dem Auswärtsspiel gegen Preussen Berlin beginnt.

Tore: 1:0 (5:04) Ziolkowski (Joly, Pietsch), 2:0 (37:33) Bauermeister (Huebscher, Kunce).Strafen: Duisburg 16 + 10 (Joly) + 10 (Schmidt), Hannover 16 + 10 (Mund) + 10 (Lupzig). Zuschauer: 875.

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