Vadim Kulabuchov zurück in AdendorfAdendorfer EC

Vadim Kulabuchov zurück in AdendorfVadim Kulabuchov zurück in Adendorf
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Der inzwischen 22-jährige ukrainische Stürmer kam 2007 zusammen mit seinem Vater aus Weißwasser nach Adendorf. In der letzten Saison heuerte Kulabuchov bei den Crocodiles Hamburg an, da er in Adendorf als dritter Ausländer nur wenig Eiszeit erhalten hätte und erzielte dort in 36 Oberliga-Spielen neun Tore und elf Vorlagen. In dieser Saison wäre Vadim Kulabuchov, der weiterhin auf seine deutsche Staatsbürgerschaft wartet, auch bei den Crocodiles nur als dritter Ausländer in Betracht gekommen und so entschied Vadim sich zu einem Wechsel zurück zu seinem „Heimatverein“, um sich dort als dritte Kraft hinter Kim Wikström und Eriks Ozollapa weiterhin fit zu halten und auf gelegentliche Einsätze zu hoffen.

Im Testspiel beim West-Regionalligisten Herner EV unterlag der AEC mit 3:5 (1:0, 1:3, 1:2). Das Spiel begann allerdings mit beinahe zwei Stunden Verspätung.

Der AEC, aufgrund der kurzfristigen Ausfälle von unter anderem Kim Wikström und Markus Schneider, nur mit elf  Feldspielern angetreten, versuchte zunächst taktisch klug zu agieren. Man ließ die Hausherren kommen, setzte dann aber immer wieder Konter. Erfolgreich, wie sich in der 16. Spielminute zeigte, als Denny Böttger einen Rebound nach einem schnellen Gegenzug versenkte. Mit der Führung ging es dann auch in die Pause.

Herne kam mit Wut aus der Kabine, zog merklich das Tempo an, was zunächst eine kleine Strafe für den AEC und im Anschluss den Ausgleich in der 23. Minute nach sich zog. Der Heidschnucken kämpften aber verloren jetzt gelegentlich die Übersicht in der Defensive, gegen jetzt auf die Führung drängende Gastgeber. So ließ man in der 27. Minute einen Herner frei in den Slot vor Goalie Korff auftauchen, der sich mit dem 2:1 für Herne bedankte. Doch auch Herne war nicht frei von Fehler: Denny Böttger in Überzahl mit einem Tänzchen durchs gegnerische Drittel, hinterm Tor herum und den Puck ins Tor hinein (31.). Nur Sekunden später dann die Chance für Eriks Ozollapa, der einen Konter aber nicht erfolgreich abschließen konnte. Miettinen machte es auf der anderen Seite besser und erzielte fast im Gegenzug das 3:2 für Herne (32.). Dann war eigentlich Schluss, denn Eishockey wurde ab jetzt nicht mehr gespielt, sondern nur noch gekämpft. Phil Hungerecker wurde am Mittelkreis böse gefoult und Eriks Ozollapa sprang in die Bresche und tauschte mit dem Kontrahenten einige schlagende Argumente aus. Zum Nachteil des Kontrahenten. Während der Schiedsrichter beide danach duschen schickte, musste auch Phil Hungerecker im weiteren Spiel passen. Damit ging der AEC mit 2:3 und zehn Feldspielern ins letzte Drittel.

Das begann nicht gut für die Gäste. Frank Petrozza, Hernes erfahrener Oldie, stellte binnen 120 Sekunden auf 5:2 (41., 43.). Eine Minute später flog dann Benny Garbe nach einer Keilerei mit einer Spieldauer vom Eis, Peter Hofmann in der 49. Minute nach einem Allerweltsfoul. Noch sieben Feldspieler, die alle „wie die Maikäfer pumpten“, aber einfach nicht aufgeben wollten. Herne hingegen verlor die Linie, hatte zwar Chancen aber verspielten diese gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste nachlässig. Als dann noch Zawadzki von der blauen Linie, traf konnten die mitgereisten Fans noch auf ein Happy End hoffen (54.). Doch am Ende reichte auch bei einem unermüdlichen Denny Böttger die Kraft nicht mehr.


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