Unglückliche 6:7-Heimniederlage nach Verlängerung

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Wedemark musste wieder auf einige erkrankte Spieler verzichten, so dass das Team mit nur 12 Spielern und einem Torhüter startete. Dennoch zeigte das Team Kampfgeist und Spritzigkeit, die auch mit einer frühen Führung durch Alex Pflüger belohnt wurde. Adendorf konnte zwar schnell im Powerplay ausgleichen, doch blieb es bis zum Ende des ersten Drittels beim 1:1.

Im zweiten Abschnitt war es Rudi Schmunk, der sein Team mit einem frühen Tor in Führung brachte und diese sogar mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 ausbaute. In einem spannenden zweiten Drittel gelang Adendorf zunächst der Anschlusstreffer, ehe Reiko Berblinger den Zwei-Tore-Vorsprung mit dem Treffer zum 4:2 wieder herstellte. Aber auch hier gelang Adendorf kurz vor der Drittelpause noch der Anschlusstreffer.

Das letzte Drittel war an Dramatik kaum zu überbieten. Erst gelang Adendorf in Überzahl der Ausgleich zum 4:4, dann ging Wedemark durch das 5:4 von Alex Pflüger, ebenfalls in Überzahl, wieder in Führung. In den letzten fünf Minuten schien es so, als würde Adendorf das Spiel noch drehen, da sie mit zwei Toren innerhalb von zwei Minuten 5:6 in Führung gingen. Wedemark nahm eine Auszeit und in der Schlussphase den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Das Risiko wurde belohnt. 47 Sekunden vor der Schlusssirene machte Rudi Schmunk mit seinem dritten Tor den wohl wichtigsten Treffer der Partie zum 6:6. Wedemark gelang sogar noch das 7:6, allerdings war der Puck erst nach der Schlusssirene im Tor, so dass der Schiedsrichter den Treffer nicht gab. Ein wichtiger Punkt war erkämpft, nun ging es in der Verlängerung um den zweiten Punkt. Allerdings spielte Wedemark in den letzten Minuten mit Handicap, denn Torhüter Roger Mede hatte sich am Knie verletzt. Mangels Ersatztorwarts biss er aber die Zähne zusammen und hielt durch. Die Verlängerung, welche 4 gegen 4 gespielt wurde, endete dennoch mit dem besseren Ende für die Adendorfer, die in der 64. Minute den Siegtreffer erzielen konnten.

Die Freude über den tapfer erkämpften Punkt hielt sich in Grenzen, denn erstens war vom gesamten Spielverlauf mehr drin und drei Punkte nach regulärer Spielzeit durchaus verdient gewesen und zweitens musste das Team einen teuren Preis für den erkämpften Punkt zahlen, denn neben Goalie Roger Mede fiel auch Torjäger Rudi Schmunk für das Auswärtsspiel am nächsten Tag in Timmendorf aus. Schmunk, der sich den Titel „Spieler des Abends“ verdient hätte,  hatte einen Puck gegen das Knie bekommen, so dass Wedemark wieder einmal vor dem Problem stand, einen spielfähigen Kader für das Spiel in Timmendorf zusammen zu bekommen.

Dies gelang zwar, jedoch wurde das Rumpf-Team in Timmendorf mit einer 1:12 (0:6, 0:3, 1:3)-Klatsche nach Hause geschickt. Den Ehrentreffer erzielte Marco Busse. Am kommenden Wochenende findet kein Heimspiel statt, nur das Auswärtsspiel in Braunlage steht am Freitag (20 Uhr) auf dem Programm.

Wedemark – Adendorf  6:7 n.V. (1:1, 3:2, 2:3, 0:1)

Tore: 1:0 (2:15) Pflüger (Brady, Zander), 1:1 (3:31) PP Nikitins (Böttger, Richardt), 2:1 (20:40) Schmunk (Oertel, Berblinger), 3:1 (32:05) Schmunk (Fitzner, Berblinger), 3:2 (33:19) Czernohous (Garbe), 4:2 (37:39) Berblinger (Pflüger, Schmunk), 4:3 (39:29) Richardt (Kratz), 4:4 (42:46) PP Czernohous (Heideck, Hofmann, M.), 5:4 (44:16) PP Pflüger (Salzer, Schmunk), 5:5 (55:30) Ozollapa (Richardt, Nikitins), 5:6 (57:11) PP Böttger (Ozollapa, Richardt), 6:6 (59:13) Schmunk (Pflüger, Oertel), 6:7 (63:45) Böttger (Kratz, Nikitins). Strafen: Wedemark 18, Adendorf   18. Zuschauer:  104.

Timmendorf – Wedemark  12:1 (6:0, 3:0, 3:1)

Tore: 1:0 (2:37) Schnabel (Saggau, Rinke), 2:0 (3:37) Herrmann (Meyer, Delfs), 3:0 (13:32) PP Maronese (Meyer, Herrmann), 4:0 (15:38) Saggau (Rinke), 5:0 (19:02) Maronese, 6:0 (19:20) Herrmann (Wassermeier, Meyer), 7:0 (25:06) Herrmann (Meyer, Meyer), 8:0 (28:56) UZ Meyer (Herrmann, Meyer), 9:0 (32:23), PP Koglin (Saggau, Maronese), 9:1 (43:07) Busse (Oertel, Fitzner), 10:1 (51:40) Herrmann (Meyer, Klupp), 11:1 (53:13) PP Maronese (Saggau, Koglin), 12:1 (57:27) PP Meyer (Meyer, Herrmann). Strafen: Timmendorf 20, Wedemark 18 + 10 (Fischer). Zuschauer: 505.

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