Unglaubliche Aufholjagd wurde belohntAus 1:4-Rückstand einen 7:4-Sieg gemacht

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Riesenjubel bei den Akademikern. Am Freitag besiegte FASS Berlin die Black Dragons Erfurt nach einer Aufholjagd mit 7:4 (2:4, 2:0, 3:0). Die 460 Zuschauer in Erfurt waren zuerst froh, nachdem sie die Akademiker im ersten Drittel vorgeführt hatten. Aber da hatten sie nicht mit dieser Comeback-Qualität der Berliner gerechnet. Die Erfurter führten bereits deutlich mit 4:1, aber Patrick Czajka konnte kurz vor der ersten Pause noch das wichtige 2:4 erzielen. In der Pause schwor sich das Team von Trainer Oliver Miethke ein. „Die Punkte nehmen wir heute mit“, so FASS-Neuzugang Pavel Sedlacek, der den Siegtreffer vorbereitete.

Gesagt, getan. Im Mittelabschnitt kamen die Berliner immer besser ins Spiel und übernahmen nach einigen Minuten das Zepter auf dem Eis. Immer wieder liefen sich die Erfurter in der Berliner Abwehr fest und die Stürmer sorgten für mächtig Verkehr vor dem Erfurter Gehäuse. Und so konnte etwa zur Hälfte der Spielzeit Julian van Lijden zum 3:4-Anschlusstreffer einnetzen. Dieser Treffer schien die Thüringer vollkommen aus dem Konzept zu bringen, denn fortan spielte nur noch das Team von Coach Oliver Miethke. Nur knapp zwei Minuten später erzielte Fabio Patrzek im Powerplay nach schönem Zuspiel von Pavel Sedlacek mit einem Hammer von der blauen Linie gar das 4:4 und es hätte bis zur Drittelpause durchaus noch das ein oder andere Tor mehr erzielen werden können.

Und auch im Schlussdrittel das gleiche Bild. Die Erfurter wirkten völlig planlos, während die Akademiker Angriff um Angriff auf das Gehäuse von Goalie Otte fuhren. Dann war es soweit. Christian Leers erzielte die verdiente Führung und nur knapp zwei Minuten später konnte Can Matthäs die Führung gar noch zum 6:4 ausbauen. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigten die Akademiker fortan routiniert, während die Erfurter zumeist planlos anrannten und es den Gästen so noch zusätzlich einfach machten, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Kurz vor Ende der Partie versuchten die Erfurter nochmal alles und nahmen ihren den Goalie zu Gunsten eines weiteren Stürmers vom Eis, aber Can Matthäs fing einen Erfurter Pass ab und passte rüber zu Lois Spitzner, der gar noch das 7:4 und damit den Endstand erzielte.

In der Pressekonferenz betonte FASS-Coach Oliver Miethke nochmal, wie stolz er auf seine Mannschaft über dieses Comeback im Spiel ist. „Aus einen 1:4-Rückstand einen 7:4-Sieg zu machen, zeigt, wie charakterstark unsere Jungs sind. Nun gilt es, dieses Erfolgserlebnis in den nächsten Spielen zu bestätigen.“

Tore: 1:0 (3:54) Mathias Vostarek (Oliver Kämmerer, Felix Schümann/5-4), 1:1 (8:11) Justin Ludwig (Christian-Alexander Leers, Dave Simon), 2:1 (9:55) Christian Grosch (Andreas Nickel, Paul Klein), 3:1 (16:38) David Leon Wiesnet (Oliver Otte, Reto Schüpping), 4:1 (16:54) Andreas Nickel (Paul Klein, Roman Nemecek), 4:2 (19:51) Patrick Czajka (Fabio Patrzek, Lars Schiller), 4:3 (30:53) Julian van Lijden (Patrick Czajka, Fabio Patrzek), 4:4 (32:55) Fabio Patrzek (Pavel Sedlacek, Nils Watzke/5-4), 4:5 (42:01) Christian-Alexander Leers (Patrick Czajka, Justin Ludwig), 4:6 (44:27) Can Matthäs (Pavel Sedlacek), 4:7 (59:45) Lois Spitzner (Can Matthäs/ENG). Strafen: Erfurt 8 + 10 (Dimitrovici), Berlin 8. Zuschauer: 462.


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