Ungefährdeter 9:3-Heimsieg über GEC Ritter NordhornHarzer Falken

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Gäste von der niederländischen Grenze zeigten von Beginn an, dass sie dieses Spiel nicht dominieren wollen, sondern lediglich absitzen möchten, denn immerhin brachten Sie nur elf Feldspieler auf das Eis. In der ersten Hälfte der Anfangsdrittels gelang es den Gästen aber mit viel Laufarbeit gut die Sturmreihen der Falken aus dem Spiel zu nehmen. Zusätzlich setzen die Gäste immer wieder einzelne Nadelstiche und konnten sogar einen Pfostentreffer durch den wieder spielbereiten Finnen Kim Wikström für sich verbuchen. Das Spiel bestimmten aber trotzdem die Falken, welche aber erst nach rund zehn Minuten endlich die Scheibe durch Robert Wittmann endlich über die Linie bekamen. Mit der Führung im Rücken konnte man in der zwölften Spielminute durch den Falken Topscorer Andrew Bailey sogar noch auf 2:0 erhöhen. Der Spielstand fiel allerdings viel zu niedrig aus und hätte wesentlich höher ausfallen können, wenn man die Chancen genutzt hätte.

Im zweiten Drittel sollten auch die Gäste ihre Chancen nutzen. Nach einer Unkonzentriert ein der Defensive der Falken, konnten die Nordhorner durch Kracht auf 2:1 in der 30. Minute herankommen. Doch die Falken ließen danach nichts mehr anbrennen und erhöhten durch Christian Wittmann nach 32 Minuten wieder auf den alten Abstand und konnten in der 37. Spielminute in Überzahl sogar auf 4:1 erhöhen. Doch auch die Gäste sollten noch einmal zu einem Treffer gelangen, als Hartmann 16 Sekunden vor Schluss des Drittels ins Tor der Falken lupfen kann zum Pausenstand von 4:2.

Das letzte Drittel zeigte dann allerdings deutlich auf, dass die Falken dieses Spiel von Anfang an dominierten und den Gästen gingen von Minute zu Minute immer mehr die Kräfte aus. Nach einem Doppelschlag von Robert Wittmann und Andreas Bippus innerhalb von 78 Sekunden schien das Spiel endgültig erledigt zu sein. Zwar konnten die Gäste noch einmal durch Kracht auf 6:3 verkürzen, aber nun legte die Sturmreihe noch einmal richtig los und Andrew Bailey, Christian Wittmann und Stefan Bilstein konnten sich noch in die Torliste eintragen. Besonderheit bei diesem fairen Spiel war die reine Spielzeit von unter zwei Stunden und lediglich eine Strafzeit für die Gäste.

Mit diesem 9:3-Heimsieg schließen die Falken wieder auf die Hannover Scorpions in der Tabelle bis auf einen Punkt auf, da das Team aus Langenhagen am Abend beim Derby gegen die Hannover Indians verlor.

Für die Falken geht es am kommenden Sonntag in die Wedemark nach Mellendorf, wo die Wedemark Scorpions um 19 Uhr warten. Auch dort haben die Falken noch eine offene Rechnung vom letzten Spiel vor heimischem Publikum offen.

Tore: 1:0 (9:27) Robert Wittmann (Andrew Bailey, Michael Schwindt), 2:0 (11:35) Andrew Bailey (Robert Wittmann, Tobias Schwab), 2:1 (29:21) Pierre Kracht (Kim Wikström, Matthias Kohl), 3:1 (31:09) Christian Wittmann (Christion Schock, Semen Glusanok), 4:1 (36:18) Tobi Schwab(Bailey, Schwindt/6-4), 4:2 (39:45) Werner Hartmann (Matthias Kohl, Pierre Kracht), 5:2 (47:32) Robert Wittmann (Andrew Bailey, Tobias Schwab), 6:2 (48:50) Andreas Bippus (Maximilian Bauer, Stefan Bilstein), 6:3 (50:47) Pierre Kracht (Matthias Kohl, Werner Hartmann), 7:3 (52:14) Andrew Bailey (Tobias Schwab, Robert Wittmann), 8:3 (56:05) Christian Wittmann (Christian Schock, Erik Pipp), 9:3 (59:30) Stefan Bilstein (Mario d‘ Antuono). Strafen: Braunlage 0, Nordhorn 2. Zuschauer: 491.

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