Überraschung im Harz: Hat Trainer Arno Lörsch um Vertragsaufhebung gebeten?Meldung noch unbestätigt

Nach Medienberichten soll Trainer Arno Lösch bei den Harzer Falken um Vertragsauflösung gebeten haben. (Foto: Rolf Lux)Nach Medienberichten soll Trainer Arno Lösch bei den Harzer Falken um Vertragsauflösung gebeten haben. (Foto: Rolf Lux)
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Ein weiteres Abrutschen ist dagegen so gut wie unmöglich, denn die dahinter platzierten Teams geben sich alle Mühe nicht näher zu kommen. Hamburg unterlag zwar Halle, blieb aber auf sieben und lediglich Rostock schob sich an Leipzig vorbei, nachdem die Piranhas im Gegensatz zum Konkurrenten ihren Heimvorteil gegen Erfurt nutzten. Die Duisburger zeigten zwar die erhoffte Reaktion nach dem Desaster vom Wochenende, fuhren jedoch ohne Punkte wieder aus Mellendorf zurück und sind förmlich verpflichtet, am Freitag zuhause gegen die Harzer Falken zu gewinnen, denn am Sonntag geht es an den hannoverschen Pferdeturm. Erfurt bleibt bis zum Saisonende auf Rang elf und dahinter ist jetzt die Frage, ob die diesmal spielfreien Berliner noch an die Harzer Falken heranrücken können. Die Falken sorgten jedenfalls am Rande der Bande für Bewegung, nachdem die unbestätigte Meldung kolportiert wurde, dass Trainer Arno Lörsch um Aufhebung seines Vertrages gebeten haben soll.

Icefighters Leipzig – Herner EV 3:6 (0:1, 2:3, 1:2)

Immerhin 1209 Zuschauer waren zum Match der Icefighters gegen den Herner EV gekommen und sie sahen eine spannende Begegnung, deren Ergebnis am Ende auch andersrum hätte lauten können. Bei einem gleichen Torschussverhältnis waren die Herner einfach effektiver und holten sich so verdient die ausgeschriebenen drei Punkte. Nach dem schnellen 1:0 der Gäste durch Nils Liesegang bereits nach 83 Sekunden zeigten sich die Icefighters zwar nicht geschockt, konnten aber trotz einem Plus an Spielanteilen diese nicht nutzen. Bis zur 27. Minute blieb es bei der knappen Herner Führung, dann explodierte das Spielgeschehen und es fielen gleich fünf Tore in fünf Minuten. Dem Herner 2:0 durch die Neuerwerbung Mark Ledlin folgte im Gegenzug das 1:2, ebenfalls durch eine Neuerwerbung, diesmal jedoch für Leipzig, Ryan Warttig. Gerade 50 Sekunden später traf Patrick Asselin zum 3:1 für den HEV, aber die Antwort der Gastgeber kam prompt. Genau 15 Sekunden nach dem 1:3 traf Leipzigs Janik Langer mit seinem ersten Oberligator überhaupt zum 2:3. Jetzt war für drei Minuten Schluss, dann traf Mark Ledlin zum 4:2 für den HEV. Nochmal spannend wurde es in der 48. Minute mit dem 3:4 von Leon Lilik, aber als Michael Ackers in der 50. Minute den HEV erneut mit zwei Toren in Front brachte, war die Widerstandskraft der Icefighters gebrochen. Den Endstand zum 6:3 für den Herner EV besorgte in der 54. Minute Maik Klingsporn.

Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Die Piranhas waren von den guten Ergebnissen der schwarzen Drachen vom letzten Wochenende gewarnt und zeigten über 60 Minuten eine konstant starke Defensivleistung, die ihnen schließlich nicht nur einen Sieg, sondern Keeper Jan Dalgic auch noch einen Shutout bescherte. Die Tore des REC markierten nach einem torlosen ersten Drittel Michal Bezouska (21.), Constantin Koopmann (29.) und Viktor Beck (43.).

Crocodiles Hamburg – Saale Bulls Halle 0:4 (0:2, 0:0, 0:2)

Eine erstaunlich starke Leistung brachten die 14 Hamburger zuwege, die dem Favoriten über die vollen 60 Minuten ein offenes Feldspiel aufzwangen. Lediglich in der Effizienz zeigten sich die Sachsen überlegen, und das entschied schließlich das Spiel. Überragend dabei beide Keeper, Kai Kristian (Hamburg) und Henning Schroth (Halle). Die Tore der Gäste erzielten Eric Wunderlich (13.), Tyler Mosienko (16.), Jan-Niklas Pietsch (41.) und Andreas Zille (58.), wobei letzterem sogar ein Shorthander gelang, also ein Tor in Unterzahl.

Hannover Scorpions – Füchse Duisburg 6:4 (2:1, 2:1, 2:2)

Die Kulisse war traurig, auch wenn es ein Spiel mitten in der Woche war und im TV König Fußball lockte. Ganze 579 Zuschauer wollten das Spiel zwischen den Scorpions und den Füchsen sehen und die, die kamen, wurden nicht enttäuscht, zumindest was die Spannung anging. Die Füchse, am letzten Wochenende schwer gebeutelt, zeigte für ihre aktuellen Verhältnisse eine deutlich bessere Leistung als zuletzt und sie konnten das Spielgeschehen lange offenhalten. Der Duisburger Steven Deeg (10.) brachte die Gäste in Führung und diese hielt fünf Minuten. Dann schockten die Scorpions die Duisburger mit einem für sie typischen Doppelschlag. Sebastian Lehmann (16.) im Powerplay und Sean Fischer (17.) drehten das Ergebnis. Doch die Füchse schlugen zurück. Alexander Spister glich in der 22. Minute aus und auch zwei weitere Scorpions-Tore, erzielt von Matt Wilkins (26.) und Björn Bombis (36.) brachten keine Entscheidung. Die kampfstarken Füchse glichen überraschend durch Steven Deeg (44.) und Pavel Pisarik (46.) aus. Ein zweiter Doppelschlag der Mellendorfer entschied schließlich die Partie. Sebastian Lehmann (50.) und Marian Dejdar (51.) trafen zum 5:4 und 6:4.

Tilburg Trappers – ESC Moskitos Essen 6:4 (2:1, 2:1, 2:2)

Es war eigentlich wie immer. Gegen die Essener tun sich die Trappers schwer. So auch diesmal. Vor allem im ersten Drittel war es ein Spiel auf ein Tor, nämlich das der Gäste aber am Ende der ersten 20 Minuten stand es nur 2:1. Lars Grözinger brachte die Moskitos schon nach fünf Minuten in Front. Eine Minute später glich Nick de Rujter aus und Mitch Bruijsten (18.) mit einem Shorthander und Kevin Bruijsten (28.) erhöhten auf 3:1. In der 31. Minute verkürzte Aaron McLeod auf 2:3, ehe innerhalb von 22 Minuten Wouter Sars (31.), Kevin Bruijsten ((46.) und Nardo Nagtzaam (53.) mit dem zweiten Unterzahltor des Tages das Ergebnis auf 6:2 schraubten und damit entschieden. Ausgerechnet ein geborener Duisburger in einem Essener Trikot, Valentin Pfeifer, traf mit seinem ersten Oberliga-Tor in der 54. Minute zum 3:6 und Nicholas Miglio komplettierte das Ergebnis mit dem vierten Essener Tor in der 59. Minute.

Harzer Falken – EC Hannover Indians 3:8 (1:1, 0:4, 2:3)

Der Sieg des Favoriten, der ohne seinen Harzer Neuzugang Louis Trattner antrat, war hochverdient. Vor immerhin 743 Zuschauern schossen die Hannoveraner, die ab dem zweiten Drittel der Herr im Haus waren, in regelmäßigen Abständen die Tore zum hochverdienten Erfolg. Die acht Tore der Indians markierten acht verschiedene Spieler, was die Ausgeglichenheit der Indians-Reihen aufzeigt. Erfolgreich waren: Stefan Goller (15.), Thomas Pape (25.), Igor Bacek (27.), Arnoldas Bosas (29.), Lukas Valasek (38.), Roman Pfennings (42.), Brent Norris (45.) und Robby Hein (53.). Für die kampfstarken Harzer trafen Dennis Gulda (18.), Tim Dreschmann (46.) und Erik Pipp (55.) bei doppeltem Überzahlspiel. Für die Meldung des Tages aber sorgten die Harzer Falken, an deren Bande nicht wie gewohnt Arno Lörsch stand, sondern Co-Trainer Jan Boenning. Eigentlich nichts Besonderes, hätte die Goslarer Zeitung nicht gemeldet, dass Falken-Trainer Arno Lörsch um die Aufhebung seines Vertrages gebeten hat. Das bestätigte Marketing-Manager Devid Wilde. Eine Meldung der Falken zu dem Thema steht noch aus.

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