Trotz Sieg hat es nicht zu Platz drei gereichtRostock Piranhas

Trotz Sieg hat es nicht zu Platz drei gereichtTrotz Sieg hat es nicht zu Platz drei gereicht
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Das erste Drittel begannen beide Mannschaften vorsichtig, wobei Rostock insgesamt mehr für das Spiel tat. Dieses wurde dann in der achten Minute mit dem 1:0 durch Toni Marsall auch für die Piranhas belohnt. Die Raubfische machten weiter Druck und konnten diesen sogar noch erhöhen. In der 13. Minute konnte Jan Schmidt dann auch das verdiente 2:0 bejubeln. Aber das sollte es noch nicht gewesen sein. Florian Eichelkraut saß gerade das dritte Mal auf der Strafbank, da konnte Jens Stramkowski den Puck zum 3:0 im Tor von Erik Reukauf unterbringen. Damit stand es nach Toren wieder 4:4 und mit diesem Ergebnis ging es dann zur ersten Pause.

Wohl mit einer gehörigen Ansage in der Kabine kamen die Leipziger zurück auf das Eis. Tomas Vrba erzielte bereits in der 22. Minute den Anschlusstreffer. Leipzig tauchte in dieser Phase immer wieder gefährlich vor dem Rostocker Tor auf, aber entweder waren die Verteidiger einen Schläger schneller oder Tobias John war zur Stelle. Als Eric Haiduk dann in der 32. Minute auf der Strafbank saß, nutzte dies Florian Eichelkraut zum 2:3-Anschlusstreffer. Nach Vorlage durch Tobias John in der 33. Minute konnte Marvin Kablau einen wunderschönen Kontor zum 4:2 verwerten. Dieses schreckte die Icefighter aber nicht ab und sie machten weiter Druck. In der 39. Spielminute konnte dann Lars Müller das 4:3 erzielen und damit ging es dann zur letzten Pause.

In der Kabine fanden diesmal die Rostocker Trainer Wolfgang Wünsche und Pavel Blaha die richtigen Worte. Paul Stratmann, der an diesem Abend scheinbar überall auf dem Eis zu sehen war, konnte in der 47. Minute das 5:3 in das Tor von Erik Reukauf versenken.

Was dann geschah, kann sich keiner erklären, aber das ist im Sport manchmal so. In der 47. und 48. Minute konnte Lars Müller und Tomas Vrba das Spiel zum 5:5 ausgleichen. Darauf verließ Tobias John sein Tor und machte Platz für Patrick Fücker. Das gab der Mannschaft noch einmal einen Ruck. In der 50. und 51. Spielminute konnte Petr Sulcik wieder das Ergebnis auf 7:5 für Rostock erhöhen und so fehlte bis zur Verlängerung nur noch ein Tor. Dieses sollte den Piranhas aber nicht mehr gelingen. Die Zuschauer feierten nach dem Sieg ihre Raubfische trotzdem noch lange nach dem Spiel, auch wenn es nicht zu Platz drei gereicht hat. „Wir haben im Pokal gezeigt, dass wir auf dem Leistungsniveau der Oberliga Ost sind“, so Pavel Blaha nach dem Spiel.

Am kommenden Wochenende reisen die Rostock Piranhas wieder mit zwei Fanbussen nach Timmendorf, bevor am Sonntag dann der Tabellenzweite Hamburger SV um 19 Uhr in die Schillingallee kommt. Der HSV hat den Piranhas die beiden einzigen Niederlagen in dieser Saison in der Oberliga Nord zugeführt. Dieses wollen die Trainer und die Mannschaft so kurz vor der Meisterrunde im Februar nun richtig stellen.


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