Trappers drehen SpitzenspielTilburg besiegt Leipzig nach 2:5-Rückstand

Martijn Oosterwijk kam nach dem 0:3 ins Trappers-Tor. (Foto: Imago)Martijn Oosterwijk kam nach dem 0:3 ins Trappers-Tor. (Foto: Imago)
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Das Topspiel der Oberliga Nord hielt, was es versprach. Nach einem 2:5-Rückstand gewannen die Tilburg Trappers noch mit 6:5 (2:4, 1:1, 2:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Icefighters Leipzig.

Im ausverkauften IJssportcentrum Stappegoor herrschte von Beginn eine gute Stimmung. Doch der Auftakt gelang den Gastgebern aus den Niederlanden nicht. Nach zehn Minuten und 14 Sekunden führte Leipzig bereits mit 3:0. Danach wurde der zuletzt stark spielende Trappers-Goalie Ian Meierdres durch Martijn Oosterwijk ersetzt. Im ersten Drittel war ausgerechnet Ex-Trapper Brad Snetsinger der spielbestimmende Akteuer – er erzielte drei der vier Leipziger Treffer in den ersten 20 Minuten. „Ich hätte lieber den Sieg als den Hattrick“, sagte Snetsinger nach dem Spiel. „Wir haben uns in den ersten beiden Drittel in eine gute Position gebracht, haben dann aber nicht mehr das gemacht, was uns vorher stark gemacht hat. Wir können nicht glücklich über dieses Spiel sein.“ Levi Houkes und Maarten Brekelmans hielten Tilburg im ersten Drittel im Spiel.

Nach Beginn des Mitteldrittels hatten Kilian van Gorp und Peter van Biezen den Anschlusstreffer auf dem Schläger. In doppelter Überzahl erhöhte Leipzig jedoch durch 5:2. Ebenfalls im Powerplay verkürzte Ivy van den Heuvel auf 3:5 zur zweiten Pause. Und danach begann die Aufholjagd. „Das zeigt, dass gute Dinge passieren, wenn man Mühe und harte Arbeit investiert“, sagte Trappers-Trainer Bohuslav Subr. Die Niederländer überzeugten im Schlussabschnitt und gaben den Gästen nur wenige Gelegenheiten zu Entlastungsangriffen. Zunächst stellte Brekelmans mit seinem zweiten Tor den Anschluss her, ehe Diederick Hagemeijer im Powerplay der Ausgleich gelang. Gleich mehrfach hatte Tilburg die Gelegenheit, die Partie bereits in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Eine umstrittene Strafzeit gegen Levi Houkes, die noch bis in die Verlängerung hinein reichte, überstanden die Trappers – und in der 63. Minute entschied Kyle Just das Spiel für die Tilburger.

Subr war wieder einmal sehr zufrieden mit seiner dritten Reihe. „Maarten (Brekelmans), Levi (Houkes) und Danny (Stempher) sind zuverlässige Hockey-Spieler“, so Subr. Mit drei Toren und neun Punkten unterstrich das Trio die Worte ihres Trainers.

Tore: 0:1 (0:48) Bradley Snetsinger (Hannes Albrecht), 0:2 (9:28) Bradley Snetsinger (Esbjörn Hofverberg/5-3), 0:3 (10:14) Denis Fominych (Dennis Dörner, Patrick Fischer/5-4), 1:3 (13:53) Levi Houkes (Danny Stempher, Ryan Colier), 1:4 (18:27) Bradley Snetsinger (Hannes Albrecht, Florian Ullmann), 2:4 (19:00) Maarten Brekelmans (Levi Houkes, Danny Stempher), 2:5 (34:42) Marvin Miethke (Esbjörn Hofverberg, Damian Martin/5-3), 3:5 (38:30) Ivy van de Heuvel (Mickey Bastings, Bjorn Willemse/5-4), 4:5 (42:05) Maarten Brekelmans (Danny Stempher, Levi Houkes), 5:5 (49:21) Diederick Hagemeijer (Jordy van Oorschot, Kyle Just/5-4), 6:5 (62:13) Kyle Just (Kilian van Gorp, Danny Stempher). Strafen: Tilburg 16, Leipzig 14. Zuschauer: 2500.


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