Top Five der Oberliga Nord gewinnen ihre SpieleHerne überrascht in Halle – Tilburg weiterhin in Offensivlaune

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Essen gewann das Ruhrderby bei Neuling Duisburg und näherte sich bis auf drei Punkte den Indians, überholte bei diesem Vorgang Diez-Limburg. Halle blieb auf Rang neun nach der Niederlage gegen Herne.

Herforder EV – Tilburg Trappers 2:7 (1:2, 1:3, 0:2)

Für Herford gab es an diesem Dienstagabend nichts zu gewinnen. Die zuletzt als wahre Kanoniere auftretenden Trappers starteten überfallartig, führten nach 83 Sekunden schon mit 2:0. Danach bauten sie die Führung problemlos aus und gewannen schließlich auch in der Höhe verdient. Beste Akteure bei Tilburg waren Mikko Virtanen und Sean Richards, bei Herford überraschte der dritte Block und auch Torhüter Justin Schrörs verdiente sich trotz der sieben Gegentore eine Bestnote.

Tore: 0:1 (00:18) Chris Sills (Richards, Hessels), 0:2 (01:23) Danny Stempher (de Hondt, Muller), 1:2 (13:16) Lukas Krumpe (Unger), 1:3 (24:23) Sean Richards, 1:4 (29:57) Delano Hessels (Richards, Sills), 1:5 (35:10) Mikko Virtanen (Hofland, Hermens), 2:5 (39:39) Marius Garten (Begovs, Denoble 5-4), 2:6 (44:22) Marvin Timmer (van Oorschot, Virtanen), 2:7 (52:32) Mikko Virtanen (Hermens, van Oorschot)

Saale Bulls Halle – Herner EV Miners 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Ein verdienter Erfolg cleverer Gäste, die mit  einer strikten Defensivleistung den Gastgebern die Schneid abkauften. Halle hatte zwar endlich mal wieder 14 Akteure auf dem Spielberichtsbogen, konnte sich aber nicht gegen Herne durchsetzen, dass mit Björn Linda auch den Spieler des Tages zwischen den Pfosten hatte. Zu erwähnen wäre auch noch Chris Seto, der an beiden Herner Toren beteiligt war.

Tore: 0:1 (18:00) Denis Fominych (Seto, Peleikis), 0:2 (57:16) Mark Shevyrin (Köhler, Seto)

Icefighters Leipzig – Rostock Piranhas 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)

Als alle schon mit der Verlängerung rechneten, schlugen die Leipziger zur Freude ihrer Fans zu, konnten am Ende einen Arbeitssieg verbuchen. Rostock spielte vor allem defensiv eine starke Partie und hätte einen Punkt verdient gehabt. Leipzig war über die gesamte Spielzeit überlegen, konnte diese jedoch nicht umsetzen und scheiterte auch immer wieder an Rostocks Torhüter Christopher Strasen.

Tore: 0:1 (15:02) Mark Ledlin (Pauker, Seifert), 1:1 (15:53) Victor Östling (Miguez, Heyer), 2:1 (55:23) Michael Burns (Wolter, Riekkinen), 3:1 (59:23) Felix Stopinski (Piskor, Klaus)

EG Diez-Limburg – Crocodiles Hamburg 1:6 (0:2, 0:3, 1:1)

Sicherlich hatten sich die Verantwortlichen der Diez-Limburger nach dem Überraschungserfolg von Halle ein paar Zuschauer mehr gewünscht als die anwesenden 122. Und die sahen zwar eine kämpferisch ansprechende Partie ihrer Heimmannschaft, die jedoch gegen den Tabellenzweiten auf verlorenem Posten stand. Die Hamburger zeigten sich deutlich cleverer und hatten in dem Duo Lascheit/Zuravlev auch wieder ihre Aktivposten. Die beiden besorgten zusammen neun Scorerpunkte für die Crocodiles und damit ebenso viele ihre restlichen Mannschaftskameraden zusammen. Für Diez sprach, dass die Mannschaft bis zum Schluss fair kämpfte und mit null Strafminuten aus der Partie ging.

Tore: 0:1 (11:13) Dominik Lascheit (Zuravlev, Hertel), 0:2 (13:01) Thomas Zuravlev (Reed, Rajala), 0:3 (21:27) Dominik Lascheit (Hertel, Kuschel), 0:4 (24:03) Dennis Reimer (Zuravlev, Lascheit), 0:5 (33:34) Dominik Lascheit (Zuravlev, Reimer), 0:6 (47:10) Harrison Reed (Zuravlev, Moberg), 1:6 (49:29) Egils Kalns (Zolmanis, Fleischer)

Füchse Duisburg – Moskitos Essen 3:4 (0:2, 2:0, 1:2)

Es war nicht nur eine Ruhrderby, es war auch eine Demonstration der Starspieler beider Mannschaften. Bei den Duisburgern glänzten die schwedischen Brüder Wernerson Libäck, die an allen drei Füchse-Toren beteiligt waren und bei Essen war Alexey Dmitriew an allen Toren seiner Moskitos beteiligt. Auch die Brüder Bruijsten zeigten mit jeweils drei Punkten wie wertvoll sie für ihre Mannschaft sind.

Tore: 0:1 (03:52) Kevin Bruijsten (M. Bruijsten, Dmitriew), 0:2 (08:38) Andrei Dmitriew (K. Bruijsten, McLeod), 1:2 (29:16) Linus Wernerson Libäck (P. Wernerson Libäck, Uski), 2:2 (33:25) Linus Wernerson Libäck (P. Wernerson Libäck, Uski), 2:3 (44:48) Mitch Bruijsten (Kevin Bruijsten, Dmitriew), 2:4 (47:10) Stephan Kreuzmann (Dmitriew, M. Bruijsten 5-4), 3:4 (58:44) Manuel Neumann (L. Wernerson Libäck, P. Wernerson Libäck 5-4)

Hannover Scorpions – Krefelder EV U23 7:2 (3:0, 1:1, 3:1)

Ein hochverdienter Erfolg des Tabellenführers in einem, mit nur vier Strafminuten, extrem fairen Spiel. Über das Spiel, das vor 605 Zuschauern ausgetragen wurde, lässt sich lediglich berichten, dass die Scorpions über die gesamte Spielzeit überlegen waren, das Ergebnis hätte somit zweistellig ausfallen müssen. Auf der anderen Seite kampfkräftige Krefelder, die eben diesen Untergang vermeiden wollten und bis zehn Minuten vor Schluss nur mit zwei Toren zurücklagen. Und es fiel auf, dass die heimischen Scorermaschinen Alderson und Aquin sich vornehm zurückhielten, McPherson gar nicht erst antrat. Beste Scorer waren sogar zwei Verteidiger, die normalerweise nicht an erster Linie genannt werden: Andre Reiß und Robin Thomson mit drei Punkten. 

Tore: 1:0 (13:05) Andre Reiß (Klöpper, Kabitzky), 2:0 (15:44) Louis Trattner (Heinrich, Klöpper), 3:0 (16:35) Robin Thomson (Alderson, Aquin), 3:1 (30:24) Martin Benes (Grygiel, McLlwain), 4:1 (33:44) Patrick Aquin (Reiß, Thomson), 4:2 (49:10) Edwin Schitz (Schymainski, Marten), 5:2 (51:00) Christoph Kabitzky (Heinrich, Trattner), 6:2 (54:49) Christoph Koziol (Rinke, Thomson), 7:2 (58:50) Christoph Koziol (Reiß, Rinke) 

Ausgefallen:

Hannover Indians – Black Dragons Erfurt


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