Tilburg Trappers ziehen wieder mit vier Punkten Vorsprung davonHarzer Falken holen zweiten Saisonsieg

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Aktueller Verfolger des führenden Quartetts sind die Essener Moskitos nach dem 6:5 in Hamburg, haben aber sechs Punkte Rückstand. Punktgleich die Rostocker, die immer wieder überraschen und dahinter die Leipziger, deren Erfolg sie nun gleich von Platz elf auf Platz sieben nach oben schnellen ließ. Die nachfolgenden Mannschaften aus Halle, Hamburg, Duisburg und Erfurt unterlagen sämtlich und müssen nun am kommenden Wochenende ihre Hausaufgaben machen, wollen sie den Anschluss nicht verlieren. Einsam auf Platz zwölf verharren die Harzer Falken. Sie gewannen das Kellerduell gegen Preussen Berlin mit 4:2, haben nun immer noch neun Punkte Rückstand auf Erfurt und gleichzeitig sechs Punkte Vorsprung auf den ECC.

Icefighters Leipzig – Black Dragons Erfurt 5:4 (1:2, 2:0, 2:2)

Der Kampf der beiden Nachbarn, tabellarisch und geografisch, war eine packende Angelegenheit. 13 Zeitstrafen zeigen im Nachhinein, dass es der zu erwartende Fight wurde, wobei die Gäste aus Thüringen trotz des schnellen Rückstandes durch Marvin Miethke bereits nach vier Minuten ein starkes Spiel lieferten und ihrerseits nach Toren von Maurice Keil (5.) und Robin Sochan (19.) mit 2:1 in Führung gingen. Auch im zweiten Drittel gab es ein verteiltes Spiel zu sehen, aber diesmal waren die Leipziger die Glücklicheren. Erneut Marvin Miethke (25.) und Hubert Berger (38.) drehten das Ergebnis zugunsten der Gastgeber. Im dritten Drittel waren dann die Icefighters überlegen, konnten aber ihrem Spiel zahlenmäßig nicht ihren Stempel aufdrücken. Zunächst drehte sich das Ergebnis zum dritten Mal am Abend. Michal Vazan (43.) und Tom Fiedler (44.) brachten Erfurt mit 4:3 in Front und dann hatten die Leipziger auch endlich einmal richtig Glück. Die 1642 Zuschauer sahen in der letzten Spielminute nicht nur den 4:4-Ausgleich durch Antti Paavilainen sondern auch noch die Führung, die Damian Schneider herausschoss. Zuvor hatten sich die Erfurter Marcel Weise und Paul Klein nicht im Griff, kassierten jeweils zwei Minuten und dieses doppelte Powerplay nutzten die Icefighters aus.

Harzer Falken – ECC Preussen Berlin 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)

Langsam wird es eng für die Berliner, die sich jetzt fragen müssen, gegen wen sie überhaupt noch gewinnen wollen. Die Harzer hatte im ersten Drittel etwas Glück, dass sie trotz einer leichten Berliner Überlegenheit die zwanzig Minuten mit einer 1:0-Führung abschließen konnten. Das Tor erzielte, bei doppeltem Überzahlspiel, die Kasseler Leihgabe Florian Kraus in der neunten Minute. Im zweiten Drittel übernahmen dann die Harzer das Kommando und bauten durch Gregor Kubail (29.) und Richard Zerbst (37.) die Führung aus. Im Abschlussdrittel zeigte dann der Kanadier in den Berliner Farben, Kyle Piwowarczyk seine Gefährlichkeit, traf zweimal (50., 53.). Zwischendurch hatte aber Denis Gulda (51.) mit dem 4:1 alle Ergebnisdiskussionen für nichtig erklärt.

Crocodiles Hamburg – Moskitos Essen 5:6 (2:1, 0:3, 3:2)

Ein Eishockeyspiel dauert sechzig Minuten und nicht vierzig. Diese bittere Wahrheit mussten die Hamburger heute lernen, denn in den erwähnten vierzig Minuten zeigten sie den Gästen ihre Klauen, gewannen die beiden Drittel mit 5:3. Die Tore schossen in dieser Zeit Brad mcGowan (19.,59.), Josh Mitchell (7.), Philipp Kuschel (43.) und Aaron Reinig (60.). Für die Essener trafen Veit Holzmann (18.), Aaron McLeod (47.) und Carsten Gosdeck (56.). Allerdings reichte das nicht, denn das Mitteldrittel, halt die erwähnten schwachen zwanzig Hamburger Minuten, ging deutlich an Essen, so dass die Moskitos am Ende mit 6:5 glücklich die Nase vorn hatten. Die Tore der im Mitteldrittel starken Gäste erzielten Thomas Gauch (22.), Veit Holzmann (25.) und Julian Airich (26.).

Tilburg Trappers – Füchse Duisburg 8:2 (5:1, 2:1, 1:0)

Ist der Aufschwung der Füchse schon wieder zu Ende? Nach dem bösen 4:9 in Mellendorf gab es ein eindeutiges 5:0 gegen die Crocodiles Hamburg und nur drei Tage später sahen die Füchse in Tilburg wiederum kein Land. Die Niederländer veranstalteten ein Powerplay, egal ob bei personellem Überzahlspiel oder auch ohne und die Abwehr der Duisburger konnte dem Druck nur sieben Minuten standhalten. Dann fielen bis zur ersten Drittelsirene fünf Tore für die Trappers, erzielt von Dennis Stempher (8.), Kevin Bruijsten (10.), Reno de Hondt (12., 15.) und Ryan Collier (18.) bei einem Gegentor von Sam Verelst (11.). Im zweiten Abschnitt nahmen dann die Gastgeber etwas den Druck vom Kessel, verwalteten das Ergebnis und erhöhten die Tordifferenz trotzdem. In dieser Zeit trafen Ivy van den Heuvel (33.) und Dennis Stempher (37.) bei einem Gegentor von Steven Deeg (31.). In den letzten zwanzig Minuten gab es wieder Dauerdruck der Tilburger (Schussverhältnis: 16:3) aber nur ein Tor, markiert von Ivy van den Heuvel (48.) zum 8:2-Endstand.


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