Tilburg Trappers weiterhin das Maß aller DingeZwei Punkte Vorsprung vor den Indians

Die Tilburg Trappers setzen sich beim ECC Preussen Berlin deutlich durch. (Foto: Rolf Lux)Die Tilburg Trappers setzen sich beim ECC Preussen Berlin deutlich durch. (Foto: Rolf Lux)
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Weiterhin auf Rang vier, trotz des 1:6 in Halle, die Rostock Piranhas. Fünfter sind nach dem 7:0 gegen die Harzer Falken die Herner, die ebenso wie Erfurt davon profitierten, dass die Essener spielfrei waren und somit bis auf Platz sieben zurückfielen. Halle auf Platz acht konnte die Crocodiles überholen, die bei den Indians mit 2:4 verloren hatten. Zwar nur auf Rang zehn, aber der Trend geht nach oben. Die Leipziger Icefighters überraschten die formschwachen Duisburger in deren Stadion mit einem 3:1, während auf den Plätzen zwölf und dreizehn nichts passierte. Die Falken belegen weiterhin die vorletzte Position, die Berliner sind Letzter.

Saale Bulls Halle – Rostock Piranhas 6:1 (2:0, 2:0, 2:1)

Die zuletzt stark auftretenden Piranhas blieben ohne jede Chance. Das belegt schon das Schussverhältnis von 48:20 für die Gastgeber. Die Tore der überlegenen Bulls erzielten Maximilian Schaludek, Tim May, Herbert Geisberger, Johannes Ehemann, Jannik Striepeke und Nathan Robinson, während Tomas Kurka für den Rostocker Ehrentreffer sorgte.

ECC Preussen Berlin – Tilburg Trappers 3:7 (1:3, 1:2, 1:2)

Gerade einmal nur 117 Zuschauer wollten die Partie sehen und sie wurden zunächst überrascht. Jakub Rumpel traf in der siebten Minute zur Berliner Führung, die genau 63 Sekunden anhielt. Dann glich Max Hermens aus. Danach zogen die Niederländer das Tempo an und erzielten in gleichmäßigen Abständen die restlichen sechs Tore. Diese erzielten Max Hermens (2), Alexei Loginov, Denny Stempher (2) und Janne de Bonth, während für die Berliner zum 2:3 Felix Braun und zum 3:7 Josh Rabbani trafen.

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig  1:3 (1:1, 0:2, 0:0)

In einer ausgeglichenen Partie zeigten sich die Leipziger cleverer als die Hausherren, die bereits die zweite Heimniederlage kassierten. Antti Paavilainen traf bereits nach fünf Minuten im Powerplay zur 1:0-Führung für die Gäste. Die Duisburger versuchten danach Gas zu geben, brauchten aber bis zur 16. Minute. Dann traf der erst 19-jährige Michael Fomin im Powerplay nach Zuspiel von Deeg und Uusivirta zum 1:1. Im zweiten Drittel zeigte sich Leipzig deutlich stärker als im ersten Abschnitt, beherrschte stellenweise das Spiel und traf verdient zum 2:1 in der 28. Minute durch Hubert Berger und zum 3:1 in der 35. Minute durch Florian Eichelkraut. Zwar zeigten die Wedaustädter im letzten Drittel Moral, setzten Leipzig schwer unter Druck, konnten aber letztendlich keinen weiteren Treffer mehr erzielen.

Black Dragons Erfurt – Hannover Scorpions 6:5 (2:2, 2:2, 2:1)

Die Überraschung schlechthin brachten mal wieder die Black Dragons zustande und schoben sich mittlerweile bereits auf Platz sechs in der Tabelle. Die wiederum nur 418 Zuschauer wurden durch ein torintensives, spannendes Spiel für das Kommen belohnt, während die vielen Fehlenden langsam mal auf den Geschmack kommen sollten. Bereits nach drei Minuten ging Erfurt durch Felix Schümann in Führung. Der am heutigen Abend überragende Björn Bombis glich in der neunten Minute aus und Dennis Schütt brachte die Gäste in der 18. Minute in Führung. Den Ausgleich besorgte Tom Fiedler 19 Sekunden vor der ersten Drittelpause. Im zweiten Drittel ging es munter weiter mit dem Toreschießen. Robin Sochan eröffnete das Drittel mit dem schnellen 3:2 (22.). Björn Bombis (26.) glich aus, Erfurt ging durch Enrico Manske (37.) wieder in Führung. Und wieder fiel der Ausgleich zum 4:4 wenige Sekunden vor Schluss, diesmal für die Scorpions durch Björn Bombis (40.). Die Entscheidung besorgte dann fast im Alleingang Reto Schüpping. In der 46. Und 52. Minute traf er zweimal zum 5:4 und 6:4. Zwar konnte Marius Garten schon in der 54. Minute den Anschluss herstellen, mehr war jedoch für den Tabellenzweiten an diesem Abend in Erfurt nicht möglich.

Herner EV – Harzer Falken 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)

Ein Abend zum Vergessen für die niedersächsischen Gäste. Am Ende stand ein Schussverhältnis von 45:19 für die Herner und damit wurde auch belegt, dass das 7:0 mehr als verdient war. Die Tore für die Gysenberger erzielten vor 840 begeisterten Fans der überragende Lois Spitzner (3), Jiri Fronk, Thomas Zuravlev, Brad Snetsinger und Patrick Kuhnekath. Den Shutout verdienten sich die Herner Michael Weidekamp und Lukas Schaffrath, die sich fast exakt das Spiel teilten.

EC Hannover Indians – Crocodiles Hamburg 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)

Ein verdienter Erfolg im Nordderby für die Indians, die sich jedoch vor 2420 Zuschauern ziemlich strecken mussten. Die Hamburger zeigten kämpferisch wie spielerisch eine gute Leistung und die Indians mussten schon bis an ihre Grenzen gehen, um die drei Punkte einzuheimsen. Bereits nach sechs Minuten hieß es aus Indians-Sicht 0:1, als Brad McGowan die Crocodiles in Führung brachte. Der Ausgleich von Viktor Knaub, der von Spiel zu Spiel stärker agiert, kam nur drei Minuten später. Noch in der gleichen Minute brachte Brent Norris die Indians erstmals in Führung, aber die Hamburger konterten in der 16. Minute im Powerplay zum Ausgleich. Verantwortlich dafür war Dominik Lascheit. Der nach seiner Matchstrafe wieder für die Hannoveraner zur Verfügung stehende Michael Knaub bediente in der 24. Minute Stefan Goller und der brachte die Scheibe über die Hamburger Torlinie zum 3:2. Danach war das Spiel hochspannend, leider nicht immer von der gewünschten spielerischen Qualität. Erst in der letzten Sekunde fiel das 4:2 durch Robby Hein.

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