Tilburg Trappers und Hannover Scorpions haben sechs Punkten VorsprungHannover Indians überholen den Herner EV

Die Crocodiles Hamburg feiern einen Sieg gegen den Herner EV. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Crocodiles Hamburg feiern einen Sieg gegen den Herner EV. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Vermutlich gab es erstaunte Gesichter in Leipzig, denn obwohl die Icefighters spielfrei hatten, behielten sie Platz fünf. Der Grund: Die direkt dahinter angesiedelten Rostocker und Essener verloren ihre Spiele. Richtig spannend wird es im Mittelfeld, nach dem die Hamburger Crocodiles, die Duisburger und die Hallenser ihre Spiele gewannen. Jetzt hat der Zehntplatzierte aus Halle gegenüber den Leipzigern auf Platz fünf nur vier Punkte Rückstand. Etwas den Anschluss verloren haben die Erfurter, die in Tilburg verloren und jetzt auf Halle vier Punkte Rückstand haben. Aussichtslos die Lage in Braunlage und Berlin. Die Falken haben weiterhin neun Punkte Rückstand auf Erfurt, Berlin sogar elf Punkte.

ECC Preussen Berlin – EC Hannover Indians 3:4 (2:1, 1:1, 0:2)

Vor 285 Zuschauern kam der hannoversche Favorit mit einem blauen Auge davon. Erst sechs Minuten vor Schluss traf Thore Weyrauch zum 4:3 und sicherte seinen Farben drei wichtige Punkte im Kampf um die Verfolgung des führenden Duos aus Tilburg und Mellendorf. Zuvor hatten die Berliner mit einem Blitzstart imponiert und waren durch Josh Rabbani (1.) schnell in Führung gegangen. Zwar konnte Valasek den Ausgleich (17.) markieren, aber noch vor der Pause brachte Marvin Krüger die Preussen wieder in Führung. Den erneuten Ausgleich durch Andreas Morzinietz (28.) konterten die Preussen mit der dritten Führung des Tages, erzielt erneut von Josh Rabbani (30.). Danach fingen sich die Indians, rannten sich aber am Berliner Abwehrwall fest und erst in der 51. Minute traf Brent Norris zum 3:3, dem Weyrauch, wie bereits erwähnt, den Siegestreffer folgen ließ.

Tilburg Trappers – Black Dragons Erfurt 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)

Wie schon in Mellendorf vor zwei Wochen zeigten die Erfurter im ersten Drittel die Krallen, konnten mit einem 1:1 (Tor für Tilburg: Kevin Bruijsten, 10.; Tor für Erfurt: Reto Schüpping, 13.) in die erste Pause gehen. Im zweiten Drittel war man gleichwertig, traf aber nicht und so war es dann auch kein Wunder, dass die Niederländer durch Kevin Bruijsten (23.), Mitch Bruijsten (27.) und Max Hermens (27.) auf 4:1 davonzogen. Im dritten Drittel erhöhten Danny Stempher (43.) und Nardo Nagtzaam (44.) schnell auf 6:1.

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)

In einem äußerst spannenden Match konnten sich die Bulls gegen die Moskitos knapp, aber nicht unverdient mit 2:1 durchsetzen. Fiel im ersten Drittel noch kein Tor, so änderte sich das ganze im zweiten Drittel ausgerechnet in einer Powerplay-Situation für Essen. Der Hallenser Stöber saß auf der Strafbank, als Jannik Striepeke bei einem Konter dem Essenern entwich und überraschend für die Führung sorgte. Der gleiche Akteur erhöhte, jetzt bei personeller Gleichheit, in der 32. Minute auf 2:0. Aaron McLeod konnte zwar erst in der 47. Minute den Anschluss herstellen, aber zu mehr Erfolgen kam die Essener Offensive an diesem Abend nicht.

Rostock Piranhas – Füchse Duisburg 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)

Erfolgreich Revanche nahmen die Duisburger nach der 1:3-Heimniederlage im September an den Piranhas, hatten aber auch bei dem Sieg eine Menge Glück. Im ersten Drittel drückten die Piranhas, hatte auch einige gute Chancen aber das einzige Tor in dieser Periode erzielte Artur Tegkaev (11.). Im zweiten Drittel veränderte sich die Begegnung und nun hatten die Füchse die Hosen an. Zwar traf mit Viktor Beck (31.) ein Ex-Duisburger für die Gastgeber zum Ausgleich, aber ein Doppelschlag in der 33. Minute innerhalb von nur 22 Sekunden durch Steven Deeg und erneut Artur Tegkaev brachte die Gäste mit 3:1 in Front. In den letzten 20 Minuten veranstalteten die Gastgeber förmlich ein Powerplay, aber die Scheibe wollte zunächst nicht in den Kasten von Füchse-Keeper Sebastian Staudt. Erst in der 57. Minute erzielte Kevin Piehler das 2:3, aber das Tor kam bei der Aufholjagd zu spät.

Hannover Scorpions – Harzer Falken 8:2 (3:0, 1:0, 4:2)

Ohne jede Chance waren die Harzer Falken in einer Begegnung, die zwar mit einem zu erwartenden Resultat endete und doch noch eine Überraschung bot. Der Mann des Tages war nämlich nicht einer der üblichen Verdächtigen wie Björn Bombis, Patrick Schmid oder Chad Niddery, sondern die Neuerwerbung aus Herne, Dennis Arnold. Der Frankfurter traf gleich viermal (6., 27., 45.,48.) und sorgte praktisch im Alleingang für die drei Punkte. Die restlichen vier Tore für die Scorpions markierten Chad Niddery (11.), Christoph Koziol (18.), Björn Bombis (44.) und Matt Wilkens (56.) Die tapferen Braunlager hatten ihre Torschützen im kanadischen Neuzugang Brandon Morley 49.) und Erik Pipp (51.).

Crocodiles Hamburg – Herner EV 5:4 (1:2, 2:0, 1:2, 1:0) n.V.

Langsam kommen die vielen Verletzten wieder zurück in das Hamburger Team und schon zeigen sich die Krokodile als extrem gefährlich. Diese Erfahrung musste vor zwei Wochen der Favorit vom hannoverschen Pferdeturm machen und jetzt gingen die Jungs vom Herner Gysenberg in Farmsen baden. Das Spiel war allerdings schwer umkämpft und hätte auch für den HEV ausgehen können. Bereits nach vier Minuten traf Dominik Lascheit zur Hamburger 1:0-Führung. Marcus Marsall erzielte in der 15. Minute den Ausgleich und acht Sekunden vor der ersten Pause brachte die Krefelder Leihgabe Darren Miezkowski die Herner erstmals in Führung. Bereits der erste Angriff im zweiten Drittel brachte den  Crocodiles den Ausgleich, als Patrick Saggau Hernes Keeper Lukas Schaffrath überwand. In der 37. Minute jubelten die 1612 Zuschauer, als Brad McGowan erstmals die Hamburger in Führung brachte. Das Spiel schien in der 47. Minute entschieden, als Dominik Lascheit mit seinem zweiten Tagestor die Crocodiles gar mit 4:2 nach vorne brachte, aber die kampfkräftigen Herner schlugen zurück. In der 57. Minute konnte auch Marcus Marsall mit dem 3:4 seinen zweiten Tageserfolg feiern und in der 59. Minute glich Dennis Thielsch aus. In der 62. Minute gab es noch einen dritten Spieler in dieser Partie zu sehen, der sein zweites Tor erzielte. Patrick Saggau schoss das 5:4 und brachte seinem Team den verdienten zweiten Tagespunkt.


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