Tilburg Trappers und Deggendorfer SC liegen wieder vorneBeide Meister auf dem Weg ins Finale

Im IJsportcentrum Stappegoor haben die Tilburg Trappers den zweiten Sieg im Halbfinale eingefahren. (Foto: the)Im IJsportcentrum Stappegoor haben die Tilburg Trappers den zweiten Sieg im Halbfinale eingefahren. (Foto: the)
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Tilburg Trappers – Hannover Scorpions  4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

Play-off-Stand: 2:1

Es war eine klare Sache vor ausverkauftem Haus (2725 Zuschauer) für den Nordmeister. Die Tilburger, am Mittwoch noch unglücklich in Mellendorf unterlegen, setzten die Gäste von Anfang an unter Druck, kamen aber im ersten Drittel über ein 1:1 nicht hinaus. Zwar traf Mitch Bruijsten in der 15. Minute zum 1:0, aber nur zwei Minuten später konnte Sean Fischer ein Powerplay zum 1:1 ausnutzen. Bis zur 34. Minute hielten die Scorpions das starte Unentschieden, dann entschied der Spieler des Tages, Dennis Stempher, die Partie, als er das 2:1 schoss und 20 Minuten später auch noch das 3:1 ermöglichte. In der 59. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung, als Reno de Hondt der Überlegenheit der Niederländer im letzten Drittel mit dem 4:1 Ausdruck verschaffte.

Deggendorfer SC – Selber Wölfe  5:2 (1:0,1:2,3:0)

Play-off-Stand: 2:1

Im ersten Drittel zeigten die Deggendorfer eine starke Leistung, zwangen die Selber permanent zur Abwehrarbeit und führten mehr als verdient durch ein Tor von Topscorer Kyle Gibbons (8.) mit 1:0. Das änderte sich schlagartig im zweiten Drittel. Auch die Selber besitzen einen Topscorer und auf den war wieder Verlass. Der im siebten Jahr in Selb tätige Jared Mudryk traf bereits nach 33 Sekunden zum Ausgleich. Danach war die Partie ausgeglichen, im Spiel wie auch im Ergebnis. Erst in der 34. Spielminute änderte sich das Resultat, zunächst zu Gunsten der Selber, die überraschend mit 2:1 in Führung gingen. Florian Ondruschka war der glückliche Torschütze nach Vorarbeit von McDonald. Dieser Vorsprung hielt jedoch nur ganze 259 Sekunden, dann war der Ausgleich wieder hergestellt. DSC-Abwehrspieler Robert Peleikis brachte eine glänzende Vorarbeit von Vavrusa im Tor von Selbs Keeper Deske unter. Im Abschlussdrittel versuchten zunächst beide Mannschaften Fehler zu vermeiden. Das Spiel fand hauptsächlich im Mitteldrittel statt, Torchancen blieben rar. In den letzten fünf Minuten dann zeigte der Südmeister, warum er den Titel geholt hatte. Einer der Gründe war sicherlich die Effizienz, denn das 3:2 von Ales Jirik (57.) war erst der dritte Schuss auf das Tor der Gäste in diesen zwanzig Minuten. Nach dem 2:3 musste Selb den Ausgleich erzielen, griff mit allen Mitteln an und wurde von Schiedsrichter Fynn-Marek Falten zurechtgestutzt, denn dieser verteilte auch in den letzten Spielminuten noch ungerührt gerechtfertigte Strafzeiten.  Als dann die Selber Gare und Kolb saßen, erzielte Curtis Leinweber das vorentscheidende 4:2 für den DSC, dem Robert Peleikis auch noch das 5:2 folgen ließ. 


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