Tilburg Trappers übernehmen wieder die TabellenspitzeHerne lässt sich von den Indians überraschen

Die Crocodiles Hamburg gewannen sicher gegen den Krefelder EV. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Crocodiles Hamburg gewannen sicher gegen den Krefelder EV. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Nebenbei bemerkt, haben sich die Trappers wieder an die Tabellenspitze der Oberliga Nord geschlichen, wobei sie von Erfurt auch nicht wirklich gefordert wurden. Die Crocodiles belegen weiterhin Platz drei und da die Scorpions vor dem Spieltag nur einen Punkt Rückstand zu Halle hatten, haben sie nunmehr Platz fünf eingenommen. Ein harter Tag für Halle und jetzt spüren sie auch noch die heranstürmenden Indians im Nacken. Duisburg hat jetzt acht Punkte Vorsprung auf Rostock nach dem 4:1 im direkten Duell, so dass es jetzt zwischen den Piranhas, Erfurt und Essen um die Plätze neun bis elf geht.

Crocodiles Hamburg – Krefelder EV U23 7:2 (2:1, 3:0, 2:1)

Zwar zeigten sich die Krefelder gestärkt nach den letzten guten  Heimleistungen, aber gegen, wie entfesselt, spielende Hamburger waren sie am Ende auf verlorenem Posten. Für die Crocodiles trafen Jordan Draper (4.), Thomas Zuravlev (19.), Tobias Bruns (24.), Dominik Lascheit (29., 32.), Andre Gerartz (42., 59.). Für Krefeld waren Jeremiah Luedtke (7.) und Luc Mansfeld (56.) die Torschützen. Zu erwähnen wäre noch, dass sich im Mitteldrittel der Hamburger Yannis Walch und der Krefelder Patrick Demetz eine Auseinandersetzung lieferten, die beiden neben kleinen Strafen eine Disziplinarstrafe brachte und das die Krefelder in der 32. Minute ihren Keeper Sebastian Staudt gegen Nils Kapteinat austauschten.

Rostock Piranhas – Füchse Duisburg 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Das Geheimnis des Erfolges war scheinbar bei den Füchsen, dass endlich einmal die Defensive funktionierte, konzentriert gespielt wurde, und sich auch die Strafzeiten, wenn man mal von 18 Minuten alleine für Mathias Müller absieht, sich in Grenzen hielten. Dieser zoffte sich während der Begegnung mit Josh Rabbani im ersten Drittel und später noch mit Constantin Koopmann, ohne das es Konsequenzen gab. Im Gegenteil, gegen Rabbani holte Müller ein Überzahlspiel raus, das von Robin Slanina (17.) zur Führung genutzt wurde. Markus Schmidt (26.) erhöhte auf 2:0, dem Alexander Spister (42.) das 3:0 folgen ließ. Der erste Treffer der Rostocker durch Tomas Kurka (58.) kam eigentlich zu spät. Trotzdem nahmen die Piranhas ihren Keeper Jakub Urbisch aus dem Kasten und kassierten prompt noch ein viertes Gegentor, das Kyle Gibbons (60.) zugesprochen wurde.

Icefighters Leipzig – Saale Bulls Halle 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)

Eine recht eindeutige Sache war die Begegnung zwischen Leipzig und Halle. Im Verfolgerduell legten die Icefighters vor der tollen Kulisse von 2300 Zuschauern im Kohlrabizirkus wie die Feuerwehr los, konnten sich jedoch im ersten Drittel nur einmal richtig durchsetzen. Patrick Raaf-Effertz (14.) brachte die Gastgeber in Führung. Im zweiten Drittel reichte ein Doppelschlag mit Nachgang, um die Bulls endgültig in die Schranken zu verweisen. Zuerst trafen Michael Velecky (26.) und Gianluca Balla (27.), dann erhöhte Antti Paavilainen (30.) auf 4:0. Danach verwalteten die Leipziger das Ergebnis, auch wenn sie in der 40. Minute, elf Sekunden vor Drittelende noch das erste und zugleich letzte Gegentor des Abends kassierten sollten, in diesem Fall von Nicholas Miglio (40.).

Herner EV – EC Hannover Indians 3:5 (0:1, 0:2, 2:2)

Eine nicht einkalkulierte Überraschung erlebte der Tabellenführer der Oberliga Nord, der Herner EV, gegen die Hannover Indians. Die Gäste, die im Augenblick gut in  Form sind, gingen nicht unverdient mit 3:0 nach Toren von Aaron Beally (14.), Arnoldas Bosas (25.) und Thore Weyrauch (40.) mit 3:0 in Führung. Im dritten Drittel zog die Spannung an, als Herne die Aufholjagd anblies. Michel Ackers (43.) traf zum 1:3 aber im Gegenzug war erneut Bosas für die Gäste erfolgreich. Als Marcus Marsall in der 49. Minute auf 2:4 verkürzte, da wurde es noch einmal spannend. Zum Glück für die Indians behielt ihr Kapitän Branislav Pohanka (51.) die Nerven, traf zum 5:2. Als Denis Fominych (55.) das 3:5 erzielte, da wackelte die hannoversche Defensive bedenklich, aber mit einem fantastisch haltenden Kristian Hufsky im Tor zeigten sie gerade in diesen schwierigen Minuten ein hervorragende Defensivleistung, so dass der Sieg am Ende in Ordnung ging.

Hannover Scorpions – Moskitos Essen 7:2 (0:2, 3:0, 4:0)

Nach dem ersten Drittel schien es, als ob Essen mit seinem Einlull-Eishockey erfolgreich sein würde, zumal sich der Kanadier Aaron McLeod mit zwei Toren als recht treffsicher erwies. Ein kurzer Zwischenspurt der Scorpions im zweiten Drittel mit Toren vom Mann des Tages Mario V. Trabucco (21., 23.) und Sachar Blank (24.) änderte sich die Sachlage und als die Scorpions im dritten Drittel diesmal mit vier Toren in kurzer Zeit aufwarteten, diesmal trafen Mario V. Trabucco (44.), Julien Pelletier (48.,52) und Andre Reiß (48.), war das Spiel schnell und klar zugunsten der Scorpions entschieden.

Tilburg Trappers – Black Dragons Erfurt 6:0 (4:0, 1:0, 1:0)

Die Trappers machten es mit ihren Gästen gnädig, wollten vermutlich vorzeitig feiern gehen. Nach knapp zwölf Minuten war das Spiel entschieden und danach schaltete der Tabellenführer zwei Gänge runter, ohne jedoch in Gefahr zu geraten. Bereits der erste Angriff landete im Tor von Erfurts Keeper  Benedict Roßberg. Es waren gerade einmal zwanzig Sekunden gespielt. Vier Minuten später flog der zweite Schuss der Trappers, abgegeben von Delaney Hessels (5.) auf den von Roßberg geschützten Kasten und dieser war ebenfalls drin. Zwei Schüsse, zwei Tore und eine Fangquote von null Prozent. Damit war für Roßberg der Tag gelaufen und Martin Otte-Günzler kam ins Tor und am Ende immerhin auf 87,1 Prozent Quote. Für die zunächst stark auftretenden Gastgeber trafen noch Max Hermens (7.,40.), Bartek Bison (13.) und Mitch Bruijsten (55.).

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