Tilburg Trappers thronen an der Spitze - Crocodiles Hamburg feiern ersten Sieg des JahresOberliga Nord kompakt

Jubel bei den Crocodiles Hamburg über den Sieg gegen die Harzer Falken. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Jubel bei den Crocodiles Hamburg über den Sieg gegen die Harzer Falken. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Nicht zu unterschätzen ist der Tabellenvierte Halle, der den direkten Konkurrenten vom Pferdeturm in seiner Halle mit 3:0 bezwang und nun für fünf Punkte Vorsprung gesorgt hat. Nach dieser Heimniederlage haben die Indians nun nur noch das bessere Torverhältnis gegen die spielfreien Essener aufzuweisen.

In der Qualifikation an der Spitze das gleiche Bild wie in der Meisterrunde. Herne zeigte beim 8:3 gegen die Berliner Preußen keine Spitzenleistung aber die braucht man wohl auch nicht in dieser Runde. Die Erfurter konnten den Angriff der Hamburger durch ein 7:3 gegen Rostock abwehren, was diesen nun einen Rückstand von drei Punkten auf die Hamburger einbrachte. Mitten zwischen den Welten (Fünf Punkte Rückstand auf Rostock und sieben Punkte Vorsprung auf Timmendorf) stehen die Berliner Preussen und am Ende konnte sich das spielfreie Timmendorf freuen, dass die Harzer nicht auch in Hamburg für eine Überraschung sorgen konnten.

EXA Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions  6:7 (1:3, 3:2, 2:2)

Ein torreiches ausgeglichenes Spiel lieferten sich die Leipziger Icefighters sowie die Hannover Scorpions. Am Ende des Spieles kann dabei konstatiert werden, dass der bessere Start der Scorpions das Spiel entschied. Bereits der erste Angriff der Gäste brachte durch Torjäger Schmid das 1:0 und nur fünf Minute später erhöhte Blank auf 2:0. Den Anschluss von Schneider zum 1:2 (12.) konterte Bombis im direkten Gegenzug zum 3:1. Ähnlich das Geschehen zwischen der 22. und 24. Spielminute. Erst schaffte Farrell den Anschluss, dann schoss Niddery das 4:2 für die Scorpions und im Gegenzug erzielte Velecky das 3:4, dem Berger 60 Sekunden später den Ausgleich für die Icefighters folgen ließ. Ausgerechnet als Spelleken (Scorpions) auf der Strafbank saß, erzielte Pape per Shorthander das 5:4 für die Hannoveraner. Patocka konnte schnell nach Beginn des dritten Drittels zum 5:5 ausgleichen aber die kampf- und konditionsstarken Gäste erzielten danach erneut zwei Tore zum 7:5. Die Tore erzielten Koziol (45.) und Bombis (48.). Nach dem erneuten Anschluss von Weber (52.) wurde es noch einmal spannend aber die routinierten Gäste konnten den Vorsprung über die Ziellinie retten.

Hannover Indians – Saale Bulls Halle 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

Genau 2222 Zuschauer sahen die Partie am Pferdeturm und damit endete schon der lustige Teil für die Gastgeber. Diese fanden kein Mittel gegen die defensivstarken und cleveren Gäste und so reichten den Bulls drei Tore, erzielt ovn May (23.), Schaludek (31.) und Striepeke (58.) zum verdienten 3:0 Sieg.

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 2:5 (0:3, 2:2, 0:0)

Die 1568 Zuschauer in Duisburg waren, sofern sie nicht Niederländer waren, von ihrer Mannschaft enttäuscht. Der Meister aus Tilburg zeigte sich über das Spiel geschehen als stärker und das erste Drittel war schon vorentscheidend. Übel für die Füchse war zudem ein Doppelschlag der Gäste in der vierten und fünften Spielminute. Erst traf Bruijsten, dann Bowles und schließlich erhöhte Stempher in der 14. Minute gar auf 3:0 für die Tilburger. Im zweiten Drittel, zumindest am Anfang, ein ähnliches Bild. Nach einem Doppelschlag in der 24. und 25. Minute hieß es gar nach Toren von Montgomery (24.) und Hermens (25.) 5:0 für den Meister. Zwar zeigten die Duisburger trotz des Rückstandes eine kämpferische Leistung, die auch in zwei Toren von Berzins (26.) und Joly (39.) ihren Niederschlag fand, aber an dem verdienten Sieg der Trappers konnte die Gastgeber nicht mehr rütteln.

Qualifikationsrunde

Herner EV – ECC Preussen Berlin 8:3 (3:0, 2:3, 3:0)

So klar, wie es das Ergebnis aussagt, war die Partie nicht. Die Berliner überzeugten mit einer starken kämpferischen Einstellung und hätten ein knapperes Ergebnis verdient gehabt. Nach einigen kurzen Anlaufproblemen erzielten die Herner im ersten Drittel innerhalb von vier Minuten eine komfortable 3:0 Führung. Snetsinger (13., 16.) und Nieberle (15.) hießen die Torschützen. Im zweiten Drittel kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, auch wenn McLeod (26.) erst zum 4:0 traf. Praktisch im Gegenzug, elf Sekunden später, machte Neuparth das 1:4, dem Volynec in der 30. Minute sogar das 2:4 folgen ließ. Die Herner hatten jetzt in der Defensive etwas mehr zu tun und erst in der 39. Minute konnte Albrecht mit dem 5:2 die 862 Anhänger wieder beruhigen. Das war auch notwendig, denn Braun erzielte wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause gar noch das 3:5. Danach waren die Kräfte der Preußen aufgebraucht und die Herner erhöhten in regelmäßigen Abständen durch Ackers (46.), Kuhnekath (50.) und Albrecht (55.) auf 8:3.

Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhas 7:3 (4:1, 2:1, 1:1)

Die nur 316 Zuschauer waren am Ende froh über den relative hohen Sieg ihrer Black Dragons, den die Rostocker zeigten ein mutiges, offensives Spiel, nur leider, im Gegensatz und Erfurtern, ineffizientes Spiel. Gosdeck (5.), Vazan (10.), Creutzburg (17.) und Maaßen (19.) trafen für die schwarzen Drachen im ersten Drittel, für die Piranhas dagegen nur Ratajcyk (11.) zum zwischenzeitlichen 1:2. Das zweite Drittel begann mit dem schnellen 5:1 durch Vazan (22.). Koopman (30.) konnte zwar die Gäste um ein Tor zum 2:5 heranbringen aber bereits zwei Minuten später erhöhte Gosdeck (33.) auf 6:2. Im letzten Drittel verwalteten dann die Erfurter das Spiel und da die Rostocker sich auch nicht besonders geschickt anstellten, fielen nur noch zwei Tore, auf jeder Seite eines. Einmal traf für die Thüringer Kämmerer (44.) zum 7:2 und Bezouska für die Ostseestädter in der 52. Minute zum 3:7.

Crocodiles Hamburg – Harzer Falken 7:4 (1:2, 4:1, 2:1)

1353 Zuschauer wollten das Spiel sehen und sie sahen eine engagierte Leistung ihrer Crocodiles, die auch ein 1:2 nach 13 Spielminuten  (Tore Crocodiles: Calovi 7.; Falken: Krüger 8., Schmid 13.) nicht aus der Spur warf. Das zweite Drittel begann mit einer Offensive der Hamburger, dem die Harzer ncihts entgegen setzen konnten. Zimmer (22.), Gerartz (25.) und Zuralev (26.) drehten das Ergebnis auf ein 4:2, aber noch hatten sich die Gäste nicht aufgegeben. Krüger verkürzte in der 30. Minute auf 3:4 und die Zuschauer mussten fünf bange Minuten überstehen, bis Martens (36.) die Vorentscheidung zum 5:3 erzielte. Stambolidis (42.) startete die letzten zwanzig Minuten mit seinem 6:3, dem Prüßner in der 53. Minute sogar noch das 7:3 folgen ließ. Lediglich noch interessant für die Statistiker war das Tor zum Endstand 4:7 von Herklotz. 


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