Tilburg Trappers knacken die 100-Punkte-MarkeOberliga Nord kompakt

Die Tilburg Trappers haben nun 100 Punkte auf dem Konto. (Foto: Roland Christ)Die Tilburg Trappers haben nun 100 Punkte auf dem Konto. (Foto: Roland Christ)
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Passieren kann das, denn die Scorpions treffen dann zu Hause auf Essen, während Halle nach Duisburg muss. Halle überholen – das hätten die Scorpions schon am Freitag schaffen können, kamen aber beim 1:7 beim Lokalrivalen Indians schwer unter die Räder. Diese wiederum haben den Rückstand auf den Nachbarn auf zwei Punkte reduzieren können, liegen auf Platz vier und können am Sonntag mit einem Erfolg in Leipzig sogar auf drei rutschen. Die im Augenblick formstarken Moskitos wurden nach ihrem 5:3 gegen Leipzig mit dem Sprung auf Platz fünf belohnt, während die Westrivale Duisburg, der spielfrei hatte, sich jetzt sogar auf Platz sechs wiederfindet. Noch ärger kam es für Leipzig, das auf sieben hinabglitt. Allerdings haben die drei letztgenannten Vereine alle 67 Punkte, so dass sich das Klassement schon am Sonntag wieder komplett verschieben kann.

Meisterrunde

Hannover Indians – Hannover Scorpions  7:1 (2:0, 3:0, 2:1)

Vor ausverkauftem Haus gab es für die favorisierten Gäste eine Powerdemonstration der Hannover Indians. Diese gingen im ausgeglichenen ersten Drittel durch Tore von Arnold (10.) und Pfennings (18.) bereits mit 2:0 in Führung und erhöhten kontinuierlich im zweiten Drittel sogar auf 5.0. Diese Tore in diesem besten Saisondrittel erzielten Valasek (25.,30.) und Bacek (33.). Im letzten Drittel wollten die Scorpions ihre letzte Chance wahren, gingen aber im Spielrausch der Indians vollkommen unter. Nachdem Bacek (46.) und Schwab (55.) gar auf 7:0 erhöht hatten, gelang Goalgetter Patrik Schmid in der 56. Minute der durchaus  gerechtfertigte Ehrentreffer.

Moskitos Essen – Icefighters Leipzig  5:3 (0:1, 0:1, 5:1)

Ein unglaubliches Spiel erlebten die 1123 Zuschauer am Essener Westbahnhof. Die defensiv auftretenden Leipziger nahmen den Essenern in den ersten beiden Dritteln den Wind aus den Segeln und führten nach Toren von Velecky (10.) und Paavilainen (34.) nicht unverdient mit 2:0. Im letzten Drittel holte Essen jedoch alles nach und drehte innerhalb von sieben Minuten die Partie. Lautenschlager (45., 47.) und Fominych (52.) waren für die ersten drei Tore verantwortlich. Als Paavilainen im direkten Anschluss den Ausgleich erzielte, schien eine Verlängerung möglich, aber die Essener hatten nun auch das Glück gepachtet. Bires (56.) brachte die Moskitos wieder in Führung und Lautenschlager erzielte mit seinem dritten Tagestor in der 59. Minute die Entscheidung.

Saale Bulls Halle – Tilburg Trappers 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)

Zwei Drittel schien es, als ob der Tabellenzweite dem enteilten Spitzenreiter in Schwierigkeiten bringen könnte. Dann zogen die Niederländer das Tempo an und die Saale Bulls kamen nicht mehr hinterher. Vor 1057 Zuschauern schossen Schaludek (19.) und Schön (30.) Halle mit 2:0 in Führung. Bereits in der 33. Minute gelang Montgomery der Anschluss und im letzten Drittel trafen noch Mitch Bruijsten (52.,60.), van Oorschot (59.) und Stempher (60.) zum 5:2 des Titelverteidigers.

Qualifikationsrunde

Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10:5 (3:1, 3:0, 4:4)

Einen Tag der offenen Tür erlebten die anwesenden 706 Fans in der Herner Gysenberghalle. Nachdem Schnabel die Timmendorfer bereits in der siebten Minute überraschend mit 1:0 in Führung gebracht hatte, übernahmen die Grün-Weiß-Roten für 40 Minuten das Kommando. McLeod (8.), Spitzner (17.), Kuhnekath (18.), Eickmann (30.), Snetsinger (31.) und Marsall (40.) machten aus dem Rückstand ein deutliches 6:1. Im letzten Drittel überließen die Herner kurzfristig den Gästen das Spiel und die verkürzten durch Montminy (43.) und Dreschmann (48.) auf 3:6. Diese zwei Gegentore wirkten auf die Herner, die sich danach wieder aktiv am Geschehen beteiligten und nacheinander vier Tore zum Zwischenstand 10:3 erzielten. Marsall (50.), Ackers (53.), Spitzner (56.) und Vaskovsky (56.) hießen die Torschützen. Die nicht aufsteckenden Timmendorfer zeigten jedoch Moral und konnten durch zwei Tore von Schnabel (57.) und Gärtner (57.) das Ergebnis mit 5:10 aus ihrer Sicht noch erträglich gestalten.

Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhas 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.P.

Eine kleine Überraschung gab es in der Eishalle Erfurt zu sehen. Die in letzter Zeit in guter Form befindlichen Black Dragons mussten sich nach Penaltyschießen mit 1:2 geschlagen geben. Die am diesmal sehr starke Defensive der Piranhas musste nur ein Gegentor hinnehmen und das auch noch bei doppeltem Unterzahlspiel. Maaßen (9.) brachte auf diese Art und Weise Erfurt in Front. Das 1:0 hatte bis zur 45. Minute Bestand, dann gelang Kurka von den Piranhas der Ausgleich. Nachdem sich bis zum Spielende und auch in der Verlängerung nichts mehr auf dem Eis tat, musste das Penaltyschießen mit der Entscheidung herhalten und da hatte letzten Ende Rostock durch Michal Bezouska das bessere Ende für sich.

Harzer Falken – Crocodiles Hamburg 3:5 (1:2, 0:0, 2:3)

Die knapp 600 Zuschauer im Wurmbergstadion waren enttäuscht. Ihre Falken hatten gegen den Favoriten wirklich gut mitgehalten und wieder verloren. Gerartz (4.) brachte die Crocodiles früh in Führung. Schmid (9.) gelang relativ schnell der Ausgleich aber danach dominierten die effektiven Hamburger mit vier Toren in Folge die Partie. Zu dem Zwischenstand 5:1 aus Gästesicht trafen Gerartz (13., 41., 46.) und McGowan (44.). Die nimmermüden Harzer zeigten jedoch, aus wenn es nicht reichte, Moral und schossen noch zwei Tore durch Deich (48.) und Herklotz (50.) zum 3:5-Endstand.

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