Tilburg Trappers gewinnen das SpitzenspielHerne unterliegt mit 3:4

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In einer temporeichen und umkämpften Partie mussten die Gysenberger von Beginn an immer gegen einen Rückstand ankämpfen und steckten auch nach dem 2:4 in der 47. Minute nicht auf. Allerdings fiel der 3:4-Anschlusstreffer erst zehn Minuten später, zu spät um noch zum Ausgleich zu kommen. Die Gäste aus Nordbrabant erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner.

Die Trappers hatten den besseren Start und so musste HEV-Keeper Christian Wendler bereits nach 46 Sekunden das erste Mal eingreifen. Acht Sekunden später war er dann allerdings machtlos und musste das 0:1 durch Justin Larson hinnehmen. Gut drei Minuten später schlugen die Gysenberger zurück als Christian Nieberle bei angezeigter Strafe trotz des Fouls an ihm im Fallen den Puck zum umjubelten Ausgleich über die Linie bringen konnte. Das Spiel hatte zu dem Zeitpunkt schon eine hohe Qualität und dies sollte bis zum Ende so bleiben. Beide Teams hatten ihre Chancen. So vereitelte Christian Wendler mit einer tollen Rettungstat in der elften Minute den erneuten Rückstand, im Gegenzug scheiterte Sam Verelst. Und weiter ging es mit den Möglichkeiten, Artem Klein scheiterte in der 14. Minute, dann übersieht der Schiedsrichter ein klares Foul und kurz darauf kann Reno de Hondt eine Unkonzentriertheit in der Herner Defensive zum 1:2 nutzen. 30 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts wird ein böser Stockschlag auf das Handgelenk von Michel Ackers erst nach Beratung mit den Linesmen mit einer Zwei-Minuten-Strafe geahndet.

Im ausgeglichenen Mittelabschnitt schafft der HEV in der 24. Minute in Überzahl den erneuten Ausgleich zum 2:2. Vor dem Tor stehend kann Sam Verelst ein Kurzpassspiel von Dominik Luft erfolgreich abschließen. In der 32. Minute folgte dann der nächste Aufreger. „Thomas Dreischer wird im eigenen Drittel in der Vorwärtsbewegung von hinten gefoult, statt einer Strafe gegen Tilburg bekommt er selber eine Strafe wegen Stockschlag, die er im Fallen begangen haben soll“, schilderte der HEV die Szene. Die Tilburger profitieren von der Überzahl und kommen in der 34. Minute zur erneuten Führung. Damit geht der HEV wieder mit einem Rückstand in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt beginnt mit zwei Herner Chancen, aber dann schlagen die Gäste erneut zu. Das 2:4 nach 47 Minuten durch Diederick Hagemeijer sah schon nach einer Vorentscheidung aus, zumal die Tilburger weitere gute Chancen hatten, aber der HEV kämpft sich noch einmal zurück. Gleich zwei Breaks in Unterzahl verdeutlichten den Willen des Petrozza-Teams, noch nicht aufzustecken. Und der Einsatz wurde in der 57. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Wieder war es ein Powerplay, das Aaron McLeod nach Zuspiel von Brad Snetsinger zum 3:4 nutzen konnte. Mehr war aber aus Herner Sicht nicht drin. Zwar nahm Frank Petrozza 41 Sekunden vor Spielende noch eine Auszeit, aber die Gäste erwiesen sich als zu clever um dem HEV noch eine Ausgleichschance zu bieten.

Am Sonntag ist der Herner EV spielfrei. Am nächsten Wochenende müssen die Gysenberger zuerst am Freitag nach Essen zu den Moskitos reisen, bevor dann zwei Tage später das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle stattfindet.

Tore: 0:1 (1:05) Larson (van Gorp, Bruijsten), 1:1 (4:11) Nieberle (Klein, McLeod), 1:2 (17:53) de Hondt (de Bonth), 2:2 (23:28) Verelst (Luft, Ackers/5-4), 2:3 (33:56) Hagemeijer (Bruijsten, van Oorschot), 2:4 (46:18) de Hondt (Willemse, de Ruijter/5-4), 3:4 (56:53) McLeod (Snetsinger, Ackers/5-4). Strafen: Herne 10, Tilburg 8. Zuschauer: 1457.

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