Tilburg Trappers fehlt noch ein Punkt zur Nord-MeisterschaftOberliga Nord kompakt

Nach dem 7:5-Sieg in Duisburg stehen die Tilburg Trappers so gut wie sicher als Nord-Meister der Oberliga fest. (Foto: Roland Christ)Nach dem 7:5-Sieg in Duisburg stehen die Tilburg Trappers so gut wie sicher als Nord-Meister der Oberliga fest. (Foto: Roland Christ)
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Die Hannover Scorpions haben im direkten Duell gegen Halle gewonnen und sich wieder Platz zwei gesichert. Die Füchse hatten die Chance, mit einem Erfolg gegen Tilburg das dritte Team mit 70 Punkten zu werden, scheiterten aber an der Aufgabe und die Icefighters Leipzig verbrachten den Abend auf der Couch und blieben trotz der Ruhelosigkeit auf dem fünften Rang. Die Indians wurden in Essen fürchterlich verhauen und haben nun Zeit, innerhalb von 48 Stunden ihre Wunden zu lecken. Am Dienstag kommt Halle und dann müssen am Pferdeturm drei Punkte eingesackt werden, will man in der Meisterrunde noch ein Wörtchen mitreden. Die Essener Moskitos, deutlicher Sieger gegen die Indians, haben auf diese bis auf einen Punkt aufgeholt und  müssen nun in der Erfolgsspur bleiben, damit der aktuelle Sieg nicht umsonst war.

Meisterrunde

Hannover Scorpions – Saale Bulls Halle 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)

Die Scorpions bleiben auf der Erfolgsspur, auch wenn es am Freitag zuvor ein 3:6 in Tilburg gegeben hatte. Schade nur, dass 805 Zuschauer in Mellendorf das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten sehen wollten. Das erste Drittel war dabei recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Scorpions. In der 13. Minute brachte Sebastian Lehmann seine Mannschaft in Führung, aber praktisch im Gegenzug fiel durch Jan-Niklas Pietsch der Ausgleich. In der folgenden halben Spielstunde neutralisierten sich beide Teams, dann traf Patrick Schmid zum 2:1. Die Bulls drückten die Scorpions in ihre Hälfte, aber die heimische Defensive plus Keeper Lukas Müller stoppten sämtliche Gästeangriffe. Einer der wenigen Konter der Scorpions brachte in der 58. Minute das 3:1, als Sean Fischer sich durchsetzen und Kevin Beech im Hallenser Tor überwinden konnte.

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 5:7 (0:2, 3:2, 2:3)

Ein Torfestival bekam die 1.254 Zuschauer in der Duisburger Kenston-Arena zu sehen. Der überlegene Tabellenführer Tilburg ging dabei mit 3:0 in Führung durch Tore von Nardo Nagtzaam (9., 23.) und Ryan Collier (15.). Im zweiten Drittel schlugen die Duisburger zurück und glichen innerhalb von nur fünf Minuten aus. Sam Verelst (26.), Yannis Walch (30.) und Markus Habermann (31.) waren bei diesem Zwischenspurt erfolgreich. Nach kurzem ausgeglichenen Spiel ging Tilburg wieder in Führung. Erst traf Brock Montgomery (39.) und Kevin Bruijsten (41.), dann setzten die Füchse zum zweiten Zwischenspurt an und glichen wieder innerhalb kürzester Zeit, diesmal in 67 Sekunden, aus. André Huebscher (46.) und Sam Verelst (48.) waren die Torschützen. Nach dem Ausgleich brauchten die Tilburger ganze acht Sekunden, um wieder in Führung zu liegen. Parker Bowles (48.) traf zum 6:5. Jetzt waren die Duisburger alles nach vorne, nahmen auch den Keeper raus und eine Sekunde vor Schluss setzte Kevin Bruijsten (60.) mit dem 7:5 dem Sieg den Deckel auf.

Moskitos Essen – EC Hannover Indians 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)

Ohne jede Chance waren die Gäste aus Hannover am Essener Westbahnhof. Kyle DeCoste (12.,  16., 57.), Tom Fiedler (22., 58.) und Dominik Lascheit (31.) sowie Julien Peletier (43.) trafen für die hochüberlegenen Moskitos. Die Indians, die nur stellenweise mithalten konnten und sowieso schon ohne die Stammspieler Morczinietz, Goller und Schwab antraten, mussten am Ende auch noch auf Uusivirta und Fröhlich verzichten, die sich während des Spieles verletzten.

Qualifikationsrunde

Black Dragons Erfurt – Crocodiles Hamburg 5:4 (1:1, 1:2, 3:1)

Eine unnötige Niederlage mussten die Hamburger Crocodiles in Erfurt einstecken. Dabei hatte es mit dem 1:0 durch Moritz Israel bereits nach acht Minuten gut ausgesehen. Die schwer ins Spiel gekommenen Erfurter konnten erst in der 19. Minute durch Enrico Manske ausgleichen. Auch im zweiten Drittel gaben zunächst die Hamburger den Ton an. Brad McGowan traf in der 30. Minute zum 2:1 für die Gäste, aber Felix Schümann konnte vier Mintuen später erneut ausgleichen.  Als dann Daniel Reichert in der 34. sowie Tim Marek in der 43. Minute die Hamburger gar mit 4:2 in Führung brachten, schien eine Vorentscheidung zugunsten der Crocodiles gefallen. Die kampfkräftigen Erfurter schlugen jedoch zurück. Felix Schümann in der 46., Carsten Gosdeck in der 48. Minute und Topscorer Michal Vazan in der 57. Minute drehten das Ergebnis komplett und am Ende hatten die Black Dragons drei wichtige Punkte gewonnen.

EHC Timmendorfer Strand 06 – ECC Preussen Berlin 5:6 (3:3, 0:1, 2:1, 0:1) n.P.

Nur noch 295 Zuschauer wollten die spannende Partie zwischen Timmendorf und den Berliner Preussen sehen und diese wurden, was zumindest den Spielverlauf angeht, nicht enttäuscht. Bereits nach vier Minuten gelang Cedric Montminy das 1:0 für die Gastgeber. Dies war die einzige Führung der Timmendorfer, ansonsten mussten sie immer einem Rückstand der Berliner hinterherlaufen. Marvin Tepper und Felix Braun drehten in der neunten Minute das Ergebnis innerhalb von nur 45 Sekunden auf 2:1 für die Gäste. Daniel Volynec (12.) erhöhte auf 3:1. Kevin Kunz (15.) und noch einmal Cedric Montminy (20.) konnten jedoch noch vor der ersten Pause wieder ausgleichen. Justin Ludwig (35.) war der einzige Spieler, dem im zweiten Drittel ein Tor gelang. Allerdings für die Preussen. Daniel Lupzig gelang der 44. Minute der erneute Ausgleich und noch in der gleichen Minute brachte Justin Ludwig seine Farben wieder mit 5:4 in Führung. In der 55. Minute traf auch Daniel Lupzig zum zweiten Male für seine Mannschaft und mit dem 5:5 ging es in die Verlängerung und auch in das abschließende Penaltyschießen. Hier hatte am Ende Berlins Marvin Tepper mit seinem Tor die Nase vorn.

Rostock Piranhas – Herner EV 1:6 (0:2, 1:2, 0:2)

Ganz chancenlos waren die Rostocker, auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt, nicht aber sie waren bei weitem ineffizienter als die Gäste. Am Ende hatten die Piranhas ein Schussverhältnis von 37:30 auf dem Statistikbogen stehen aber nur ein mickriges Tor erzielt, während der Tabellenführer aus weniger Chancen klar mehr machte. Lediglich Alexander Spister konnte für die Piranhas mit seinem Tor zum 1:2 (21.) Gästekeeper Christian Wendler überwinden. Auf der anderen Seite machten in regelmäßigen Abständen Aaron McLeod (32.,45.), Brad Snetsinger (8.), Dominik Luft (10.), Lois Spitzner (29.) und Thomas Richter (51.) ernst.

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