Tilburg Trappers erreichen die 100-Punkte-MarkePreussen Berlin überrascht mit einem 7:4 in Herne die gesamte Liga

100 Punkte! Die Tilburg Trappers sind dreistellig. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)100 Punkte! Die Tilburg Trappers sind dreistellig. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Diese Niederlage tat weh, denn die beiden Konkurrenten aus Essen und Halle blieben siegreich, setzten sich somit ab. An der Spitze nichts Neues. Zwar hatten alle drei ein paar Probleme während des Spieles zu lösen, aber am Ende standen die gewünschten Punkte auf dem Habenkonto und nur das gilt. Auch schon sehr kurios die Situation auf den Plätzen sieben und tiefer. Die Hamburger waren sogar spielfrei und blieben auf ihrer Position, weil wiederum mit Leipzig, Rostock und Duisburg erneut alle drei Konkurrenten keinen einzigen Punkt ergattern konnten. Während Erfurt es sich auf Platz elf gemütlich gemacht hat, kommt es am Ende noch zu einem echten Kampf um den vorletzten Platz. Die Berliner haben jetzt sogar noch einen kleinen Vorteil, denn obwohl sie zwei Punkte Rückstand auf die Harzer Falken aufweisen, haben sie auch zwei Spiele bisher weniger absolviert. Hier bleibt es also spannend.

Black Dragons Erfurt – Saale Bulls Halle 2:7 (0:1, 1:3, 1:3)

In einem fairen Spiel waren die schwarzen Drachen gegen die Bulls vor der guten Zuschauerkulisse von 700 zahlenden Fans chancenlos. Die äußerst diszipliniert antretenden Gäste trafen durch Dominik Patocka (9., 38.), Nathan Burns (23.), Tim May (40.), Maximilian Spöttel (45.), Andreas Zille (52.) und Tyler Mosienko (53.). Die tapferen Erfurter hatten ihre Torschützen in Enrico Manske (38.) und Robin Sochan (51.).

Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions 2:5 (1:3, 1:0, 0:2)

Ein Sieg der im ersten Drittel stark spielenden Scorpions, die sich in den beiden letzten Dritteln aufs Kontern verließen und damit auch Erfolg hatten. Bereits in der achten Minute Daniel Volynec die Leipziger in Führung, aber die drei Topspieler der Gäste, Matt Wilkins (11.), Chad Niddery (14.) und Patrick Schmid (19.) drehten das Ergebnis von 0:1 auf 3:1. Im zweiten Drittel wurde es noch einmal spannend, nachdem „Opa“ Esbjörn Hofverberg in der 28. Minute auf 2:3 verkürzte. Erst das 4:2 für die Scorpions in der 47. Minute durch Matt Wilkins brachte dann eine Vorentscheidung und als Björn Bombis in der 57. Minute auf 5:2 erhöhte, war das Spiel entschieden.

Harzer Falken – Moskitos Essen 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)

Die Moskitos waren gewarnt nach dem überraschenden 6:3 der Harzer am Freitag in Braunlage und auch in diesem Spiel zeigten sich die personell zuletzt geschwächten Falken kämpferisch und konditionell auf der Höhe. Vor 645 Fans gingen sie sogar nach zwölf Minuten durch Tim Krüger in Führung und den Moskitos, die als Favorit in die Begegnung gegangen waren, konnten lediglich durch Thomas Zuravlev in der 17. Minute Ausgleich. Im zweiten Drittel brachte Essens Neuzugang Moritz Israel die Gäste bereits in der 23. Minute in Führung aber die Braunlager gaben sich noch nicht geschlagen, konnten in der 39. Minute durch Gregor Kubail sogar den Ausgleich erzielen. Dumm nur für die Gastgeber, dass es im direkten Gegenzug gleich wieder hinter Keeper Fabian Hönkhaus schepperte, als Nicholas Miglio genau zielte. Das schnelle 4:2 nach bereits 80 Sekunden im Abschlussdrittel durch Aaron McLeod brachte die Braunlager in Zugzwang und diesen Druck konnten sich nicht standhalten. Wie stark die Falken spielten, zeigt die Tatsache, dass Co-Trainer Jan Bönning sogar seinen Keeper vom Eis nahm aber diese Option half nicht. Im Gegenteil, Thomas Richter erhöhte noch in der 59. Minute auf 5:2 für Essen.

Herner EV – Preussen Berlin 4:7 (2:5, 2:2, 0:0)

Alles hatten die 836 Zuschauer in der Herner Hannibal-Arena erwartet, aber keine so deutliche Heimniederlage ihrer Lieblinge gegen den Tabellenletzten. Vor allem Hernes Keeper Michael  Weidekamp wird sich nicht gerne an die Niederlage erinnern, denn sein Einsatz war bereits nach 17 Spielminuten und dem vierten Gegentor beendet. Allerdings musste auch sein Vertreter Björn Linda im Laufe des Abends dreimal hinter sich greifen. Zunächst war der Start noch normal. Patrick Kuhnekath brachte den HEV in der vierten Minute in Führung und die Antwort der Berliner war kein Zusammenbruch, sondern ein cooler Rückschlag in Form von zwei Toren von Kyle Piwowarczyk (6) und Jakub Rumpel (9.). Als Moritz Schug (10.) den Ausgleich zum 2:2 markierte, schien Herne auf der Spur zu sein, aber dann folgten die schlimmsten fünf Minuten für den HEV in der ganzen Saison. Nacheinander brachten die Berliner Eddy Rinke-Leitans (16.), Kyle Piwowarczyk (17.) und Jakub Rumpel (19.) die Gäste mit 5:2 in Führung und diesen Vorsprung hielten sie bis zum Ende, obwohl dem HEV durch Marcus Marsall (26.) und Brad Snetsinger (39.) noch zwei Tore gelangen. Aber auch die Berliner schossen noch zwei Buden durch ihren „Mann des Tages“ Jakub Rumpel (27., 31.), so dass am Ende ein abenteuerliches 7:4 für die Gäste zustande kam.

EC Hannover Indians – Füchse Duisburg 5:3 (1:2, 0:1, 4:0)

Ein verrücktes Spiel bekamen die 2321 Zuschauer am Pferdeturm zu sehen. Die nach der Entlassung von Trainer Reemt Pyka mit dem Nachwuchstrainer Fabian Schwarze angetretenen Füchse zeigten zwei Drittel eine couragierte Leistung und führten nach vierzig Minuten, mit etwas Glück, mit 3:1. Ihr bester Mann war wie üblich Pavel Pisarik, dem auch diesmal drei Punkte gelangen. Die Tore erzielten Artur Tegkaev (4.), Diego Hofland (17.) und Lasse Uusivirta (32.), während bis dahin nur Brent Norris (13.) für Hannover erfolgreich war. Im letzten Drittel brachen dann die Dämme bei den Füchsen, nachdem innerhalb von nur vier Minuten Brent Norris (41.), Andreas Morczinietz (44.) und Branislav Pohanka (45.) den Rückstand in einen knappen Vorsprung geändert hatten. Danach fanden die Füchse wieder zu ihrem Spiel, mussten jedoch in der Schlussminute einen Empty-Netter durch Pohanka noch zum Endstand hinnehmen.

Rostock Piranhas – Tilburg Trappers 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

Die immerhin 800 Zuschauer konnten miterleben, wie ihre Mannschaft zwar stellenweise mithalten konnte, aber im Endeffekt an einer schnellen und cleveren niederländischen Mannschaft scheiterte. Die Tore der kampfstarken Piranhas markierte, Constantin Koopmann (20., 51.), während für die Trappers Danny Stempher (11.), Kilian van Gorp (16.), Brock Montgomery (26.), Ivy van den Heuvel (50.) und Mitch Bruijsten (54.) schossen.

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