Tilburg Trappers entscheiden Spitzenspiel für sichIndians gewinnen in Halle – Spielabbruch in Herford

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Für die Spitze wie auch für das Tabellenende hatte der Spielabbruch keinerlei Auswirkungen. Die Scorpions haben immer noch zehn Punkte Vorsprung, Herford hat immer noch sieben Punkte Rückstand auf Duisburg.

Auf Platz zwei gab es zwar keinen Wechsel, aber Tilburg konnte mit dem Erfolg in der Overtime in Essen einen Punkt Vorsprung auf die Moskitos herausholen. Zwölf Punkte dahinter stehen die Erfurter weiterhin auf Rang vier. Der mühevolle Erfolg, ebenfalls in der Overtime, gegen Herne ließ die Black Dragons die 60-Punkte-Marke passieren. Zwei Zähler dahinter die Hannover Indians, die ihren Fans in Halle zeigten, dass sie das Eishockey nicht verlernt haben. Am Freitag war Halle noch mit den Indians punktgleich, jetzt sind sie es mit Leipzig, das die Hürde Duisburg recht souverän nahm. Hamm hätte aufholen können, das Selbstbewusstsein nach dem Erfolg am Pferdeturm war da, aber die humorlosen Rostocker nahmen ihnen die Butter vom Brot und zeigten damit deutlich an, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben und Platz acht oder neun für sie noch machbar ist. Herne holte in Erfurt immerhin einen Punkt, ist von Hamm nur noch drei Zähler entfernt und muss jetzt Power geben, denn die siegreichen Rostocker haben nur sechs Punkte Rückstand. 

Moskitos Essen – Tilburg Trappers 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V. 

Das war ärgerlich für die Essener, Gegen die beiden Spitzenteams konnte man am Wochenende nur einen Punkt kassieren, und trotzdem sieht die Welt nicht schwarz für die Moskitos aus. Ein Punkt Rückstand und ein Spiel weniger als Tilburg. Und bei der Ausgeglichenheit der Liga ist das letzte Wort um Platz zwei noch längst nicht gesprochen. In der Begegnung hatten die Essener Vorteile, konnten diese aber nicht nutzen und führten nach 42 Minuten nur mit 2:1. Das rächte sich am Ende, denn zwei Minuten vor dem Ende gelang Joly in Überzahl der Ausgleich und der erfahrene Hofland schoss weitere zwei Minuten später das dritte Tor für die Gäste. Damit überholten die Trappers wieder die Essener und sie führten eine Serie fort. Seit dem Dezember 2018 gelangen den Trappers am Westbahnhof acht Siege in Folge. Wird also Zeit, dass sich dieser Zustand mal wieder ändert.

Tore: 0:1 (11:53) Noah Muller (Hermens), 1:1 (35:38) Elvijs Biezais (Zolmanis, Augstkalns 5-4), 2:1 (41:51) Alexander Komov (Reimer, Konze), 2:2 (58:10) D`Artagnan Joly (5-4), 2:3 (61:41) Diego Hofland (van Gorp)

Saale Bulls Halle – Hannover Indians 2:4 (0:0, 1:1, 1:3)

Die Indians reihen sich scheinbar in dieser Saison in die Reihe der Angstgegner der Bulls ein. Auch in der zweiten Partie beider Teams gewannen die Indians. Das Spiel sah leichte optische Vorteile der Bulls, aber Tore blieben zunächst Mangelware. In der 37. Minute explodierte förmlich das Geschehen, als zwei Tore innerhalb von 18 Sekunden fielen. Jetzt stand es 1:1 und es ging in das dritte Drittel. Eine starke Einzelleistung von Dennis Palka brachte den Indians die Führung, die acht Minuten später Merl ausglich. Als alle Welt schon mit einer Verlängerung rechnete, schlug das slowakisch-finnische Trio der Hannoveraner zu und Pohanka traf zum dritten Mal. Jetzt waren die Bulls gefordert, nahmen logischerweise ihren guten Keeper Timo Herden vom Eis und kassierten sechs Sekunden vor Ende durch Möller per Empty-Netter das alles entscheidende vierte Tor.

Tore: 1:0 (36:38) Georgiy Saakyan (Weyrauch, Kurz), 1:1 (36:55) Matias Varttinen (Möller), 1:2 (41:18) Dennis Palka, 2:2 (49:10) Thomas Merl (Perlini), 2:3 (58:54) Branislav Pohanka (Varttinen, Bacek), 2:4 (59:54) Tobias Möller (ENG)

Black Dragons Erfurt – Herner EV Miners 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.

Ein glücklicher, aber dem Spielverlauf folgend, verdienter Erfolg der Black Dragons, die damit den Angriff der Indians abwehren konnten und zunächst auf Platz vier verblieben. Herne zeigte defensiv eine gute Leistung, stand sicher und erst nach einer halben Stunde konnte die frühe Führung der Gäste ausgeglichen werden, die kurz darauf wieder in Führung gingen. In der 48. Minute glich die zweite Reihe für Erfurt aus und Pauker erzielte schließlich in der Verlängerung das entscheidende Tor. Bester Spieler des Tages war Santeri Haarala, der an zwei der drei Erfurter Tore beteiligt war.

Tore: 0:1 (12:29) Dennis Swinnen (Liesegang, Dalecky), 1:1 (29:54) Santeri Haarala (Kessler), 1:2 (34:12) Justin Young (Stange, Hayes), 2:2 (47.45) Niklas Jakob (Zimmermann, Herrschaft), 3:2 (63:55) Tom Pauker (Reed, Haarala)

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig 1:3 (0:0, 0:3, 1:0)

Ein mehr als verdienter Erfolg der Icefighters, die sich höchstens ärgern dürften, dass sie bei 47:17 Torschüssen nicht mehr Tore erzielt haben. Damit steht auch der Held des Tages fest, denn Duisburgs Keeper Hegmann brachte es trotz der drei Gegentore auf 93,6 Prozent Fangquote. Bei Leipzig überzeugte die Mannschaftsleistung, und es setzten Burns und Eichelkraut mit je zwei Punkten noch besondere Akzente.

Tore: 0:1 (21:37) Felix Stopinski (Schumacher, Volkmann), 0:2 (29:49) Ian Farrell (Eichelkraut, Burns 5-4), 0:3 (35:49) Florian Eichelkraut (Burns, Klaus), 1:3 (44:56) Leonardo Stroh (Taraschewski, Neumann)

Hammer Eisbären – Rostock Piranhas 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)

Wie sich die Zeiten ändern können. Vor drei Wochen gewannen die Eisbären an gleicher Stelle noch 3:0 gegen die Piranhas, nun setzte es gegen selbstbewusst auftretende Gäste eine etwas überraschende Niederlage. Entscheidend war vor 843 Zuschauern, dass die Eisbären alle drei Überzahlchancen ungenutzt liegen ließen, während die Rostocker bei gleicher Anzahl auf 66 Prozent Erfolgsquote kamen. Da half den Eisbären auch nicht die Überraschung mit einem Shorthander zur frühen Führung. In den beiden folgenden Dritteln erkämpften sich die Rostocker mit ihrem Kampfgeist die drei Punkte am Ende zu Recht. Positiv für die Eisbären. Korte schoss sein erstes Oberligator. Beste Antreiber bei Rostock waren Dansereau, Tramm, Steinmann und Paul-Mercier mit je zwei Punkten. 

Tore: 1:0 (06:10) Lennart Nieleck (Zuravlev, Gollenbeck 4-5), 1:1 (19:45) Christian Paul-Mercier (Rennert, Steinmann), 1:2 (31:31) Keegan Dansereau (Bejmo, Tramm 5-4), 2:2 (31:53) Connor Korte (Spacek, Israel), 2:3 (35:51) Keegan Dansereau (Tramm, Guran), 2:4 (50:55) Kilian Steinmann (Paul-Mercier 5-4)


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