Tilburg Trappers besiegen auch die Crocodiles in der VerlängerungOberliga Nord kompakt

Die Crocodiles Hamburg sicherten sich einen Punkt bei den Tilburg Trappers. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Crocodiles Hamburg sicherten sich einen Punkt bei den Tilburg Trappers. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Tilburg Trappers – Crocodiles Hamburg  4:3 (1:1, 0:0, 2:2, 1:0) n.V.

Zum zweiten Male mussten die Trappers an diesem Wochenende in die Verlängerung und zum zweiten Mal setzte sich die höhere Qualität der Niederländer durch. Im Spiel waren die Gastgeber zwar leicht überlegen, aber richtig umsetzen konnten sie die Überlegenheit nicht. Zwar gelang Bruijsten bereits in der neunten Minute das 1:0, aber Martens konnte kurze Zeit später ausgleichen und danach passierte erst einmal wenig. Erst in der 48. Minute fiel das nächste Tor, auch diesmal hieß der Torschütze Martens und somit führten die Gäste 1:2. Bastings gelang schnell das 2:2, aber die Hamburger antworteten durch McGowan mit dem 2:3. Zum Glück hatte Tilburgs Kanadier Parker Bowles sein Zielwasser nicht ausschließlich in Hannover gelassen, denn in der 56. Minute machte er den Ausgleich und nur 28 Sekunden nach Verlängerungsbeginn konnte van Oorschot mit seinem 4:3 auch den zweiten Punkt der Tilburger bejubeln.

TecArt Black Dragons Erfurt –Füchse Duisburg 3:6 (0:2, 3:3, 0:1)

Barta und Joly noch im ersten Drittel, Grözinger kurz nach Wiederbeginn brachten den Favoriten aus Duisburg mit 3:0 in Führung. Zwar gelangen den tapferen Erfurtern durch Maaßen, Vazan und schließlich im dritten Drittel durch Wiesnet immer wieder Treffer, die die Hausherren heranbrachten, aber näher als zwei Tore kamen sie nicht an die Füchse heran. Dafür sorgten die Gästespieler Schmitz, Slanina und noch einmal Joly.

ECC Preussen Berlin – Hannover Scorpions  0:3 (0:2, 0:1, 0:0)

Nachdem der Sturm in den letzten Spielen deutlich gezeigt hat, dass er zu den besten der Liga gehört, haben die Verteidiger an diesem Wochenende ebenfalls ihre Qualitäten gezeigt. Am Freitag kassierten die Scorpions noch nur zwei Gegentore, am Sonntag konnte Keeper Linda einen Shutout genießen. Bereits nach sieben Minuten führten die Scorpions 2:0 durch Schmid und Fischer und Schmid war es dann auch im zweiten Drittel, dessen Shorthander in der 29. Minute bereits das Endergebnis darstellte.

Saale Bulls Halle – EC Hannover Indians 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

Wenn zwei technisch gleichstarke Mannschaften, die zudem noch diszipliniert agieren können, aufeinander treffen, dann fallen nicht viele Tore. Obwohl die Indians am Freitag auf Tabellenführer Tilburg trafen, hatten sie am Sonntag genug Kraft, um am Ende ein Schussverhältnis von 39:28 vorzuweisen. Nur zeigten beide Keeper, Halles Kevin Beech wie auch Hannovers Sebastian Albrecht eine zweitligawürdige Leistung und so stand es am Ende 0:0. Die Verlängerung hatte kaum begonnen, da war das Spiel auch schon zu Ende. Indians-Stürmer Andreas Morczinietz hatte ein Kombination mit seinen Kontingentkollegen Pohanka und Uusivirta zur Führung und zum Endergebnis genutzt. Trotzdem mussten die Indians einen kleinen Rückschlag hinnehmen, denn Regionsrivale Scorpions tauschte mit den Indianern die Platzierung, nimmt nun Platz Drei ein, Halle bleibt siebter.

Wohnbau Moskitos Essen – EHC Timmendorfer Strand 06 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)

Die über die gesamte Spielzeit überlegenen Essener trafen in regelmäßiger Reihenfolge, durften nach 50:22 Torschüssen auch von einem in dieser Höhe verdienten Erfolg sprechen. DeCoste (2), Ochmann, Bires, Pfänder und Lautenschlager sorgten für den Essener Sieg. Damit überholten die Moskitos die Hamburger Crocodiles und nehmen bis nach der Deutschland-Cup-Pause Platz acht in der Tabelle ein.

Rostock Piranhas – EXA Icefighters Leipzig  0:4 (0:2, 0:1, 0:1)

Auch der zweite schwere Gegner der Piranhas an diesem Wochenende war eine Nummer zu groß für die Ostseestädter. Dabei hatten die Piranhas genug Möglichkeiten, den alten Rivalen zu ärgern. 31:27 Torschüsse standen am Ende zu Buche aber Leipzigs Keeper Benedict Roßberg konnte einen Shutout feiern. In dem äußerst fairen Spiel mit insgesamt nur 14 Strafminuten trafen die Leipziger Farrell, Komnik, Paavilainen und Berger. Mit dem Auswärtserfolg holten die Icefighters die Tilburger nach Punkten ein, müssen aber durch ein um drei Tore schlechteres Torverhältnis zunächst mit Platz zwei vorlieb nehmen.

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