Tilburg Trappers behaupten Platz einsOberliga Nord kompakt

Die Crocodiles Hamburg setzten sich gegen die Saale Bulls Halle durch. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Crocodiles Hamburg setzten sich gegen die Saale Bulls Halle durch. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Im Mittelfeld gewannen Herne und die Hamburger Crocodiles ihre Partien und verengten die Plätze noch mehr, während Essen und Rostock nach ihren Heimniederlagen etwas Land verloren. Einen wichtigen Sieg holten die Berliner Preussen mit dem 3:1 beim direkten Rivalen Harzer Falken.

EXA Icefighters Leipzig – TecArt Black Dragons Erfurt 8:3 (3:0, 3:2, 2:1)

Das Wichtigste vorweg: Beide Teams blieben auf ihren Tabellenplätzen. Der Tabellenführer aus Leipzig begann schwungvoll und ging schnell in Führung. Virch traf schon nach 169 Sekunden. Fünf Minuten später ein Doppelschlag. Patocka (8.) und Eichelkraut (9.) erhöhten auf 3:0 und erzielten damit schon eine Art Vorentscheidung. Nachdem der Speed etwas nachließ, gelang den Erfurtern in der 29. Minute der Anschluss. Patocka war für das 3:1 verantwortlich. Die Antwort gab Leipzigs Finne Paavilainen mit dem 4:1 genau 55 Sekunden später aber noch war Erfurt nicht geschlagen. Neuzugang Gosdeck gelang das 4:2 und diesmal hielt die Hoffnung immerhin drei Minuten. Dann korrigierte Albrecht wieder den Zwischenstand und in der 39. Minute erhöhte Komnik auf 6:2. Nach dem schnellen 7:2 durch Paavilainen in der 41.Minute war das Spiel durch. Gosdeck verkürzte mit seinem zweiten Tor des Tages und den Entstand besorgte Berger für Leipzig in der 59. Minute.

EC Harzer Falken – ECC Preussen Berlin 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)

Böser Rückschlag für die Braunlager. Vor 668 Zuschauern unterlagen die Falken den punktgleichen Preussen und haben nur Glück, dass Konkurrent Timmendorf durch den Verlust von drei Pluspunkten nun noch schlechter da steht. Zwar war der Start ganz ordentlich und nach nur vier Minuten führten die Falken nach einem Tor des Kanadiers Pitsikoulis mit 1:0 aber spätestens nach dem Ausgleich durch Grundwald neun Minuten später und dem 1:2-Rückstand, bereits in der 16. Minute durch Gibbons erzielt, war es mit der heimischen Herrlichkeit vorbei. Nach einem torlosen zweiten Drittel machte Marvin Tepper mit zwei Toren in der 52. und 59. Minute den Sack für die Berliner Preussen zu.

Crocodiles Hamburg –Saale Bulls Halle 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Ein hartes Stück mussten die Hamburger verrichten, ehe die erhofften drei Punkte an der Elbe bleiben konnten. Nach der hohen 2:5 Heimniederlage gegen die Hannover Indians traten die Hamburger kontrolliert offensiv an, wussten um die Konterstärke der Hallenser. So dauerte es bis zur 23.  Minute, ehe Thomas Zuravlev, im Powerplay, die Crocos mit 1:0 in Führung brachte. Die gleiche Spielsituation, nämlich ein Powerplay war auch für das 2:0 verantwortlich. Der Torschütze in der 44. Minute Brad McGowan. In beiden Fällen Assistgeber übrigens Ex-Nationalspieler Schubert. Spannend wurde es in der 55. Minute, als Halles Neuzugang Nathan Robinson auf 2:1 verkürzen konnte. Zwar nahm Halles Trainer Dave Rich seinen stark auftretenden Keeper Kevin Beech 90 Sekunden vor dem Ende aus dem Tor aber die Maßnahme klappte nicht und die Hamburger konnten sich mit dem Sieg auf Platz acht verbessern.

Herner EV – Füchse Duisburg 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Großkampfstimmung am Herner Gysenberg. Der Vorrundentitelverteidiger blieb am Ende mit 4:1 vorne. Über 1900 Zuschauer sahen die Partie, die mit einem schnellen 1:0 durch Hernes Kanadier Snetsinger begann. Nach ausgeglichenem Spiel erhöhte Marcus Marsall Sekunden vor der ersten Drittelsirene auf 2:0. Das war ein Schock für die Duisburger und es kam richtig schlimm. Gerade einmal 69 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhte Aaron MacLeod auf 3:0. Da half auch der schnelle Anschlusstreffer von Lars Grözinger nichts. Zwar versuchten die Duisburger alles, setzten den HEV unter starken Druck, kamen am Ende auf 38:31 Torschüsse, aber ein weiteres Tor sollte für die Füchse nicht mehr fallen. Im Gegenteil. Duisburgs Headcoach Doug Irwin nahm seinen Keeper Mathis 90 Sekunden vor Ende vom Eis und kassierte prompt das 4:1 durch Marcus Marsall.

Wohnbau Moskitos Essen – Hannover Indians 3:5 (1:2, 2:2, 0:1)

Eine überzeugende Leistung in einem äußerst spannenden Spiel lieferten die Hannover Indians. Nach dem mäßigen 5:3 gegen Braunlage am Sonntag zeigten sie in Essen, warum sie zu den Verfolgern von Leipzig, Tilburg, Duisburg & Co. zählen. In der neunten Minute gingen sie auch prompt durch Ledlin in Führung. Die Essener konnten erst sieben Minuten später ausgleichen, als Babic Hannovers Keeper Sebastian Albrecht überwinden konnte. Doch die Freude währte nicht länger. Ganze dreißig Sekunden später führte Hannover wieder. Goller hieß der Torschütze. Im zweiten Drittel hofften die heimischen 1260 Fans, als innerhalb von 120 Sekunden Bires und Lascheit aus dem 1:2 ein 3:2 machten. Die Antwort der Indians war jedoch eiskalt. Ledlin, der Torschütze der früheren Führung, war auch zum 3:3 erfolgreich und als Pohanka in der 40. Minute gar das 3:4 markierte, war die Position für die Gastgeber die Gleiche wie vor Drittelbeginn. Die Folge waren starke Essener Bemühungen, die jedoch nichts fruchteten. Im Gegenteil. Als Essens Trainer Gentges seinen Torhüter vom Eis nahm, war Pohanka mit dem Endergebnis zur Stelle.

Hannover Scorpions – EHC Timmendorfer Strand 7:2 (3:2, 2:0, 2:0)

Nach dem 5:2 und 2:1 nun sogar ein klares 7:2 gegen Timmendorf. Damit war ein Neun-Punkte-Wochenende für die Scorpions Realität, was vorher niemand erwartet hatte. Damit stehen die Scorpions auf Platz Vier, direkt hinter ihrem Regionsrivalen und ein weiterer Sprung nach vorne ist durchaus in den nächsten Wochen drin. Das Spiel gegen Timmendorf begann zunächst holprig. Clairmont brachte in der siebten Minute die Gäste in Führung. Budd glich eine Minute später aus aber wiederum nur 41 Sekunden später lag die Scorpions nach einem Tor von Montminy wieder zurück. Langsam verlagerte sich das Spiel in die Hälfte der Schleswig-Holsteiner und Keeper Jordi Buchholz bekam eine Menge zu tun. Fischer und Niddery schafften noch vor der ersten Pause das 3:2, dass in regelmäßigen Abständen ausgebaut wurde. Fischer, Bombis, Niddery und Schmid erhöhten schließlich auf 7:2 zur Freude der anwesenden 905 Zuschauer.

Rostock Piranhas – Tilburg Trappers  1:3 (0:2, 1:0, 0:1)

Auch wenn am Ende der Sieg verdient war, der Titelverteidiger musste eine Menge investieren um die drei Punkte in die Niederlande zu holen. Entscheidend war, dass die Tilburger besser in das Spiel starteten und nach zwanzig Minuten nach Toren von Montgomery und de Hondt mit 0:2 führten. Zwar konnte Tomas Kurka in der 40. Minute auf 1:2 verkürzen aber zu mehr reichte die Offensivkraft der Ostseestädter nicht. Der Kanadier Montgomery konnte in der 44. Minute das 1:3 erzielen und damit frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen.

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